Ich muss meinen alten Beitrag nochmal hochziehen (sorry) aber heute ist echt einer dieser Tage..
Verstand und Herz liefern sich ein Rennen und ich steh daneben und schau doof.
Alles erinnert mich an Sie.
Ich schau mir ihr Profil bei einem Musikstream Service an und sehe was sie vor kurzem erst gehoert hat.. Ich streife mit der Hand ueber die Tapete im Bad wo wir vor kurzem erst Tapeziert und wie Kinder unsere Initiallien in den Stein geritzt haben.. Ich frag mich ob ihr nicht zu warm oder zu kalt ist ob sie Hunger hat oder Durst! Es macht mich traurig nicht mehr fuer sie da sein zu koennen.
Ihr zuzuhoeren wie ihr Tag war und ihr Kraft geben.
Wenn es 16 Uhr wird und sie von der Arbeit kommt bin ich noch so aufgeregt wie all die Jahre und denke fuer eine Sekunde "oh gleich ist baby zeit! Klasse".
Heute morgen habe ich einen einzelnen Strumpf von ihr gefunden und dachte mir nur "der arme Kerl.. Dem gehts wie mir. Sein Gegenstueck ist irgendwo in ihrer Wohnung"
Ich weis das sind Gewohnheiten die irgendwann verblassen und all die Dinge wie z.B. ihre Profile anschauen und daran denken ob es ihr gerade gut geht tun mir nur selbst weh.
Und ich weis auch es war ihr Entscheidung und wenn sie noch wollen wuerde das ich da bin dann waere ich noch da! Es faellt mir nur sehr schwer nicht mehr wie der Mensch der sie lieb zu denken. Ich muss es lernen.
Aber Manchmal rennt das Herz einfach schneller.
Wir haben uns im guten Getrennt. Naja sie hat sich getrennt. Trotzdem gab es nie boeses Blut oder Verletzungen. Sollte ich froh sein das ich sie nicht hassen kann und will? Wir haben Kontaktsperre aber wollen beide nicht das der andere fuer immer weg ist.
Die Aufgabe aus Liebe Freundschaft zu machen erscheint mir grad unmenschlich gross.
Naja die Zeit wirds zeigen
Ich frage mich nur gerade ob ich mir etwas vormache.
Seit der Trennung versuche ich die den Verlust zu akzeptieren. Ich denke ganz bewusst an meine Zukunft ohne Sie. Ich stelle mir mich vor in meiner Wohnung. Ohne Sie. Ich halte an alten Plaenen fest die gut fuer mich sind und stelle mich eben um es alleine zu schaffen.
Wie soll ich das beschreiben? Ich vermisse sie unfassbar und wenn ich wollte wuerde ich wohl zusammenbrechen wie Kartenhaus aber ich will einfach nicht! Verlagert man damit nicht einfach nur die Trauer und irgendwann kommt sie raus wie eine Bombe?
Ich haette mich heute morgen einfach nicht auf das Kissen legen sollen auf dem sie vor einer Woche noch lag.. Bestimmt sind mir ihre Pheromone in den Kopf gestiegen. Aber es war frisch bezogen und ich brauchte ein zweites. Und ja ich gebs zu ich wollte sie nochmal *irgendwie* bei mir haben.. Bin ich bescheuert..
Alles doof
