Ist es nicht bei vielen so? Der, der geht holzt durch das Leben, oftmals ohne Rücksicht auf Verluste, während der zurückbleibende Expartner sich ständig neu orientieren muss, sortieren, abwägen, ausloten?
Ich denke einige haben das vergessen, oder nicht so krass erleben müssen.
Auch ich muss mich immer wieder fragen, reagiere ich oder nicht, wann und wie reagiere ich, im Sinne der Kinder. Wann halte ich besser die Füße still? Wann muss ich sie stützen. Auch nach 5 Jahren noch.
Es ist aber leider so, dass bei dem überwiegenden Teil der Trennungen einer sich das Leben schön macht und wenig auf die Seelen der Kinder achtet.
Und nein, es ist nicht die Paarebene oder ein verletztes Ego, was mich jetzt manchmal noch an die Decke bringt. Es ist mir wurscht wo und wie er sich etwas einfängt, ob es ihm gut oder schlecht geht, wie er aussieht. Keineswegs wurscht ist mir, was die Kinder mitbekommen. Ich kann es aber nicht ändern. Ich habe aber auch gelernt, wenn es nicht gerade akute Kindsgefährdung ist, steht man mit dem Rücken an der Wand. Genauso, wie reden mit dem Ex Null Sinn macht. Er wird mich anschreien, er wird mich verbal angreifen, und nicht einmal ansatzweise überlegen was das für die Kinder bedeutet was er dort veranstaltet. Soweit ist er einfach nicht. Also, spare ich mir Atem und Nerven. Und singe mir."Ich bin ein Gänseblümchen. "
Es bleibt mir nur die Kinder zu stützen, sie aufzufangen.
Ich bin nicht auf FB, bei WA wurde er blockiert bevor er mich finden konnte und ich habe kein Interesse, da je nach zu schauen. Für mich lebt er hinter den sieben Bergen.

ich denke er ist einer von den Sieben.
Aus heutiger Sicht steht für mich, ich habe auch mal diesen Fehler gemacht, wie Deine Ex. Nicht ganz so krass. Aber meiner ersten Tochter hab ich irgendwann einen neuen Partner vorgestellt, und nach einer langen Eingewöhnungszeit auch "vorgesetzt". Obwohl ich die "Gemütslage" eines Trennungskindes selbst erfahren habe, handelte ich schlussendlich gegen meine eigene Erfahrung. Wenn auch wesentlich sanfter, achtsamer. Gelitten hat sie trotzdem. Wobei ich nicht ausschließe, dass es schlichtweg der falsche Partner war, es mit einem anderen Menschen durchaus hätte funtionieren können.
Trotzdem würde ich es heute nie wieder machen. Und erfahre auch heute bei meinem jüngsten Kind, das eine Menge Verlustangst und Eifersucht im Spiel ist, trotz dass er erfahren durfte ich bleibe konstant bei ihnen und die Trennung eben schon sehr lange her ist. Meine Entscheidung diesbezüglich, kein Patchwork mehr. Beziehung nur in getrennten Wohnungen.
Ich kann die Ohnmacht gut nachempfinden die Du empfindest, wobei, Marc das ist größtenteils Peanuts was bei Dir läuft. Da habe ich durchaus krassere Schoten, und auch da kann ich nichts machen. Auch wenn ein Großteil der Menschen mir immer wieder erzählt, was man beim Jugenamt alles melden sollte. Ohne handfeste Beweise läuft da nichts, im Gegenteil, ich muss sogar aufpassen, dass für mich kein Fallstrick daraus wird.
Also, bleibe ich ruhig, kommentiere nicht, antworte dem Ex knapp mit "Okay"/ Nein das geht nicht, weil. , und lass ihn seine Suppe alleine auslöffeln.
Ich kann Dir nur raten, je ruhiger Du agierst, umso eher wird es besser. Merkst Du ja selber.
Zukünftig reicht ein einfaches Ja/oder Okay.

Vermutlich hast Du den Satz ganz anders gemeint, als es aufgefasst wurde.
Denk einfach dran, was sie sich da in den Teller schaufelt, muss sie auch auslöffeln. Die Quittung kommt. Dein Schauplatz sind Deine vier Wände. Übe Dich weiterhin in Gleichmut und sing auch mal das Gänseblümchenlied.
