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Meine Affäre und meine Aufarbeitung

Shediaa

So, da bin ich also wieder in diesem Forum.

Ich will andere Threads nicht länger sprengen, daher mache ich noch einmal mein eigenens Thema auf. In der Hoffnung, nun rationaler und gefestigter mit allem umgehen zu können. Da ich psychisch immernoch labil bin, eröffne ich diesen Thread als Gast, um mir einen Rückzugsweg offen zu halten und um wirklich anonym bleiben zu können.

Kurze Zusammenfassung:

Ich bin 52 Jahre alt, seit 32 Jahren mit meinem Mann zusammen, davon 20 Jahre verheiratet. Wir haben einen erwachsenen Sohn, der inzwischen ausgezogen ist. Unsere Ehe war nie einfach. Sie war von Anfang an belastet und ich hatte die berühmte "schwierige" Kindheit. Alles das sollen keine Ausreden sein, sondern "Gründe". Es waren Gründe für die Katastrophe, die dann vor ca. 5 Jahren begann und bis heute Auswirkungen hat.

Ich hatte gerade nach langjähriger Suche und schwieriger Neuorientierung zurück in den ersten Arbeitsmarkt gefunden. Dort wurde ich einem Kollegen als Hilfe zugeteilt, der zwar zunächst wenig Interesse an mir zeigte, mich aber freundlich aufnahm und zunehmend von mir und meinem "Fleiß" und Ehrgeiz angetan war. Er traute mir immer komplexere Arbeiten zu, die ich auch mit Freude annahm, denn ich war nach langjährigem Hausfrauendasein ausgehungert nach Anerkennung und Herausforderung. Dadurch erweckte ich dann doch sein Interesse, denn ich war für ihn die Unterstützung, die er so dringend brauchte. Er begann mit mir zu flirten und ich verliebte mich Hals über Kopf, denn auch da hatte ich trotz meiner bis dahin glücklichen Ehe gewisse Defizite. Die Kämpfe der vergangenen Jahre hatten Spuren hinterlassen und ich war unerfahren und naiv. Mein Mann war mein erster richtiger Freund gewesen. Ich hatte also nicht viel erlebt, auch nicht viel negatives, das mich hätte vorsichtig werden lassen.

Dann starb die Ehefrau meines Kollegen -für mich plötzlich- für ihn lange erwartet. Sie hatte eine lange schwere Erkrankung durchlitten. Wenige Wochen später forcierte der Kollege seine Bemühungen um mich und ich geriet in einen Strudel, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich beichtete meinem Mann meine Fremdverliebtheit und bat ihn um die Trennung. Er fuhr auf mein Bitten hin am nächsten Tag mit Sohn und Mutter dennoch in den lange geplanten Familienurlaub und es kam zur ersten s exuellen Begegnung mit dem Kollegen. Ab da gab es für mich kein Zurück mehr. Ich plante meinen Auszug. Suchte mir eine Wohnung in der Nähe unseres Hauses und zog einige Wochen später aus. Das wiederum überforderte den AM offensichtlich total. Er zog sich zurück. Was ich bis dahin nicht wusste, noch nichtmal ahnte, er hatte längst eine andere Frau gefunden.

Ich litt Höllenqualen, flehte den AM an, mir wenigstens als Freund zur Seite zu stehen, denn mein neues Leben entwickelte sich zunehmend schwierig. Er aber blockierte, ignorierte mich ohne weitere Erklärungen und ließ mich nur dann an sich heran, wenn es ihm in der Hose juckte. Mein Selbstwert war im Keller. Ich war sowieso nie sehr selbstbewusst gewesen und er hatte den Rest Selbstschutz in mir im Keim erstickt. Als ich dann nach einem Wasserschaden in meiner neuen Wohnung so richtig am Boden war, konnte mein Mann das Schauspiel nicht mehr ertragen. Er holte mich zurück ins Nest und ich war dankbar und erleichtert - aber auch schon sehr krank. Ich war tief in einer schweren Depression gefangen, konnte kaum noch meinen Aufgaben nachkommen. Ich kündigte meine Stelle, die mir so wichtig gewesen war, fand sofort eine neue, die aber bei weitem nicht so schön war. Ich suchte mir irgendwann Hilfe bei einem Psychiater, der mir zwar Medikamente verschrieb, eine Therapie wurde aber nur halbherzig begonnen und brachte mir nichts. So vergingen Monate und Jahre und allmählich wurde es sogar besser. Suizidgedanken waren zwar immernoch manchmal da aber wir überlebten irgendwie.

