lexor
Gast
Meine beste Prognose ist eigentlich, dass das Engagement der Mutter immer weiter zurückgeht, es ist schwieriger als nicht obhutsberechtigter weiterhin am Leben der Kinder teilzunehmen, und schon bisher war das anstrengend. Sie meint wahrscheinlich das wäre halt wie nach Urlaub wo sie frisch und fit sich voll den Kindern widmen kann. Das ist hier etwas ganz anderes. Das Gegenteil ist der Fall. Die zugrundeliegende Schuld, die man auch nicht wegrechtfertigen kann, verhindert jeden Erholungseffekt. Man kann das nur verdrängen. Es stellt sich kein Friede ein, weder mit noch ohne Kinder. Stattdessen wird das Leben hart und kompliziert, eine ständige Treibjagd zwischen Verstecken, Rechtfertigungsdruck und Auslebenwollen der Leidenschaften. Schau dass du dich davor schützt und dich dem entziehst. Ihr müsst auf eine rein sachliche, professionelle Ebene kommen. Wenn alles rechtlich gut geregelt ist bestehe dann auch auf die Tage an denen die Kinder bei ihr sind. Dann bist du nicht zuständig ubd hast frei.
Denk nicht soviel an die Zukunft, Tag für Tag. Bleib im Gespräch mit den Kindern. Grenze dich ab von dem anderen Treiben. Sie haben es nicht besser. Du schaffst das.