Zitat von Maiblume123:Die Scheidung zieht sich wie Kaugummi, weil sie einfach eine Exorbitante Summe X von ihm will. Das Thema hätte ich aber noch ausgehalten.
Ob eine Summe exorbitant ist oder nicht, liegt sicher im Auge des Betrachters. Derjenige (m/w/d), der zahlen soll, findet sie meist zu hoch, derjenige (m/w/d), der sie fordert, findet sie in der Regel angemessen

. Ehrlich die Zahlen auf den Tisch und notfalls übernimmt das Gericht die Klärung
Auf jeden Fall ist das aber ein Thema zwischen Deinem Ex und seiner Nochfrau; nicht Deines!
Zitat von Maiblume123:Die Differenzen die ich meinte bezogen sich auf Kleinigkeiten wie zum Beispiel Absprachen wann der Sohn kommt. Wir sprachen wann der Sohn kommt und er hat sich nicht daran gehalten und gemeint, wir hätten seinen Termin vereinbart. Also wirklich keine Katastrophen die nicht hätten passieren dürfen oder unverzeilich wären.
Hat der Sohn die Termine nicht eingehalten oder Dein Ex?
Bei einem Partner mit minderjährigem Kind muss man meiner Meinung nach immer damit rechnen, dass es irgendwann auch dauerhaft auf der Matte steht. Sei es, weil dem Elternteil, wo es überwiegend lebt, etwas zustößt, oder weil das Kind zum anderen Elternteil möchte. Mit diesem Gedanken sollte man sich immer auseinandersetzen und sich ehrlich die Frage beantworten, ob man damit umgehen und dieses Kind annehmen kann, auch wenn es nicht "ganz einfach " ist (Wichtige Info: Das sind eigene Kinder auch nicht immer

). Dein Partner liebt sein Kind und wird sich immer gefreut haben, wenn der Junge bei ihm war.
Vielleicht ist man dann auch etwas entspannter, wenn das Kind nur ab und zu mal unangekündigt vorbei schaut.

Ich kann total verstehen, dass es Dich nervt, wenn Absprachen nicht funktionieren und Deine Terminplanung über den Haufen geworfen wird. Andererseits kanntest Du ja "die Umstände", unter denen Du Dich auf Deinen Partner eingelassen hast: Noch verheiratet (wenn auch aus Gründen), Pflegekind, ungeklärte Situation u. a. zu Finanzen und Umgang mit dem Sohn. Dass Dein Ex Stress damit hat, glaube ich sofort. Dann kommst auch noch Du und zuppelst an ihm rum - nicht missverstehen, ich kann das nachvollziehen! Aber vom Timing her vielleicht grade belastend.
Lief das denn in den 1 1/2 Jahren vor Einreichen der Scheidung auch schon so?
Zitat von Maiblume123:Das ist ja mein Problem, wir haben nicht oft gestritten oder uns missverstanden und trotzdem hat er sich für eine Trennung entschieden.
Naja, es muss nicht immer laut gestritten werden. Missbilligung kann auch nonverbal gezeigt werden.