Dann fand ich dieses Forum, begann mit der Aufarbeitung und fand wichtige sehr hilfreiche Ratschläge. Aber ich erntete natürlich auch viel Unverständnis und sah mich wütenden Kommentaren ausgesetzt, denen ich kaum die Stirn bieten konnte. Zeitgleich meldete sich der AM wieder. Er hatte Schluss mit seiner Neuen und wollte bei mir wieder landen. Nach einem ersten Impuls der Freude - ja leider kann ich das nicht leugnen - setzte aber endlich mein Gehirn wieder ein. Ich widerstand ihm! Gott sei dank!

Stattdessen versuchte ich den erneuten Kontakt zu ihm zu irgendeiner Form der Aufarbeitung zu nutzen. Telefonisch und schriftlich. Einen persönlichen Kontakt vermied ich, vorsichtiger Weise. Dennoch fühlte ich mich erneut schuldig und brach das ganze erfolglos ab. Meine Depression wurde schlimmer und so suchte ich mir endlich einen neuen Arzt, eine vernünftige Therapeutin und bin inzwischen sehr hoffnungsvoll, das Ganze endlich abschließen und hinter mir lassen zu können.

Es liegt noch viel Arbeit vor mir und vor meinem Mann. Ich sehe aber auch die Chance darin, uns näher zu kommen, als wir es je waren und ich hoffe, er hat genug Kraft und Liebe übrig, um diesen Weg mit mir zu gehen.

Ich habe Schuld - ja! Aber er trägt ebenfalls Verantwortung. Dieser will und wird er sich stellen und sich ebenfalls in die Therapie einbinden lassen. Ich bin zutiefst dankbar und ich hoffe, dass ich irgendwann wieder in der Lage sein werde, diese Gefühle der Dankbarkeit und der Liebe auch zu spüren. Überhaupt wieder zu fühlen und sowas wie Lebensfreude zu entwickeln. Das ist meine Hoffnung!

Danke fürs Lesen und Danke für Eure Anteilname. Ich hoffe, meine Geschichte ist auch für euch eine Hilfe!

Wen sie triggert und wütend macht - bitte um Nachsicht! Eure Hasskommentare werde ich lesen aber nicht mehr an mich herankommen lassen. So gut funktioniert mein Selbstschutz immerhin wieder!

LG

16.10.2018 11:10 • x 5 #1


unbel Leberwurs.


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Zitat von Shediaa:
. Unsere Ehe war nie einfach.


Kannst Du da mal näher drauf eingehen?

Wie läuft denn eure Beziehung jetzt?

16.10.2018 12:11 • x 2 #2


Shediaa


Na ja, mein Mann wurde von Anfang an in meiner Familie abgelehnt. Das ging soweit, dass man mich massiv unter Druck setzte um mich zur Trennung zu bewegen. Ich hielt dem Stand aber zahlte einen hohen Preis.

Unsere Trauung war eine Farce, ein Schauspiel für die Verwandtschaft. Weit weg davon, der schönste Tag des Lebens zu sein. Und die Repressalien meiner Familie gingen sogar weiter, als unser Sohn geboren wurde.

Der war krank, und brauchte viele Operationen. Unterstützung bekam ich nur von meinem Mann und seiner Familie. So verschwand spätestens da auch das Verständnis und die Bemühungen meines Mannes, wenigstens die Kulisse zu wahren.

Meine Mutter erkrankte und war 4 Jahre schwer lungenkrank. In dieser Zeit näherte ich mich ihr wieder an, bekam dafür aber wenig Verständnis von meinem Mann. Als sie starb stand ich vor der Wahl, auch wieder den Kontakt zu meinem Vater zu halten oder ihn komplett abzubrechen. Ich entschied mich, den Kontakt zu halten.

Ich stand zerrissen zwischen 2 Fronten und litt unter den Anfeindungen beider Seiten.

Ich gab meinen ungeliebten Beruf auf, um für den kranken Sohn ganz da sein zu können. Ein weiteres Kind wollte mein Mann nicht und als er meinem Drängen nachgab, klappte es nicht mehr. Ich wurde zum ersten mal schwer krank und musste mich einer OP unterziehen, die weitere Schwangerschaften unmöglich machte.

Danach war ich sehr geschwächt und wurde von meinem Mann ab da in Watte gepackt, was zur Folge hatte, dass ich mich aufs Abstellgleis geschoben fühlte.

Dann starb mein Vater, an den ich nie wieder wirklich heran gekommen war. Er schickte mich sogar von seinem Sterbebett weg. Ich verlor jeden Halt und Boden unter den Füßen.

Ich stürzte mich in meine Rückkehr ins Berufsleben, was mir auch tatsächlich gelang.

Und da begegnete ich dem AM!

Fortsetzung: Siehe Eingangspost!

LG

16.10.2018 13:26 • x 2 #3


Shediaa


Jetzt würde ich unsere Ehe als funktionstüchtig bezeichnen.

Wir funktionieren als Eltern und als Team im Alltag. Jeder erfüllt seine Aufgaben wieder und mir geht es Dank der Therapie zunehmend besser.

