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Nach 20 Jahren Beziehung die ersten Zweifel

N

Nun-zweifel-ich
Mitglied

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Hallo zusammen,

Vor einigen Jahren habe ich in diesem Forum viel mitgelesen, jedoch selbst nie eine Frage gestellt. Damals war das Thema für mich so schwer zu verarbeiten, dass ich selbst anonym nicht davon erzählen wollte.

Wir sind mit Anfang 20 zusammengekommen. Nach einigen Jahren gab es seinerseits die erste Trennung, damals meinte er, dass er keine Gefühle mehr für mich hat. Einige Tage später war wieder alles in Ordnung und wir haben das Thema, wirklich unter den Teppich gekehrt und nie aufgearbeitet. Es schien alles gut zu sein.

Einige Jahre später, nach mehr als 15 Jahren Beziehung, die nächste große Krise. Ich entdeckte Nachrichten, Bilder, etc., die er mit einer Frau austauschte. Es war genau die Frau, die schon immer zu Streit führte. Damals waren wir noch nicht lange verheiratet, wir hatten kleine Kinder, etc. Es folgte ein großer Krach und die vorherige Trennung wurde erstmals Thema. Meiner Meinung nach war es eine emotionale Affäre, diesen Begriff versteht er heute noch nicht.

Wir haben uns dann irgendwann wieder vertragen und ich habe versucht, das Thema irgendwie zu vergessen. Nun sind wir 20 Jahre zusammen und die letzten Jahre bestanden überwiegend aus stressigen Alltagszeiten, wenig Erholung, etc. Ich habe mich mit den Kindern sehr alleine gefühlt und habe immer wieder versucht, meine Themen anzusprechen und in Ruhe Lösungen zu finden. Er reagierte eher mit Stille…

Und nun sitze ich hier und frage mich erstmals: Kann es sein, dass ich nun nicht mehr möchte? Warum habe ich mich selbst so verloren und immer versucht, es ihm recht zu machen? Ich denke immer öfter an Trennung, bin aber selbst verwirrt, da ich diese Zweifel nie hatte. Er ist eigentlich ein netter Mensch, nur emotional waren wir schon immer sehr unterschiedlich.

Ich habe keine Kraft mehr, wie bei den anderen zwei Themen, zu kämpfen. Ich habe immer um ihn gekämpft und nun habe ich den Eindruck, dass ich um mich selbst kämpfen muss. Mich wieder mehr in den Blick nehmen, etc.

Kann es sein, dass alte Themen auf die Gefühle Auswirkungen haben? Vielleicht hat jemand einen Gedanken zu meinem Anliegen.

Vielen Dank für´s Lesen und liebe Grüße

x 6 #1


Jin
Zitat von Nun-zweifel-ich:
Er ist eigentlich ein netter Mensch,

Naja, irgendwie klingt das sehr ernüchtert statt der großen Liebe.
Ist es überhaupt ein altes Thema, wenn ihr es nie wirklich aufgearbeitet habt?

x 2 #2


A


Nach 20 Jahren Beziehung die ersten Zweifel

x 3


hotte
liebe @Nun-zweifel-ich
willkommen hier im forum und schön das du den Mut gefunden hast dich zu öffnen.

Zitat von Nun-zweifel-ich:
Ich habe mich mit den Kindern sehr alleine gefühlt und habe immer wieder versucht, meine Themen anzusprechen und in Ruhe Lösungen zu finden. Er reagierte eher mit Stille…

Das ist ein Problem!
Das Gefühl in der Beziehung alleine zu sein, wirst du hier in einigen Geschichten finden und dummerweise weiß ich das viele meiner Geschlechtsgenossen echte Probleme mit tiefgründigen Gesprächen haben. Da ist es zwar nett Verständnis zu haben aber das bringt dich auch nicht weiter.

Das einzige was eventuell helfen könnte wäre eine moderierte Beschäftigung mit den Themen im Rahmen einer Eheberatung. Dazu muss er aber bereit sein und sich dann dort öffnen. Vorteil für dich wäre das dort jemand professionelles sitzt der unemotional an die situation herangehen und daher eventuell etwas "aus ihm rausbekommen" könnte.

Es tut mir wirklich leid wenn ich hier keine guten Nachrichten für dich habe aber wenn er nicht bereit it wenigstens zu kommunizieren, wird sich langfristig bei euch nichts ändern.

x 5 #3


Ouabain
Zitat von Nun-zweifel-ich:
Kann es sein, dass alte Themen auf die Gefühle Auswirkungen haben?

Klares Ja. Vor allem, wenn Dinge nur unter den Teppich gekehrt wurden
Zitat von Nun-zweifel-ich:

Ich habe keine Kraft mehr, wie bei den anderen zwei Themen, zu kämpfen. Ich habe immer um ihn gekämpft und nun habe ich den Eindruck, dass ich um mich selbst kämpfen muss. Mich wieder mehr in den Blick nehmen, etc.

