Zitat von Sotraurig:
Du kennst mich doch gar nicht?
Ich habe mich in einer Situation falsch verhalten und mich dafür sofort entschuldigt , bzw. gesagt, dass es mir unglaublich leid tut (wie hier geschrieben).
Was soll denn das?
Warum wird man hier so verurteilt?
Warum kommuniziert man hier so aggro?
Gibts ja gar nicht.
Weil Du Dir selber leid tust.
Und das Begreifen ausbleibt, wie Deine Reaktion auf sie auf jemanden wirkt, der sensibler ist.
Und weil hier Leute sind, für die was auch immer SOFORT am anderen liegen muss.
Tut es aber oft nicht.
It takes two to Tango.
Und "ich hab mich doch entschuldigt" heilt genau nix! Begreif doch mal, dass es einen Sinnunterschied gibt zwischen
"Ich entschuldige mich" = ich hab einen Fehler gemacht und verzeihe MIR den. ("Ich bin der Meinung zu wissen was war.")(Semantik.... einfach mal hindenken)
und "es tut mir leid" = ich hab was getan, das Dich verletzt hat. Das bedauere ich. ("Erklär mir bitte, was war. Ich hab keine Ahnung").
Nochmal.... sie war bereit, Dir zu verzeihen und wollte in den Arm genommen werden.
Lässt Du andere Menschen immer stehen, wenn Du Mist gebaut hast und sie Dich brauchen, um wieder runterzukommen und normal mit Dir umzugehen?)
Du hast intial 1 x kontraproduktiv agiert. (Hattet Ihr vorher eventuell 6?
Magst Du im Bett im barschen Ton angesprochen werden? Ich eher weniger.)
Sie in der Folge auch.
Darauf hat sie versucht, das zu heilen.
Du hast sie stehen gelassen.
Nach Hause gebracht, anstatt das zu heilen, zu klären zu besprechen.
Angeboten, ihre Sachen zu bringen.
Deine Botschaft, wie sie eine sensible Frau versteht:
"Ich hab nur Augen und Ohren für meine eigenen Bedürfnisse. Deine sind mir schnurz."
"Ich darf Fehler machen. Du hingegen bist ne Dramaqueen, wenn Du drauf reagierst."
"Du bist bei mir nicht sicher. Ich seh Dich nicht. Ich versteh Dich nicht. Ich fühl nicht mit Dir. Ich bin kalt, wenn Du schlecht drauf bist oder in meinen Augen unangemessen reagierst."
Noch Fragen?
Du scheinst extrem dickfellig zu sein, was feinere weibliche Gefühlslagen und Bedürfnisse angeht.
Es haben Dir jetzt mehrere Frauen versucht, das zu erklären. Es kommt aber kein Verstehen.
Ich weiss, dass Dein Job die Menschen frisst, die ihn betreiben. Und dass man Betroffenheit ein Stück weit ausschalten muss.
Ich fürchte, dass zuviel ausgeschaltet ist, um dieser Frau gerecht werden zu können.
Sie hat sich geschützt und ist gegangen. Völlig folgerichtig.
Letztendlich hat sie für Dich mit entschieden, weil sie das Gefühl hatte, Dir nicht wichtig zu sein.
Man kann zwar an solchen Kriesen zusammenwachsen. Aber das braucht das unbedingte Einanderverstehenwollen.
Und da hab ich Zweifel, ob Du das emotional und von der Kraft her leisten kannst.
Du brauchst eh schon mehr von Dir selber bzw für Dich selber, um Deinen Job zu überleben und halbwegs gesund zu bleiben dabei.
Diese Frau hätte Dich vermutlich komplett überfordert, so schön die ruhigen konfliktfreien Phasen auch immer gewesen wären.