Morgendlicher Herzschmerz behindert mich

Vera111

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Hallo Forumsgemeinde,

Seit 3 Wochen getrennt nach 2,5 Jahren Beziehung und dann verlassen worden, wegen einer anderen....

Am Anfang hatte ich einen Schock, hab viel geweint und war voll durch den Wind.
Nun ist es immer morgens am schlimmsten, wenn ich früh aufwache, sie nicht neben mir liegt und keiner in der Wohnung ist. Ich habe Angst, ich schaffe es nicht alleine. Ich habe nochmal eine Ausbildung angefangen, wobei sie mich finanziell, wie mental immer unterstützt hat. Mittwoch gehts jetzt wieder los und ich will es mir nicht versauen. Aber irgendwie ist diese Angst, bzw. dieser Drang da, alles schlimmer zu machen, obwohl das genau das falsche ist.
In den letzten Tagen habe ich mich gut beschäftigt und bin auch mehr meinem Nebenjob nachgegangen. Wenn ich niemanden getroffen habe, hab ich wenigstens mit jemandem telefoniert und mich über meine Gefühle ausgelassen. Danach geht es dann meistens wieder. Wenn ich das Gefühl habe, nicht alleine zu sein und Freunde zu haben. Aber morgens fühl ich mich immer so einsam und befürchte nicht aus dem Bett zu kommen und rumzuheulen.
Theoretisch will ich das nicht, ich will nicht, dass die, die mich verlassen hat mich zerstört und ich will auch nur Gutes für mich und meine Zukunft, aber es tut so weh...

Habt ihr einen Tipp? Eine Suggestion? Einen positiven Gedanken, den man wenn der Tag beginnt verfolgen kann?

06.01.2014 11:46 • #1


chamäleon


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Liebe Vera,

Kenne das gefühl sehr gut! leider ist das am anfang wohl so. was mir geholfen hat:

+mir jeden tag (oder sooft es halt geht) was ausmachen abends, damit ich in der früh schon weiss, dass am ende des tages jemand für mich da ist.
+tagebuch schreiben, auch schon gleich in der früh. versuchen, diese beklemmenden gefühle loszuwerden/aus mir rauszuschreiben.
+nicht liegen bleiben, sondern sich zwingen aufzustehen und sich zu bewegen (damit mein ich nicht sport, obwohl das am besten wäre, aber das hätt ich gar niht geschafft), sondern aus dieser starre rauszukommen. steh so bald wie möglich auf, mach dir frühstück, geh duschen, zieh dich an.
+weinen. den schreck und schock und den schmerz rausheulen, sich dabei liebhaben und sich das zugestehen.

liebe vera, das geht vorbei. es dauert ein bisschen und momentan ist es furchtbar. aber es wird BESSER, jeden tag ein bisschen. Nicht aufgeben!
ich wünsch dir alles liebe!
chamäleon

06.01.2014 12:31 • #2



Morgendlicher Herzschmerz behindert mich

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keksi194


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Hey,
mir ging es genauso heute ist es besser ich habe mir angewöhnt gleich aus dem Bett zu springen gute Laune Musik und so außerdem bin ich seit dem immer spät dran um keine Zeit zu haben drüber Nachzudenken es ist nicht optimal aber es Hilft mir.

LG

09.02.2014 19:57 • #3


Miss Misery

Miss Misery


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Mich bringt der Gedanke morgens aus dem Bett, dass ich dann die Wohnung verlassen kann, denn hier hänge ich den meisten Erinnerungen nach... Ich zwinge mich irgendwie möglichst früh aufzustehen, geh im Halbschlaf schnell ins Bad und zieh mich an, bevor ich überhaupt dazu komme, nachzudenken, und dann erstmal an die frische Luft. Und ich denke: du hast es irgendwie geschafft, gestern zu überstehen, dann schaffst du es auch, heute zu überstehen. Vielleicht hilft dir das ja...

20.02.2014 19:48 • #4




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