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Mens Mental Health Awareness Month

W
Zitat von H-Moll:
Noch wichtiger als das Thema Gleichberechtigung , und ja das sage ich feministisch, ist für mich: Gleichwertigkeit. Aus der ergeben sich nämlich alke Konsequenzen. Auch rechtlicher, finanzieller und psychologischer Art.


Und auch da sollte niemand erwarten eine Sonderbehandlung zu erhalten.
Der klassische Arbeitstag und die "Care"-Arbeit sind beide gleichwertig - egal wer sie jetzt ausführt. Wer sagt: "Ich arbeite den ganzen Tag und du gar nicht (oder nur nen halben Tag) und deshalb erwarte ich, dass ich abends heimkomme und alles erledigt ist und um die Kinder kümmer ich mich gar nicht weiter" hat einfach den Schuss nicht gehört.

NIemand sollte sich abwertende Worte über seine Rolle in der Familie gefallen lassen müssen. Weder Mann noch Frau. Leider sind hier immer noch "Erwartungen" und "Rollenbilder" ein großes Hindernis.
Der Feminismus hält seinen Einzug und ist (in Maßen) ein wichtiges Mittel um diese Gleichwertigkeit herzustellen und Unebenheiten aufzudecken. Manchmal habe ich nur das Gefühl, dass sich da zu viel verlagert.
Da muss auf beiden Seiten noch viel passieren, um dem Prinzip der Gleichwertigkeit auch wirklich entsprechen zu können. Mann und Frau funktionieren anders und beide müssen sich genau darauf einstellen.

x 2 #46


H
@waytodawn
Unterschreibe ich, und genau so wie du das sagst.
Ich selbst komme aus dem klassischen Modell, aber die Wertschätzung war und ist: ich bin nur arbeiten gegangen, aber du hast die ganze Familie, die ganze Bildung und alles gerockt.
Diese Wertschätzung, diese Gleichwertigkeit ist nicht selbstverstandlich, aber genau das sollte sie werden.

x 3 #47


A


Mens Mental Health Awareness Month

x 3


Fenjal
Zitat von H-Moll:
ich bin nur arbeiten gegangen

Wenn dem so wäre,,,, nur arbeiten gehen, was im Grunde sagt, Erwerbstätigkeit ist soviel leichter als Sorgearbeit, ..... warum möchten dann viele Frauen Elternzeit nicht partnerschaftlich - gleichberechtigt teilen?
So dass diese schwere Last auf 2 Schultern verteilt wird?

Willkür? Oder ist nan doch lieber beim Baby und arbeitet hier auch Hochtouren?
Die lockere Erwerbstätigkeit, nur 8h, überlässt man kulanterweise dem Vater?

Es erstaunt mich schon lange nicht mehr, wie Mütter auf etlichen Ebenen andere für naiv halten.

x 2 #48


Worrior
Was mir hier wieder bewusst wird und ich beziehe es auf Männergesundheit.
Man hat sich ja gewagt einen Thread nur der männlichen Gesindheit zu widmen, für manche schon fast ein Affront.

Funktionale glückliche Beziehungen sind für das männliche Wohlbefinden und die Gesundheit bestimmt förderlich.
Das Gegenteil mit Sicherheit nicht, angeschlagene Gesundheit durch Drama und Gedöhns, vergeudete Ressourcen und was das Schlimmste ist, verlorene Lebenszeit.

Deshalb liebe Singlemänner, lest hier genau mit.
Eine Beziehung die euch den Frieden raubt und Chaos in euer Leben bringt kann niemals die Alternative sein.

x 9 #49


Nur-ein-Mensch
Zitat von Worrior:
Eine Beziehung die euch den Frieden raubt und Chaos in euer Leben bringt kann niemals die Alternative sein

Gilt natürlich immer für beide Seiten in der Beziehung.

Wichtig ist,diese schlechten Dynamiken auch zu erkennen und rechtzeitig die Reißleine zu ziehen.

x 3 #50


Worrior
@Nur-ein-Mensch
Das ist eben der Punkt wo viele nicht wahrhaben wollen.
Auch eine funktionale, glückliche Beziehung kann sich irgendwann negativ entwickeln.
Dann wird es Zeit die sprichwörtliche Reissleine zu ziehen.

Ich würde jedem Mann raten sich Ressourcen bereitzuhalten dass er die Beziehung jederzeit verlassen kann.
Das gilt besonders hinsichtlich der Verwirklichung einer eigenen Wohnmöglichkeit.
Oft ist aber die finanzielle Situation so zerfahren dass es kaum bis garnicht realisierbar ist.
Was ja dann auch mit zu Beziehungsproblemen führte.

