Mit Ex getroffen

Studentin 1234

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Hallo ihr Lieben,

habe schon sehr lange nicht mehr hier reingeschrieben, aber immer mal wieder gelsen. Wie mein Titel schon sagt, habe ich mich am Donnerstag mit meinem Ex getroffen. Wir waren erst zusammen etwas trinken und danach noch im Kino. Haben uns gut verstanden. Mir ist nur aufgefallen, dass er mir beim Reden fast gar nicht mehr in die Augen schauen konnte. Frage mich warum?

Ich weiß nicht, ob dieses Treffen eine gute Idee war. Also richtige Gefühle für ihn sind bei mir nicht mehr hochgekommen. Hatte jedenfalls nicht das Bedürfnis ihn irgendwie anfassen zu wollen bzw. Nähe zu spüren. Für mich war das eher freundschaftlich. Aber trotzdem bekomme ich ihn einfach nicht aus meinen Gedanken/ Kopf heraus (und das nicht erst seit dem Treffen). Woran mag das liegen? Vielleicht hoffe ich doch noch im Unterbewusstsein, dass es nochmal etwas wird? Ist auch meine erste Trennung, d.h. er war meine erste Liebe. Gehen die Gedanken an ihn vielleicht erst weg, wenn ich jemand Neuen finde?

Dann habe ich ihn gerade auch noch per ICQ angeschrieben und gefragt, wie vorgestern die Betriebsfeier war, keine Antwort. Und das wurmt mich dann schon wieder. Kann meine Gefühlslage gerade nicht einordnen. Mich stört es auch, nicht zu wissen, ob er jetzt noch Kontakt haben will oder nicht. Er trifft sich mit mir, aber auf irgendwelche Nachrichten im ICQ antwortet er nicht.

Auf Stellungnahmen würde ich mich freuen. Liebe Grüße

28.10.2012 14:50 • #1


bluesea


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Liebe Studentin,

willst Du ihn zurück?

28.10.2012 23:02 • #2


ici


Erstmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, dass derzeit keine Gefühle für ihn da sind. Das ist doch schonmal eine wichtige Erkenntnis.

Ich glaube bei ihm sieht das anders aus. Was Du erzählst (kein Augenkontakt, keine Reaktion auf Nachrichten) klingt entweder danach, als hätte er gar kein Interesse (nicht mal Freundschaft) oder als will er mehr, als er eigentlich zulassen möchte.

Wenn Du Dich nicht nach seiner Nähe sehnst und ihn nicht anfassen willst, dann klingt es doch eher danach, als würdest Du eine Beziehung vermissen und nicht diese Beziehung.

Und dann sage ich nochmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Denn es klingt, als wärst Du mehr als bereit Dich neu zu binden. Geh auf die Suche, stürze Dich ins Flirtleben. Date, erobere, scheitere, genieße, verzweifle und nimm jede Sekunde dieses Singlelebens in Dich auf. Das Scheitern in der Suche zeigt Dir nämlich auch, was Du gewonnen hast, wenn es denn mit einer neuen Beziehung und einem neuen Mann klappt.

P.S. Dein Ex sollte sich mal entscheiden, was er jetzt von Dir will. Muss er jetzt mal den Mund aufmachen. Selbst bei "nur"Freunden ist es unhöflich, was er jetzt tut.

29.10.2012 15:53 • #3


Studentin 1234


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Vielen Dank für eure Antworten!

Er hatte dann gestern doch noch auf meine ICQ Nachricht geantwortet.

ici, vielleicht hast du sogar Recht damit, dass ich mich gerade einfach nach einer Beziehung sehne, aber nicht mehr nach meiner Alten. Und es sind manchmal einfach nur die schönen Erinnerungen, die mich zweifeln lassen, ob ich ihn noch möchte oder nicht.

Naja, mal sehen wie es weitergeht. Vielleicht treffe ich ja bald meinen "Traummann" und habe ihn dann sehr schnell vergessen..wer weiß.

29.10.2012 19:16 • #4


ici


Erinnerungen sind wunderschöne Dinge. Sie bleiben, auch wenn die Menschen mit denen sie passiert sind, nicht mehr da sind.

Es gab mal so eine schöne Power Point, die ich leider nicht mehr finde. Die ging ungefähr so:

Das Leben ist wie ein Zug. Er fährt und fährt und fährt. Je nachdem, wo man sich befindet, kann es ein Bummelzug sein und manchmal eben ein ICE. An manchen Stationen steigen neue Zuggäste ein, sie begleiten uns in unserem Zug ein Stück. Manche steigen an der nächsten Station aus, manche fahren bis zum Ende mit.

Den Vergleich fand ich richtig gut. Er war halt jemand, der ein Stück im Zug Deines Lebens mitgefahren ist. Ihr habt Euch gut unterhalten, bis er eben ausgestiegen ist.
Die Erinnerung bleibt Dir und das ist doch das Schöne. Man darf nur nicht vergessen, dass diese blöden Erinnerungen dazu neigen, eher positiv zu sein. Das Negative blenden wir im Nachhinein gern aus.
Deswegen war ja auch früher alles besser.

29.10.2012 20:11 • #5




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