Mein Mann hat mir die Affäre verziehen. Wir reden nicht mehr darüber. Sogar S. haben wir wieder so ca. 1 bis 2 mal im Monat. Aber damit gebe ich mich nicht zufrieden.

Ich will einen wirklichen Neuanfang. Das setzt eine tief greifende Aufarbeitung voraus. Mein Mann hat seine Bereitschaft dazu erklärt.

Noch leiste ich die nötige Vorarbeit aber bald hole ich ihn mit ins Boot. Meine Therapeutin wird unsere Navigation übernehmen.

Ich hoffe sehr, dass es gelingt. Ich hoffe sehr, dass wir beide wieder Liebe und Lebensfreude zusammen haben und auch wirklich fühlen können.

Noch hüllen die Medikamente mich in Watte. Die wird Stück für Stück entfernt.
Ich hoffe, dass ich bald wieder stark genug bin, dem Leben und der Liebe zu begegnen.

Danke für eure Anteilnahme!

LG

16.10.2018 13:37 • x 6 #4


unbel Leberwurs.


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5456
Seit wann wohnst Du wieder zu Hause?
Seit wann ist die Affäre beendet?

Und was hat Dein Mann falsch gemacht? Hatte er eine andere Chance, als Dich "in Watte zu packen"?
Was war denn der Grund für die Ablehnung Deiner Familie?

16.10.2018 14:29 • x 1 #5


leuchtturm65


Hallo Shediaa,
ich hatte vor mehr als einem Jahr hier im Forum angefangen, mitzulesen. Ende Januar 2018 bin ich dann auf deinen damaligen Thread aufmerksam geworden, und habe mich dann hier auch angemeldet, um in deinem Thread Antworten einstellen zu können. Mein damaliger Nickname war wie der heutige. Es folgte bei dir ein ständiges Auf und Ab. Du warst von den Folgen deiner Afffäre noch völlig von der Rolle. Es folgten dann diverse weitere Threads von dir, die du unter anderem auch unter anderen Nickname´s geschrieben hast. Diese hatte ich alle verfolgt (und dich auch immer wiedererkannt) und in diesen Threads auch mit dir geschrieben. Und auch deine aufmunternden oder warnenden Berichte, die du in anderen Thread geschrieben hattest, habe ich gelesen. Ich finde es gut, dass du dich auch helfend mit anderen Threads beschäftigt hast. Du wirst gemerkt haben, du bist nicht alleine.

Es wurde bei dir von Monat zu Monat immer etwas besser! Das hat mich sehr gefreut. Kleine Schritte, aber in die richtige Richtung.

Vor 2 Monaten hatte ich mich hier abgemeldet, da sich für mich alle Fragen beantwortet hatten. Es war sehr interessant, hier zu lesen, aber das Lesen und vorallem das Schreiben kostet viel Zeit, und die habe ich leider nicht.

Ab und zu habe ich dann aber doch als Gast hier reingeschaut und lese heute wieder etwas von Shediaa. Und es klingt wieder noch besser. Für dich habe ich mich dann doch wieder (mit altem Nickname) hier wieder angemeldet und würde gerne in deinem Thread etwas reinschreiben.
Ich sehe bei dir aber vorallem bei deinem Ehemann sehr, sehr viel Poten., dass ihr für den Rest eures Lebens eine wirklich tiefe und harmonische Ehe führen könnt, wenn ihr es beide wollt. Gerne würde ich deshalb hierzu was schreiben und dir Anregungen geben.
Es folgen weitere Berichte.
Viele liebe Grüße und weiter so !
der alte und neue Leuchturm65

16.10.2018 15:41 • x 4 #6


Shediaa


Oh, lieber @leuchtturm65 , das freut mich wirklich sehr, wieder von dir zu hören. Auch über Barnylillys Antworten habe ich mich schon sehr gefreut. Ja ich bin heute tatsächlich schon viel weiter als noch Anfang diesen Jahres aber noch lange nicht am Ziel. Gerne würde ich weitere Tipps und Ratschläge von dir lesen. Du warst einer der wenigen, die nicht gleich mit dem Holzhammer auf mich losgegangen sind. Ihr habt einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass es mir heute wieder gut geht und ich jetzt neuen Mut und Kraft für den Rest des Weges habe. Auch stimmt es, dass es hilft, sich mit anderen Schicksalen zu befassen. Gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung hier weiter. Allerdings maße ich mir nicht an, hier immer den Königsweg beschreiben zu können. Gerade Affärengeschichten haben zwar sehr viele Gemeinsamkeiten aber auch immer sehr individuelle Komponenten, die das ganze in ein völlig anderes Licht rücken können.