Nichts ist für die Ewigkeit.

x 5 #51


Nur-ein-Mensch
Zitat von Worrior:
@Nur-ein-Mensch Das ist eben der Punkt wo viele nicht wahrhaben wollen. Auch eine funktionale, glückliche Beziehung kann sich irgendwann negativ ...

Absolut.

Mann sollte halt ein gesundes Leben auch alleine geführt haben bzw führen können.

Damit meine ich,Hobbys ,Freunde,gesichertes Einkommen usw.

Emotionale Abhängigkeit schleicht sich schnell ein.


Das Problem ist mMn.das viel Menschen reaktiv unbewusst durchs Leben gehen und sich selbst und ihr Gegenüber und dessen Taten und Worte nicht hinterfragen.

Für viele "ist es dann eben so,wie es ist",Hauptsache man ist nicht allein.

Und dabei stupst dich das Leben ,wenn du eine ungesunde Beziehung führst oft genug an,man muss es eben nur erkennen.

x 2 #52


hotte
Zitat von H-Moll:
Noch wichtiger als das Thema Gleichberechtigung , und ja das sage ich feministisch, ist für mich: Gleichwertigkeit.
Aus der ergeben sich nämlich alke Konsequenzen.
Auch rechtlicher, finanzieller und psychologischer Art.

Für mich ist Gleichwertigkeit in der Gleichberechtigung enthalten. Ich versuche immer Menschen die gleichen Chancen zu ermöglichen, sei es beruflich oder privat.

Zitat von waytodawn:
In Zeiten der Gleichberechtigung sollten wir nicht mehr erwarten "Sonderbehandlungen" zu erhalten.

Mich würde interessieren was du genau mit "Sonderbehandlung" meinst, ich glaube ich habe das nicht so ganz verstanden.

Zitat von waytodawn:
Der klassische Arbeitstag und die "Care"-Arbeit sind beide gleichwertig - egal wer sie jetzt ausführt. Wer sagt: "Ich arbeite den ganzen Tag und du gar nicht (oder nur nen halben Tag) und deshalb erwarte ich, dass ich abends heimkomme und alles erledigt ist und um die Kinder kümmer ich mich gar nicht weiter" hat einfach den Schuss nicht gehört.

In meiner ehe war es tatsächlich so das meine Ex den Grossteil der Hausarbeit erledigt hat. Ich habe mich um meine eigene Wäsche gekümmert (ich schwitze viel im Sommer und irgendwann hat sie kritisiert das ich viele T-Shirts "verbrauchen" würde, von da an hab ich mich selbst drum gekümmert) und im Haushalt mit angepackt. Es war so ausgelegt das wir beide ungefähr gleich viel "Arbeitslast" hatten.

Zitat von Worrior:
Eine Beziehung die euch den Frieden raubt und Chaos in euer Leben bringt kann niemals die Alternative sein.

Oder anders formulert: Wenn es dauernd den inneren Frieden kostet, ist es zu teuer.
Das Gilt für Beziehungen genauso wie für Arbeitsstellen etc...

Zitat von Nur-ein-Mensch:
Ich würde jedem Mann raten sich Ressourcen bereitzuhalten dass er die Beziehung jederzeit verlassen kann.
Das gilt besonders hinsichtlich der Verwirklichung einer eigenen Wohnmöglichkeit.
Oft ist aber die finanzielle Situation so zerfahren dass es kaum bis garnicht realisierbar ist.
Was ja dann auch mit zu Beziehungsproblemen führte.

Ich glaube ich verstehe was du meinst, aber ich persönlich würde da nicht ganz mitgehen. Es klingt für mich wie ständig einen plan-b in petto zu haben. Aber entsteht Vertrauen in einer Beziehung nicht dadurch das man sich auf den Partner einlässt? Dieses ständige (re-)evaluieren und ggfs. sehr kurzfristig aussteigen anstatt "daran" zu arbeiten fühlt sich für mich irgendwie nicht richtig an. Natürlich sollte man nicht auf gedeih und verderb in einer "schlechten" Beziehung bleiben aber etwas "aufwand" in die Reparator sollte man meiner Meinung schon investieren.

x 4 #53


Nur-ein-Mensch
Zitat von hotte:
Für mich ist Gleichwertigkeit in der Gleichberechtigung enthalten. Ich versuche immer Menschen die gleichen Chancen zu ermöglichen, sei es ...

