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Und dass diese vorschnelle Schlussfolgerung "dann lebe ich mietfrei" einfach zu simpel ist.
Warum..? Nicht jeder hat während der Rente ein Vermögen an Rentenzahlung zur Verfügung... dann noch Miete zu zahlen ist in teuren Regionen happig. Wir kennen mehrere, die daran zu knabbern haben. Den Nachteil einer abbezahlten Immobilie sehe ich da nicht. Die Leute im Eigentum, die wir kennen, haben mehr Geld zur Verfügung und im Notfall jederzeit noch ein Vermögen (die Immobilie), das man umsetzen könnte. Die Rechnung mag natürlich nicht aufgehen, wenn man bis zur Rente nicht abbezahlt hat oder die Immobilie eklatant an Wert verliert.
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pand3m0nium Mitglied
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Zitat von MissNextDoor:
Ich sehe dass viele Leute im Rentenalter mit der Miete kämpfen... hat man eine abbezahlte Immobilie, hat man das Problem nicht. Relativ simpel. Meine Schwiegermutter lebt in einem Haus, dessen Miete (wenn es ihr nicht abgezahlt gehören würde) sie sich im ganzen Leben nicht mehr leisten könnte. Das Argument sie ...
sie könnte das Haus halt verkaufen und darin zur Miete wohnen bleiben
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#47
A
Mieten vs Kaufen
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Waris07 Mentorin
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Jeder muss letztendlich selbst entscheiden, welcher Weg für einen der passende ist. ☺
Ich persönlich mag dieses Aufrechnen von Kaufen vs. Mieten nicht – beide Modelle haben einfach zu viele unvorhersehbare Variablen, sodass man sie nicht eins zu eins gegeneinander aufrechnen kann. Man kann Glück haben und alles läuft wie geplant am Schnürchen – aber ein Blick in diverse Threads hier im Forum zeigt, dass es manchmal eben doch anders läuft als erhofft, der fein durchdachte Lebensplan eine Wendung nimmt und mit tiefgreifenden, lebensverändernden Konsequenzen verbunden ist. 🤷♀
Aus meiner Lebenserfahrung kann ich sagen: Am Ende ist wirklich nichts zu 100% planbar oder endgültig – alles kann sich durch einen einzigen Fingerschnippen ändern.
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x 6#48
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So-isses Mitglied
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Zitat von pand3m0nium:
Ich habe ja nur eine allgemeine Rechnung gemacht, um zu zeigen, dass es im Normalfall zur Miete besser ist. Und dass diese vorschnelle ...
Wie willst du das wissen, wenn du den Ursprungspreis nicht kennst?
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#49
M
maenneken Mitglied
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Die letzten 10-15 aus heutiger Sicht betrachtet konnte man quasi,mit einem Kauf,so gut wie nix falsch machen. Preise waren,aus heutiger Sicht,sehr günstig. Zinsen,aus heutiger und damaliger Sicht,waren ein Schnäppchen. Wobei die Zinsen im historischen Vergleich mit 3,xx auch heute noch "günstig" sind und die Preise auch weiterhin hoch halten Das war eine goldene Zeit für viele die gekauft haben.
Wir sind vor 12 Jahren hingegangen,haben geschaut was so möglich war-wieviel Kaltmiete würde ich zahlen und wieviel Zinsen für einen Kredit-da hat der Kredit immer gewonnen Die Tilgung hab ich als Zwangssparen angenommen,was ich als Mieter freiwillig tun müsste um vergleichbar zu bleiben. Durch die niedrigen Zinsen ist da das Pendel schon auf "kaufen" gestanden.
Aber die Welt dreht sich weiter und nicht immer so wie man eserwartet.
Die Welt häuft immer mehr Krisen an,die Zeiten sind unsicher wie lange nicht mehr Seit diesem Jahr geschieden,AG hat kürzlich Insolvenz angemeldet-Ausgang ungewiss. Zu alt um realistisch gesehen nochmal einen vergleichbaren Job zu finden und zu jung um sich über die Linie retten zu können. Vom Alter her in der beruflichen 'Todeszone" 55-60,wie ich das nenne.
Das bringt;auf den letzten Arbeitslebenmetern,Pläne bedenklich zum wackeln. Da muss man jetzt plötzlich Sachen mitdenken die man als jüngerer wegschieben konnte-einfach weil die Rahmenbedingungen komplett anders waren.
Ich mein Rudi hat es geschrieben:Ob kaufen oder mieten richtig ist kann man erst nach langer Zeit rückblickend beantworten
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P
pand3m0nium Mitglied
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Zitat von MissNextDoor:
Warum..? Nicht jeder hat während der Rente ein Vermögen an Rentenzahlung zur Verfügung... dann noch Miete zu zahlen ist in teuren Regionen happig. Wir kennen mehrere, die daran zu knabbern haben. Den Nachteil einer abbezahlten Immobilie sehe ich da nicht. Die Leute im Eigentum, die wir kennen, haben mehr Geld zur ...
Die Rechnung war auch nicht für jemanden der in Rente ist. In deinem Beispiel geht es um jemanden der da schon vor 30 Jahren oder länger gekauft hat. Das heißt derjenige hatte durchaus das Geld um zu kaufen. Hätte er dann meine Rechnung befolgt und das freie Kapital entsprechend angelegt, dann hätte er jetzt dieses Vermögen.
