Maiblume123
Gast
jetzt traue ich mich auch mal zu schreiben. Ich hatte meinen Traummann gefunden und musste ihn letztendlich ungewollt gehen lassen. Ende Februar hat er sich nach zweieinhalb Jahren von mir getrennt.
Zu meiner Person, ich bin 40 und er ist 3 Jahre älter. Er ist noch verheiratet, aber die Scheidung wurde vor einem Jahr eingereicht. Natürlich streitet beide über Geld. Letztendlich war bis zur Trennung kaum Bewegung in Sachen Scheidung
Mich hat das schon ziemlich verletzt. Beide haben eine Sohn (Pflegesohn). Da es kein leibliches Kind ist und der Sohn bei ihr lebt hat er keine rechtliche Handhabe. Die Angst ihn zu verlieren war/ist bei ihm dauernd präsent. Er sieht ihn alle 2 Wochen am WE und liebt ihn wie ein leibliches Kind. Ich möchte den Sohn auch, aber er war auch teilweise schwierig. Ich habe daraus kein Geheimnis gemacht und Dinge beim Namen genannt. Das kam nicht immer gut an. Auch zum Thema Scheidung habe ich mich geäußert.
Er arbeitet auch sehr viel und ich habe mir von ihm gewünscht einmal in 3 Monaten eine Stunde eher nach Hause zu kommen. Ein weiter Wunsch war mal 2 Wochen mit mir alleine in den Urlaub zu fahren. Mehr Wünsche hatte ich nicht.
Dann Ende Januar das aus. Mit der Begründung ich könnte seine Arbeit nicht leiden und wir würden uns immer über 'seine Umstände' streiten. Im Dezember hatten wir wegen seiner Umstände gestritten, aber nicht mehr oder weniger wie es in einer Beziehung normal ist.
Er meint er hätte resigniert und alles getan, quasi um uns gekämpft.
Ganz ehrlich, hat er nicht! Als wir Ende Januar noch mal reden wollten, hat er das Gespräch genutzt um sich zu trennen.
Seit dem ist es für mich jeden Tag unerträglich. Ich verstehe nicht, warum man eine wirklich wunderbare Beziehung wegen normalen Streitigkeiten aufgibt. Wir haben nie sonderlich viel gestritten und von daher ist es für mich noch unverständlicher sofort das Handtuch zu werfen.
Wir haben uns jeden Tag gesehen, haben uns immer viel erzählen gehabt, haben alles miteinander gemacht, waren mit uns im reinen und stets zufrieden, wir waren uns so ähnlich und haben uns immer auf den anderen gefreut. Wir galten als tolles Paar. Wir wollten zusammen ziehen. Wir haben Stück für Stück bei ihm renoviert. Ich habe ihm im Dezember noch meine Sauna ins Haus gestellt. Wir waren uns da komplett einig! Wir wollten heiraten, sobald die Scheidung durch ist. Wir hatten Kinderpläne und hatten es schon darauf angelegt. Einmal hatte es schon geklappt, aber ich verlor es. Wir haben uns gerne gesagt, du bist die Liebe meines Lebens. Und jetzt ist Schluss, weil man sich ein paar Tage mal nicht so verstanden hat. Er sagte, wir beide seien Schuld und er sei kompromisslos. Wir waren perfekt für einander, wenn er keine Umstände mitbringen würde. Mein Gott, was für ein Quatsch, als wären das unüberwindbare Differenzen. Ich verstehe ihn einfach nicht. Warum macht er so eine riesen Geschichte daraus und trennt sich?
Jeden Tag quäle ich mich durchs Leben, ich vermisse ihn so unglaublich. Ich könnte einfach durchdrehen. Ich kann kaum essen, die Kilos purzeln nur so dahin, ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen!
Vielleicht kann mir jemand erklären, warum er alles aufgibt?
?
. Ich glaub Dir, daß es schwer ist.