Das Zitat was du mir zu schreibst ist glaube ich von @Worrior .🙂

#54


hotte
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Das Zitat was du mir zu schreibst ist glaube ich von @Worrior .🙂

Du hast recht... sorry, ich hab die zitate einfach nur gespeichert und ohne kontrolle übernommen. Danke für die Klarstellung!

x 1 #55


Nur-ein-Mensch
Zitat von hotte:
Du hast recht... sorry, ich hab die zitate einfach nur gespeichert und ohne kontrolle übernommen. Danke für die Klarstellung!

Alled jud.🙂

x 1 #56


Löwenzeh
Ich habe einen Gedanken, den ich interessant finde:

Ist es nicht so, dass durch den gesellschaftlichen und kulturellen Konsens jeden Geschlecht ein Mangel anerzogen wird?
Dieser basiert vielleicht auf geschlechtsspezifischen Begebenheiten (z.B. Hormonhaushalt), ist aber hauptsächlich erlernt.

Den Männern bringt man bei, stark zu sein.
Nicht zu weinen, keine Gefühle zu zeigen, sich zu behaupten und durchzusetzen.
Die letzten beiden Punkte verschaffen ihnen den Frauen gegenüber einige Vorteile; privat aber auch im Beruf.
Wohingegen das Abkapseln der Emotionen ihnen in der Regel im zunehmenden Alter zunehmend Probleme bereitet.
Und sie den Frauen gegenüber angreifbar macht, die ganz gut gelernt haben, mit Emotionen Reaktionen auszulösen.

Die Frauen lernen, dass sie nicht zu laut sein sollen. Sich mehr anzupassen. Auf ihr Aussehen und Gewicht zu achten, um attraktiv zu sein.
Sie dürfen weinen, sie dürfen gefühlsbetont sein und werden viel eher liebevoll getröstet.
Sie lernen, Verletzlichkeit ist gut. Anerkannt.
Das ist später dann schon schwieriger, wenn in Partnerschaft und Beruf Tränen kein Wohlwollen mehr auslösen. Wenn frau sich gegen Männer behaupten will, die ihr in Sachen Durchsetzungsvermögen einige Jahre Übung voraus haben.
Genauso hat sie ihre Vorteile; und durchaus Knöpfe emotionaler Art, denen der Mann regelrecht ausgeliefert ist, kann er selbst keine Gefühle benennen.

Der Mann muss sich nach innen emanzipieren.
Die Frau emanzipiert sich nach außen.

Und es ist so schade, dass sie einander viel lieber bekriegen als zu lernen.

Aber ich sehe ja selbst, wie schwer es fällt;
mein Mann und ich geraten auch zu oft an zwei verschiedene Fronten, statt gemeinsam im Schützengraben zu sitzen.

In letzter Zeit musste ich mir zu oft anhören, es mit dem "feministischen Sche.iß" gut sein zu lassen...
Das hab ich mir zwar erstmal verbeten, aber vielleicht bin ich zu einseitig geworden in meiner Sicht?

Jedenfalls werde ich mir "Männerseelen" mal durchlesen, bin immer für ein gutes Buch zu haben.
Klingt interessant. Danke für die Empfehlung, @hotte

x 4 #57


S
Zitat von Löwenzeh:
Nicht zu weinen, keine Gefühle zu zeigen

Indianer kennen keinen Schmerz, ist für mich eine emotionale Amputation. Die anerzogene Hilfslosigkeit bei Frauen ist für mich ebenfalls eine Amputation, nämlich des Selbstvertrauens und der Selbstbehauptung. Beide mussten sich in der Kindheit dafür verbiegen, um akzeptiert zu werden, um gut genug zu sein. Beide Dinge sind unnatürliche Entwicklungen. Es macht mich traurig. Wenn beide mit allem auf einer Augenhöhe wären, könnten mMn vielmehr Beziehungen erfüllend sein.

x 2 #58


Nur-ein-Mensch
Vielleicht sollten die Menschen wieder mehr auf ihre Intuition,ihr Bauchgefühl hören und weniger auf das was Medial probagiert wird.

Hab eh das Gefühl,das Männlein wie Weiblein sich fast nur noch an irgendwelchen Internetguru:innen orientieren,weil sie verlernt haben,selbst zu denken bzw.selbst zu fühlen.

Das bezieht sich mMn.aber eher auf die jüngere Generation,als die Nachkommen der Generation X.

x 5 #59


ElGatoRojo
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Vielleicht sollten die Menschen wieder mehr auf ihre Intuition,ihr Bauchgefühl hören und weniger auf das was Medial probagiert wird.

👍🤔

x 2 #60


A


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