Ich bin aus meiner Erfahrung und meiner Überzeugung jemand, der eher immer dazu raten würde, in der Ehe zu bleiben und daran zu arbeiten. So wie du bin auch ich der festen Überzeugung, dass das möglich und erfolgversprechend ist, egal in welchem Alter das Paar ist. Aber natürlich gibt es Grenzen. Jeder legt letztlich diese Grenzen für sich selbst fest aber ich finde es Schade um jede Ehe, die dann doch noch scheitert. Ich glaube, dass die betroffenen Menschen dadurch die Chancen auf eine weitere individuelle und gemeinsame Entwicklung verlieren. Jede neue Beziehung - und sei sie zunächst auch noch so frisch und erfüllend - wird die Partner irgendwann wieder an den Punkt bringen, wo es ums Durchhalten geht. Ums Tragen und Ertragen - in guten wie in schlechten Tagen.

Soviel dazu nun aber zu @unbelLeberwurst und seine Fragen:

Seit wann wohnst Du wieder zu Hause?
Seit wann ist die Affäre beendet?


Die ersten Fragen beziehen sich auf den zeitlichen Ablauf. Inzwischen verschwimmt sehr vieles in meiner Erinnerung, ich versuche aber mal es in eine Chronologie zu bringen:

Im Mai 2013 begann ich meine neue Stelle bei dem Kollegen, der mein AM werden sollte.
Anfang 2014 begannen erste zaghafte Flirtversuche von seiner Seite, die ich da noch als "Nettigkeiten" und "Motivationsversuche" ansah. Immerhin aber begann, ich mich noch mehr als sonst auf die Arbeit zu freuen und vermisste ihn, wenn er im Urlaub oder im freien Tag war.
Im Juni 2014 starb seine Frau, von deren Krankheit ich bis dahin nur von Kollegen gehört hatte. Dass es Krebs im Endstadium war, wusste ich nicht und hätte ich nie für möglich gehalten. Der Kollege wirkte doch immer so fröhlich!
Nach einigen Wochen Krankenschein kam er zurück zur Arbeit. Nach weiteren 3 Wochen begann das Flirten wieder und wurde schnell konkret. Er fragte nach meiner privaten Telefonnummer und nach einem Treffen. Ich sagte zu. Zum ersten Termin erschien er aber nicht und ich war sehr enttäuscht. Da musste ich mir eingestehen, dass ich mich verliebt hatte.
Im Oktober 2014 gestand ich meinem Mann meine Fremdverliebtheit. Dem Kollegen hatte ich dies vorher angekündigt. Er freute sich und plante mit mir einen gemeinsamen Urlaub. Wir wollten seine Familie in Polen besuchen.
Einen Tag nach meiner Beichte fuhr mein Mann mit Sohn und Mutter in Urlaub. Wir verabschiedeten uns unter Tränen am Bahnhof. Für mein Verständnis war ich ab da getrennt.
In der gleichen Woche kam es zum ersten Mal zum Sechs mit dem Kollegen, der aber bei weitem nicht so schön war, wie ich es erhofft hatte. Fast direkt anschließend ergriff er zum ersten Mal die Flucht vor mir.
Dennoch suchte ich unverdrossen weiter nach einer Wohnung, die ich sehr schnell fand.
Im Dezember 2014 zog ich aus. Der Kollege zog sich reflexartig zurück mit der Begründung ich sei ja nun sehr belastet und müsse erstmal klar kommen.
Anfang 2014 gab es den Wasserschaden und völlig fertig bat ich den AM doch wenigstens einmal zu mir zu kommen, um mir eine Schulter zum Anlehnen zu bieten. Er sagte zu, kam aber nicht.
Ende Januar 2014 war ich am Ende, psychisch und physisch. Mein Mann holte mich zurück in das gemeinsame Haus.
Die Affäre beendete ich, bzw. eigentlich hatte mir der AM mit seinem Nichterscheinen dies schon im Voraus abgenommen. Dennoch arbeiteten wir weiter zusammen. Mein Mann wollte ausdrücklich nicht, dass ich kündige, denn er wusste ja, wie hart ich um diese Arbeit gekämpft hatte und wie sehr ich sie mochte. Auch war er der Ansicht, dass sollte die Affäre wieder aufflackern, dies auch unabhängig von unserer gemeinsamen Arbeit geschehen könnte.
So gingen einige Monate ins Land und es wurde wieder Juni. Der Todestag der Ehefrau des AM. Wir sprachen darüber in der Wäschekammer und es wurde erneut körperlich. Als ich spürte, dass alles von vorne zu beginnen drohte, zog ich die Reißleine und kündigte. Zeitgleich erschien eine ehemalige Praktikantin wieder als Auszubildende auf der Bildfläche. Sie wollte unbedingt von meinem AM ausgebildet werden und er willigte gerne ein. Ich erwischte die beiden in der Besenkammer. Er rannte hinter mir her und sagte, dass sei alles nicht so, wie es aussah...!
Dann ging er in Urlaub und direkt danach in den Krankenschein. Er wollte meine letzten Tage in der gemeinsamen Arbeit nicht miterleben. Privat wurde ich blockiert und ignoriert. Keine Chance, irgendetwas mit ihm aufzuarbeiten. Dabei war ich zwar zurück in der Ehe, diese lief aber zunächst alles andere als harmonisch und ich war noch total ambivalent.