Nur weil jemand sein Geld immer konsumiert hat, kannst du ja später nicht rückwärts argumentieren, der Kauf war die richtige finanzielle Entscheidung.
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#51
DieSeherin Mentorin
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Zitat von MissNextDoor:
Nicht jeder hat während der Rente ein Vermögen an Rentenzahlung zur Verfügung... dann noch Miete zu zahlen ist in teuren Regionen happig.
so geht es mir auch! unsere miete ist zwar im vergleich zu anderen wohnmöglichkeiten echt super-günstig, aber insgesamt sind es auch 2.000Euro! trotzdem gab es zu keinhem zeitpunkt meines lebens die möglichkeit, wohneigentum zu bezahlen.
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x 1#52
S
So-isses Mitglied
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Zitat von pand3m0nium:
Die Rechnung war auch nicht für jemanden der in Rente ist. In deinem Beispiel geht es um jemanden der da schon vor 30 Jahren oder länger gekauft ...
Doch schon. Grade Leute, die ihr Geld auf den Kopf hauen statt zu sparen, ist kaufen fürs Alter sinniger. Kaufen ist dann quasi der Zwang zum sparen.
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x 2#53
DieSeherin Mentorin
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Zitat von So-isses:
Grade Leute, die ihr Geld auf den Kopf hauen statt zu sparen, ist kaufen fürs Alter sinniger. Kaufen ist dann quasi der Zwang zum sparen.
ääähhh... es gibt aber noch etwas zwischen "auf den kopf hauen" und sparen! ich lebe schon lange in münchen und als meine kinder klein waren, bin ich zuhause geblieben und das einkommen meines damaligen mannes hat so gerade eben für unsere fixkosten gelangt. immobilienkauf war schon damals etwas für doppelverdiener in guten jobs und/oder leuten, die eigenkapital von den eltern bekommen haben.
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T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von DieSeherin:
trotzdem gab es zu keinhem zeitpunkt meines lebens die möglichkeit, wohneigentum zu bezahlen.
Das ist auch echt schwierig. Wir kennen in unserer wahnsinnig teuren Region keinen, der ohne Erbe oder Unterstützung durch die Familie kaufen konnte. Selbst mit fettem Gehalt nicht. Man muss ja paarhundert tausend anzahlen können sonst kann man das niemals abbezahlen...
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x 3#55
T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von DieSeherin:
ich lebe schon lange in münchen und als meine kinder klein waren, bin ich zuhause geblieben und das einkommen meines damaligen mannes hat so gerade eben für unsere fixkosten gelangt. immobilienkauf war schon damals etwas für doppelverdiener in guten jobs und/oder leuten, die eigenkapital von den eltern bekommen haben.
Definitiv. Das ist in der Region (+60-80km) einfach so...
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x 1#56
S
So-isses Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
ääähhh... es gibt aber noch etwas zwischen "auf den kopf hauen" und sparen! ich lebe schon lange in münchen und als meine kinder klein ...
Ich meinte hier aber schon die, die es gezielt auf den Kopf hauen. Weil pande... ja sagte, wenn die neben der Miete sparen würden hätten sie im Alter Geld. Aber es gibt ja eben auch die, die sparen könnten aber es nicht tun. Die wären besser beraten, wenn sie kaufen, dann bleibt was über im Alter, wenn sie schon sonst nicht sparen.
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x 1#57
P
PsychoMantis Gast
Da ich ein barrierefreies Wohnumfeld benötige und im Leben zu oft umgezogen bin habe ich mir ein Haus gekauft.
Für mich ist das einfach sinnvoller, auch muss ich dann keine Angst haben irgendwann durch Eigenbedarf oder sonstiges mein Zuhause zu verlieren was mir sehr viel Sicherheit gibt.
Ein Eigentum ist ein Invest in die Zukunft. Von der Miete hat man langfristig leider nicht viel.
@So-isses ich frage mich auch wie man neben den horrenden Mieten sparen soll..? Da wirtschafte ich lieber das, was ich sonst als Miete bezahlen würde in meine Tasche... - Klar, vorausgesetzt man hat die Möglichkeit. Wenn man die nicht hat, dann ist es natürlich etwas anderes.
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#59
alterweißermann. Mitglied
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Die Rechnung von Pandemonium ist natürlich nachvollziehbar und in den meisten Fällen gewinnt die Mietwohnung. Allerdings bei weitem nicht so überlegen und haushoch wie dargestellt. Da kommt es schon ganz darauf an wie viel Eigenkapital, wie viel Tilgung und vor allem wieviele Zinsen man zahlt. Noch vor 30 Jahren hat man 8-10% Zinsen gezahlt und sprichwörtlich ein zweites Haus der Bank gezahlt.
Wir haben auch lang zur Miete gewohnt und konnten viel Eigenkapital ansparen und dieses im Depot wachsen lassen. Wir hätten bis in alle Ewigkeit dort wohnen können und hätten bis Lebensende einen großen sechsstelligen Betrag sparen können. Und trotzdem haben wir Eigentum angeschafft. Das gute Gefühl der eigenen vier Wände ist nicht wirklich mit Geld aufzuwiegen. Wenn ich mir dann anschaue was die prognostizierte Rentenzahlung ist in knapp 20 Jahren und wie wenig dann für den laufenden Unterhalt zu zahlen ist beruhigt mich das schon sehr. Da kann einem niemand mit einer Eigenbedarfskündigung den Tag versauen.