Zitat von So-isses:Wenn dem so kommt, hab ich ne Immobilie. Pand3m0nium hat 1,9 Millionen, für die er nach Inflation noch ein Brot bekommt. Welche Anlage war da nun wohl nachhaltiger?
Aktien sind genauso Sachanlagen wie Immobilien. Beide sind somit Inflationsgeschützt. Das Einzige was bei Aktien zu Buche schlägt sind Wechselkursrisiken z.B. bei US Aktien.
Meiner Meinung nach ist die immobilie die weitaus riskantere Anlage.
Du hast ein massives Klumpenrisiko - setzt nämlich alels auf eine Karte. Was ist wenn sie dir die Gegend runieren mit Entscheidungen die deinen Immobilienwert massiv beeinträchtigen? Was ist, wenn nebebei Katastrophen Nachbarn einziehen. Zwei Straßen weiter bei ist ist seit ein paar Jahren Ende mit Idylle - Spermüll im Garten, regelmäßig 5 verschiedene Autos vor dem Haus, Dauerpartys. Von den Risiken die du dir als Vermieter eintrittst möchte ich gar nicht reden. Das grenzt teilweise an Enteignung.
Mit einem MSCI World investiere ich indexiert in 1.650 Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung (Large und Mid Caps) aus 23 Industrieländern. Dafür brauch ich nix machen außer ab und zu nachkaufen, wenn ich Cash hab oder einen Sparplan einrichten. Performane in 5 Jahren + 73,92%. So was ist einfacher zu handeln als ein Sparbuch. Bei jeder Kursschwankung wie jezt weißt du, dass das auch wieder vorbei geht, weil du quasi auf die Gesamtwirtschaft setzt.
Ich hab mich persönlich auch für eine eigene Immobilie entschieden. Weil mir das wichtig ist und ich mich damit sicherer fühle. Aber das jetzt als bessere oder sichere Kapitalanlage zu bezeichnen ist einfach nicht richtig.