Dann kam die Auszubildende zu mir und steckte mir, dass sie den Herrn mit einer anderen Kollegin Hand in Hand und sehr fröhlich auf dem Wochenmarkt getroffen habe. Ich fuhr zu ihm und konfrontierte ihn damit. Er leugnete, log mir ins Gesicht.
Nicht dass ich da noch ernsthaftes Interesse gehabt hätte, aber diese Information wäre wichtig für meine Aufarbeitung gewesen.
In meinen letzten Tagen auf der alten Stelle machte ich aus Wut und Rache unsere Affäre öffentlich. Meine Chefin reagierte sehr verständnisvoll und bat mich doch trotz allem zu bleiben. Sie hatte bisher nichts über meinen Kündigungsgrund gewusst und war sehr traurig darüber. Eine andere Kollegin aber bekam davon Wind und trat mit ihrer Indiskretion eine Lawine los. Darüber war der AM nun so erbost, dass er mich beschimpfte und mir befahl, jeglichen Kontakt zu allen Kollegen abzubrechen. Ich tat ihm den Gefallen, denn ich war selbst total überfordert von all dem.
September 2015 begann ich die neue Stelle. Mit dem AM hielt ich Funkstille und litt. Aber es wurde besser.
Ende 2016 meldete er sich wieder. Berichtete mir von seiner neuen Wohnung und lud mich zum Kaffee ein. Er wollte mit mir alles besprechen und Frieden schließen, der guten alten Zeiten wegen.
Auch mir war das ein Anliegen und ich fuhr hin. Leider! Es kam wieder zum S.. Diesmal allerdings in einer absolut traumatischen Art und Weise. Ich erspare euch Details.
Erneut konnte ich mit meinem schlechten Gewissen nicht umgehen. Wieder bat ich meinen Mann um die Trennung und wir machten sogar einen Anwaltstermin. Eine Wohnung hatte ich auch in Aussicht und so schien diesmal alles unumkehrbar zu sein.
Ich begann eine Weiterqualifizierung, um mehr Geld verdienen zu können. Diese überforderte mich allerdings diesmal derart, dass ich zusammen brach.
Mein Mann erschien schon wieder als mein rettender Engel und wir krempelten gemeinsam die Ärmel hoch um es doch noch zu schaffen. Es sah zum ersten mal richtig gut aus!
Allerdings fehlte mir nach wie vor die Aufarbeitung der Affäre. Ich begann, den ExAm zu beobachten und stieß dabei auf seine Freundin. Es war die Kollegin, mit der er schon vor vielen Monaten fröhlich über den Markt marschiert war und deren Rolle als seine "Neue" er bis dahin konsequent geleugnet hatte. Auch sie hatte da ja schon unter mysteriösen Umständen gekündigt, obwohl ihr eine gute neue Aufgabe in unserem Haus angeboten worden war. Es kam zu einem unschönen Zwischenfall in dem sie mich beschimpfte und bedrohte. Erschrocken stellte ich meine Beobachtungen ein und hielt Abstand! Sehr großen Abstand!
Anfang 2018 dann meldete er sich plötzlich wieder bei mir. Er erzählte mir vom tragischen Ende seiner Beziehung und gab mir indirekt die Schuld daran. Völlig von den Socken entschuldigte ich mich bei ihm, schickte ihm sogar ein großzügiges Geschenk. Einen Gutschein für ein Candlelight Dinner in einem Restaurant seiner Stadt. Ich bat ihn, seine Freundin doch noch einmal dazu einzuladen und alles mit ihr zu klären. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass unser Zwischenfall tatsächlich die Ursache für sein Unglück war und ich wollte daran keine Schuld tragen. Ich wollte mich loskaufen von diesem Mann. Er nutzte mein schlechtes Gewissen und lud mich wieder zu sich ein, um alles noch einmal zu "bequatschen". Diesmal fand ich die Kraft, abzulehnen. Gott sei Dank!
Aber ich fiel psychisch in ein noch tieferes Loch und landete hier im Forum. Psychiatrische Hilfe hatte ich schon zuvor gesucht und gefunden, diese half aber nicht wirklich. Ich fand einfach nicht die Kraft, mich abzugrenzen. Erst durch die Anregungen hier im Forum, wechselte ich den Arzt und fand meine jetzige Therapeutin. Ein Glücksgriff und hoffentlich unsere Rettung! Ich habe wieder Hoffnung, auch wenn noch ein weiter Weg vor uns liegt. Den ExAm meide ich inzwischen wie der Teufel das Weihwasser. Es mag ja sein, dass der Mann selbst sehr schwer an seinem Schicksal zu tragen hat. Es mag auch sein, dass für ihn unsere Begegnung ebenso traumatisch und schicksalhaft war, wie für mich. Daran will und werde ich aber keinen Gedanken mehr verschwenden. Jetzt geht es um meinen Mann, unsere Familie und um mich. Ich habe ihm oft genug Gelegenheit geboten, Frieden mit mir zu schließen. Jedes Mal ist es durch seine Ignoranz und seine Feigheit schief gegangen. Jetzt brauche ich keinen Frieden mehr mit ihm zu schließen, jedenfalls nicht real. Diesen Frieden habe ich nun aus mir selbst heraus gefunden. Ob er ihn auch hat, ist mir egal.

