Zitat von tonja:@machiennelilly
Der Kontakt wurde weniger und weniger. Eines Tages bekam er einen Brief, wo drin stand, dass die Mutter wieder heiraten will und die Kinder den Namen des neuen Mannes annehmen sollten. Er verneinte natürlich. Drauf hin schreiben seine Kinder ihm einen Brief, dass er ihnen das neue Glück nicht gönnen würde, dass die Mutter, Next und sie jetzt eine Familie sind.
Heute ist der Kontakt völlig abgebrochen, die Kinder wollen mit ihm nichts zu tun haben.
Kinder richten sich nach den Erwachsenen, die sie umgeben, diese formen sie, bringen ihnen Moralvorstellungen bei, lernen ihnen, was gut und was schlecht ist. Und wenn die Mutter nicht bereit ist, den Kontakt (losgelöst von der Paarebene) zu unterstützen, statt dessen boykottiert, Dinge den Kindern erzählt, die sie nichts angehen, schlecht über den Vater redet - dann hat der Vater keine Chance bei einem 9jährigen.
Du findest auch Treads hier, wo Väter sich zurückgenommen haben, die auch verloren haben.
... genau solche Geschichten kenne ich auch
deswegen fällt es mir so schwer, wenn alle sagen Ruhe geben , auch das JA ( hab ich eh schon mehrmals geschrieben) sagt , haben sie Geduld - ich kann mir das nicht vorstellen, eben weil ich genau diese Angst habe - du wolltest mich nie Papa, hast nicht um mich gekämpft - jetzt ist es zu spät
Ich möchte nur, dass das Vereinbarte eingehalten wird, es wird immer Ausnahmen geben , aber doch nicht mehr Ausnahmen als sonst was, nicht weil jemanden der hintern juckt -
In der Phase wo er regelmässig gekommen ist, wo er nicht gejammert hat wer will zu Mama heim - es ging uns allen gut - es gab streitfreie Kommunikation, sogar mit Höfflichkeiten, danke, bitte, ..... es gab Ruhe und jeder konnte planen.......doch dann kamen die "bösen" Worte - ich will mehr bei Papa sein.....
es ist reine Willkür, und ich wiederhole mich, egal was ich mache - ich werde der Verlierer sein - die Frage ist untergehen mit wehenden Fahnen ( Gericht, JA, Psychologe) oder still und leise.....
Deswegen versuche ich den Mittelweg - kein Gericht - noch - JA ist informiert - jetzt ist der Psychologe am Werk, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass er was herausfinden wird, aber da kenne ich mich zu wenig aus - aber auch weil ich meinen Kleinen seit Wochen nicht gesehen habe, was wird er dem Psychologen erzählen - sicher nix vom Papa, weil da war ja nix in letzter Zeit....
Ich könnte mehr kämpfen, zu ihr fahren, ihn einfach versuchen zu holen, besuchen.... aber dann eskaliert es ja erst recht - deswegen nehme ich mich zurück und versuche kleine Geschütze aufzufahren - gezielt zu arbeiten.
Aber ich habe 0 zugriff auf ihn - deswegen wird es nicht "gut" ausgehen beim Psychologen - ich habe keine Ahnung wie er erkennen will, dass seine Mutter ihn manipuliert , 2 Gesichter hat und alles nach ihren Kopf laufen muss
Ich habe einen Einzeltermin bei ihm - am Dienstag - was soll ich ihm sagen?
Die ganze Geschichte erzählen, E-Mails als beweiß vorlegen und und ihn anflehen, er möge meinem Kind helfen?
Wie will er das erkennen?
Das Ja hat ihm schon gesagt, was der Kleine ihne erzählt hat und dass er völlig anders handelt - das war ja der Auslöser für das JA dies zu veranlassen
Was wenn der Psychater sagt, es wäre besser der Kleine lebt bei mir? - das würde er nicht verkraften ohne Mama
noch schlimmer, was wenn er uns beiden "abgenommen" wird? Da würde er sein Leben lang nicht vergessen
..und das schlimmste - in beiden Fällen bin ich der Verursacher!
ICh habe es dem JA so oft gesagt, bitte schreiben sie meiner Ex einfach, dass sie die Regelung einzuhalten hat, da sonst Konsequenzen drohen, sie tun es nicht
das traurige dabei ist, dass es nun schon fast 1 Jahr so läuft ( achja, morgen hat sie Jahrestag mit the next - dabei hat sie erst im September mit mir schluß gemacht)
Diese Kleinigkeiten, ihre Ansagen, die sagen doch so viel aus, aber keiner will sie bewerten, wenn sie mittlerweile nur halb so schlimm mit dem Kleinen redet ist das noch immer eine Katastrophe.
Am Ende ist eines Fakt - der Kleine würde sterben für seine Mutter, er würde alles für sie tun nur um sie nicht zu verlieren und deswegen kommt er auch nicht - es haben beide Urlaub - er kann Mama gar nciht aus den Augen lassen - das geht nicht- das schafft er nicht - getrieben aus purer Verlustangst
Hoffentlich sieht das der Psychater - hoffentlich, damit wir Anfangen können, den Kleinen zu helfen, egal wie das aussieht und wenn es heißt , ich muss aus seinem Leben verschwinden, damit er "besser" leben kann - dann werde ich es tun !