Puuuh, jetzt muss ich erstmal eine Pause einlegen und mich erholen.
Krass, dass alles nochmal so aufzuschreiben.
Krass, wie dumm, verblendet und hilflos ich war.
Krass, was für eine große Schuld ich auf mich geladen habe!

LG

16.10.2018 17:44 • x 3 #7


unregistriert

unregistriert


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Jetzt übertreib' mal nicht, Du hast keinen Mo. begangen.

Du hörst Dich schwer depressiv an. Würde mich nach den Erlebnissen der letzten Jahre auch wirklich nicht wundern.

Bei so einem Schweregrad der Krankheit ist es sehr schwer, mit "nur" einem wöchentlichen Termin bei einer Psychologin und 40mg Paroxetin das Leben wieder lebenswert zu bekommen.

Du müsstest aus dem ganzen Umfeld raus, um nachzudenken. Hast Du schon mal überlegt Dich ganz in Ruhe und im Abstand zur gewohnten Umgebung behandeln zu lassen?

16.10.2018 17:56 • x 1 #8


Shediaa


Ja, das habe ich. Wegen all dieser Jobwechsel und der Probezeiten war das aber nie möglich. Die Arbeit ging immer vor, denn ich musste ja immer damit rechnen, irgendwann alleine da zu stehen. Inzwischen ist das anders. Ich werde es zu gegebener Zeit mit meinem Arzt besprechen.

Danke und LG

16.10.2018 18:23 • x 1 #9


unregistriert

unregistriert


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Zitat von Shediaa:
Ja, das habe ich. Wegen all dieser Jobwechsel und der Probezeiten war das aber nie möglich. Die Arbeit ging immer vor, denn ich musste ja immer damit rechnen, irgendwann alleine da zu stehen. Inzwischen ist das anders. Ich werde es zu gegebener Zeit mit meinem Arzt besprechen.

Danke und LG


Jetzt habe ich erst mitbekommen das ich Dir schon öfters hier geschrieben habe Nur unter anderem Namen.
Die Arbeit kann Dich deswegen nicht kündigen. Du bist krank, such Dir Heilung. Nicht böse gemeint, aber Tatsache.

16.10.2018 20:27 • x 1 #10


unbel Leberwurs.


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Puh, das war ja sehr ausführlich, danke sehr.
Aber hierzu hast Du (noch) nichts geschrieben:

Zitat von unbel Leberwurst:
Und was hat Dein Mann falsch gemacht? Hatte er eine andere Chance, als Dich "in Watte zu packen"?
Was war denn der Grund für die Ablehnung Deiner Familie?


Das Bild ist für mich noch nicht komplett...

17.10.2018 07:37 • #11


paulaner

paulaner


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@shediaa:
Ich habe dir ja in einem anderen Thread auf einen Post von dir geantwortet. Jetzt, nach dieser ausführlichen Geschichte, liest sich das alles natürlich anders. Darum ist meine Zusammenfassung in dem Post natürlich etwas, wie soll ich sagen, "ungenau".
Vergiss es also.

Aber, mir sind zwei Aussagen aufgefallen:
Zitat von Shediaa:
Ich beichtete meinem Mann meine Fremdverliebtheit und bat ihn um die Trennung. Er fuhr auf mein Bitten hin am nächsten Tag mit Sohn und Mutter dennoch in den lange geplanten Familienurlaub


Also du hast ihn um die Trennung gebeten. Was hat er denn dazu gesagt?
Und du hast ihn gebeten trotzdem (ohne dich) in den Urlaub zu fahren. Er weiß von deiner Verliebtheit, fährt ohne dich in den Urlaub, und du bleibst bei deinem Arbeitskollegen zu Hause? Was ist dein Mann? Ein Fels in der Brandung? "Wusste" er von vornherein, dass das Ganze ein böses Ende nehmen wird?
Ich wäre unter solchen Umständen nie in den Urlaub gefahren.

Zitat von Shediaa:
. . . am Bahnhof. Für mein Verständnis war ich ab da getrennt.

War das denn auch sein Verständnis?
Nach 32 Jahren bittest du um Trennung, da du dich verliebt hast, und er sagt quasi "okay, war's das also" und fährt in den Urlaub?

Nicht böse gemeint, aber irgendwie hört sich das ziemlich seltsam an. Findest du nicht?

Vielleicht habe ich aber schon wieder was falsch verstanden.

17.10.2018 08:20 • x 1 #12


Shediaa


Ok, @unbelLeberwurst , dann will ich auch noch diese Fragen beantworten, allerdings ein bisschen knapper, da ich gleich raus will, um meinen freien Tag zu genießen.

Und was hat Dein Mann falsch gemacht?

Eigentlich nicht viel. Eigentlich hat er sogar sehr viel richtig gemacht. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass er ein bisschen romantischer veranlagt wäre. Ich hätte sehr gerne einen schönen Heiratsantrag bekommen oder zumindest eine romantischere Hochzeitsreise. Da war er leider sehr einfallslos. Auch hätte ich mir in den schweren Anfangsjahren mit unserem Kind ein bisschen mehr Unterstützung gewünscht. Er hat ihn aus Sorge, etwas falsch zu machen, nie gebadet oder gewickelt oder ihm das Fläschchen gegeben. Nachts ist er ins Wohnzimmer gezogen, um nicht gestört zu werden. Klar, er musste ja arbeiten. Wir hatten die klassische Rollenverteilung. Das fand ich nicht sehr förderlich für unsere Ehe. Es hätte uns gut getan, die Aufgaben mehr gemeinsam zu erledigen. Um unser Haus hat sich mein Mann komplett alleine gekümmert. Ich habe den Kaufvertrag unterschrieben ohne das Haus überhaupt gesehen zu haben. Ich habe erst einen Fuß hinein gesetzt, als es schon fertig renoviert war. Das Haus war das Projekt meines Mannes. Unser Sohn und seine Erkrankung war mein Projekt. Ich denke da fing es an, auseinander zu driften.

Gegenüber meinen Eltern und meiner Familie hätte ich mir gewünscht, dass er nicht nur stumm erträgt, sondern in die Konfrontation geht. Das hat er nie getan, leider. Er hat alles ertragen und seine Konsequenzen für sich gezogen. Er saß bei Familienfeiern als stummer Teilnehmer dabei. Ich spürte mit jeder Faser, wie unwohl er sich fühlt und konnte doch nichts tun, als den Kontakt zu meiner Familie zu minimieren. Das tue ich bis heute. Inzwischen allerdings bin auch ich selbst ein Fremdkörper in meiner Familie geworden. Es ist einfach zu viel passiert.

Hatte er eine andere Chance, als Dich "in Watte zu packen"?

Na ja, er hat mich nach jeder Erkrankung mehr in Watte gepackt, bis ich irgendwann kaum noch etwas ohne seine Zustimmung erledigen durfte. Das war sicher gut gemeint aber nicht gut gemacht. Inzwischen hat er diesen Fehler wohl erkannt und bindet mich wieder mehr z.B. in die Gartenarbeit ein. Die Hausarbeit überlässt er mir sehr gerne komplett, hilft aber auch nach Aufforderung am Wochenende wieder mit und übernimmt schwere Arbeiten, wie z.B. Gardinen abnehmen und aufhängen. Schwere Wäschekörbe oder Getränkekisten trägt er dorthin, wo sie gebraucht werden.
Dass ich die Hausarbeit wieder alleine mache, hat mir Selbstvertrauen zurück gegeben und hat mich unserem Haus wieder näher gebracht, dass ich in den schlimmsten Zeiten nicht mehr als MEIN Zuhause sehen konnte. Es war ja immer das Projekt meines Mannes gewesen und mit jeder Arbeit, die ich krankheitsbedingt abgab, entfremdete ich mich mehr.

Was war denn der Grund für die Ablehnung Deiner Familie?

Zunächst mal war mein Vater ein ehrlicher Arbeiter, der sich empor gerackert hatte. Mein Mann war dagegen Student, der sich bei unserem Kennenlernen gerade in einer Schaffenskrise befand. Ich denke, das war schonmal einer der Gründe. Meiner Familie war er suspekt! Außerdem war mein Mann eher schüchtern und wenig kommunikativ. Je unsicherer er wurde, desto weniger hat er gesprochen. Heute redet er mit Hinz und Kunz wie ein Wasserfall. Damals war das anders.

Meine Mutter hätte wahrscheinlich jeden Freund von mir abgelehnt. Wir Kinder waren ihr Lebensinhalt und sie konnte einfach nicht loslassen. Wegen ihrer schlimmen Kriegserlebnisse war sie schwerst traumatisiert und hatte eine negative Einstellung zur Sechsualität. Männer waren für sie eine Bedrohung und sie traute den Freunden ihrer Töchter nicht über den Weg. Da meine Schwester vor mir schon ausgezogen war, war ich das Nesthäkchen. An mir hing sie besonders und so zog sie alle Register, um mich bei sich zu behalten. Da hatte sie in meinem Vater einen starken Mitstreiter.

Als die beiden merkten, dass sie mich nicht halten konnten, ließen sie mich fallen. Und zwar komplett und kompromisslos. Sie erfüllten noch ihre "elterlichen Pflichten" und zahlten mir mein Erbe vorzeitig aus. Das allerdings nur, weil sie vorher schon in das Haus meiner Schwester investiert hatten und dort mit eingezogen waren. Ich bekam also mein Pflichtteil, worauf mir jede finanzielle Unterstützung und jedes "Geschenk", dass ich ab meinem 18. Lebensjahr erhalten hatte, angerechnet wurde. Sie ließen mich also nicht nur in der Gegenwart und Zukunft fallen, sondern rückten auch noch unsere gemeinsame Vergangenheit so zurecht, dass ich mich erst recht als Außenseiter fühlte. Das ganze wurde mir in Form eines angeblich notariell verfassten Töchtervertrages vorgelegt, den ich zu unterschreiben hatte. Ab da war ich offiziell nicht mehr Teil meiner Familie. Dieser Horror verfolgt mich bis heute. Ich finde keinen Frieden damit. Natürlich hätte auch ich mich mehr wehren oder zumindest abgrenzen müssen. Dazu hatte ich damals noch nicht die erforderliche Reife. Heute wäre das anders aber heute sind beide tot. Wo "normale", gesunde Menschen also auf ihre Kindheit als Ressource zurück greifen können und daraus Kraft beziehen, so habe ich da nur eine offene Wunde. Einerseits erinnere ich mich durchaus an schöne Kindheitserlebnisse und an die Liebe und Geborgenheit, die besonders meine Mutter mir vermittelte. Durch die missglückte Abnabelung aber wurde das ganze "in den Dreck" gezogen. Ich hoffe, auch da hilft mir die Therapie.

LG

17.10.2018 08:44 • x 1 #13


Shediaa


@paulaner , ja ich stimme dir zu. Dass mein Mann damals einfach in den Urlaub fuhr und sich von mir quasi wegschicken ließ war ein großer Fehler. Das sehen wir beide inzwischen genau so, wie du.

Damals waren wir beide einfach total überfordert von der Situation. Ich war hormondurchflutet und unzurechnungsfähig. Dass das ganze böse enden würde, daran glaubte mein Mann wohl noch nicht so richtig. Er hatte den Ernst der Lage wohl unterschätzt. Er hoffte, dass ich in der Woche zur Vernunft kommen würde und wusste ja nicht, dass ich die sturmfreie Bude als Startrampe für die Affäre nutzen würde. In der Rückschau verstehe ich mich da selbst kaum noch. Ich war strohdoof, total naiv und verliebt. Eine gefährliche Mischung.

17.10.2018 08:52 • x 3 #14


Shediaa


So, nun noch ein Wort zu den Anmerkungen von @unregistriert , dass ich krank bin und eine Kur brauche.

Ja, das sehe ich genau so. Aber ich brauche die Kur nicht um nachzudenken, dass habe ich ausführlichst und Tage und Monate lang getan. Ich brauche die Kur, um wieder in die Aktivität zu kommen. Ein depressiver Mensch tut nichts lieber, als auf dem Sofa sitzen und sich seinen Gedankenkarussels hingeben. Da muss ich jetzt raus, deshalb hoffe ich auch, dass die Verhaltenstherapie mir dazu konkrete Hilfestellungen gibt. Die Gesprächstherapie zuvor hat mir zwar viele Zusammenhänge verdeutlicht, hat aber mein Gedankenkarussel erst mal so richtig in Schwung gebracht.

Jetzt ist es Zeit, abzuspringen, abzuschließen und einfach zu leben. Auf dieses Leben freue ich mich, darum gehe ich jetzt raus und genieße das schöne Wetter!

Und @lug , auch dir vielen Dank. Ich wünschte es wäre so einfach, den Typen zu vergessen. Ich bin auf dem Weg dahin. Er verblasst in meiner Erinnerung aber er war ein wichtiger Mensch in meinem Leben. Die negative und verheerende Rolle die er darin gespielt hat, werde ich nutzen, um gesund zu werden. Er hat mir die Augen in vielerlei Hinsicht geöffnet. Dafür kann ich ihm fast schon dankbar sein. Schließlich ist ja alles nochmal gut gegangen und wir kommen mit 2 blauen Augen davon. Hoffentlich!

Vielen Dank euch allen und LG

17.10.2018 09:02 • x 1 #15




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