Dann wäre der logische Schritt, dass Du genau das machst. Also überlegen, was Du für Dich möchtest. Und dann irgendwas konkretes angehen. Was könnte das sein?
Zitat von hotte:

Das einzige was eventuell helfen könnte wäre eine moderierte Beschäftigung mit den Themen im Rahmen einer Eheberatung

Finde ich grundsätzlich zwar zielführend. Aber dreht sich ja dann doch wieder um die Beziehung. Und wenn ein Mensch so erschöpft ist, dann denke ich, das wichtigste ist im Moment, sich erstmal selbst aufzubauen

x 3 #4


HeavyDreamy
@Nun-zweifel-ich Hey Lachendes Gesicht

Zitat von Nun-zweifel-ich:
Kann es sein, dass alte Themen auf die Gefühle Auswirkungen haben? Vielleicht hat jemand einen Gedanken zu meinem Anliegen.


Ohja, sogar sehr, so sehr, dass die Liebe erlischt und genau das hab ich im Gefühl bei dir.

Du hast genug gekämpft, gewartet, dass alles besser wird. Für dich ist es jetzt so, dass du genug getan hast.

Du bist, aus meiner Sicht, angekommen, an deine Grenzen gekommen, für dich selber Verantwortung zu übernehmen und aus dieser ungesunden Ehe auszubrechen.

Das sind meine Gedanken, als ich deinen Eingangspost gelesen habe Lachendes Gesicht

x 4 #5


N
@Ouabain Zunächst einmal vielen Dank für eure Antworten und Anregungen.

Leider ist dein letzter Satz sehr zutreffend. Ich habe vermutlich keine Kraft mehr für eine Eheberatung, etc. Mir ist irgendwie plötzlich bewusst geworden, dass ich mich um mich kümmern muss. Ich weiß auch nicht, warum ich dies jahrelang nicht bemerkt habe. Mein Mann war auf einer Geschäftsreise und das hat mir die Augen geöffnet. Wo bin ich geblieben? Was ist mit mir passiert? Ich war so eine selbstbewusste Frau und nun ist das aus mir geworden…

Die letzten drei Jahre waren die schwersten meines Lebens. Ich war körperlich angeschlagen und habe alle Warnsignale ignoriert und musste täglich weitermachen. Er hat es gesehen, versucht im Alltag etwas zu helfen, doch größere Veränderungen haben wir leider nicht hinbekommen (andere Rollenverteilung, etc.).

Ich funktioniere noch und nach außen hin scheint alles gut zu sein. Vermutlich muss ich ihn auch etwas in Schutz nehmen. Denn es gibt noch ein Thema, welches ich nie aufgearbeitet habe. In den letzten 10 Jahren sind zwei Familienangehörige gestorben, die Umstände waren sehr herausfordernd. Ich weine deshalb sehr viel (heimlich) und wische mir schnell die Tränen weg und gehe oftmals direkt in den Alltag über.

Nach seiner Geschäftsreise habe ich mir erstmals wieder etwas Zeit für mich genommen. Es klingt total unspektakulär, z. B. War ich einmal wieder alleine shoppen und ich habe mich nach Jahren wieder gespürt. Dies ist schön, aber macht mich auch traurig, denn wie kann es ein, dass man so etwas jahrelang nicht gemacht hat?

Ich bin sauer auf ihn, aber gleichzeitig auch auf mich selbst. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht mehr kann und wir uns vielleicht mal um uns selbst kümmern sollten. Er reagiert dann panisch und ist seitdem sehr engagiert. Bei mir kommt dann immer ein Gedanke hoch: Nun weißt du, wie es mir zweimal ging. Dieser Gedanke ist gemein und bringt uns nicht weiter, aber leider habe ich so gedacht. Ich habe eine Beziehungspause angesprochen, aber er ignoriert es. Er sagt selbst, dass ich mich erstmal um mich kümmern soll und dann könnten wir eine Eheberatung machen. Vermutlich wären wir schon längst getrennt, wenn wir keine Kinder hätten. Er wäre vermutlich mit dieser Frau zusammen gekommen, dies verneint er vehement.

Wir drehen uns nun seit Wochen im Kreis. Wie kann man da wieder rauskommen?

x 3 #6


Lisetta56
Ich hab immer wieder gemerkt, wenn emotionale Nähe fehlt und die fehlte meistens, ging es mir sehr schlecht.

Richtig reden, wie ich mirs vorstellte, gabs nie.

Das machte und macht viel mit mir.

Vor allem Traurigkeit und das Gefühl des alleine seins, zu zweit.

#7


Ouabain
Zitat von Nun-zweifel-ich:
Wir drehen uns nun seit Wochen im Kreis. Wie kann man da wieder rauskommen?


Du fragst nach dem "Wir", obwohl Du doch das "Ich" vermisst. Deshalb erneut mein Rat: Hör auf darüber nachzudenken, was er früher alles nicht gemacht hat. Hör auf, ihm die Verantwortung für Dein Wohlbefinden zuzuschieben. Nimm Deine Eigenverantwortung an.

Du bist sauer auf Dich selbst? Gut. Das ist schon mal ein Anfang. Was hättest Du für Dich selbst tun können? Wo hast Du Dich selbst im Stich gelassen?Kannst Du es jetzt besser machen? Was tut Dir gut?

Du fühlst Dich beim Bummeln in Geschäften ? Kannst Du das öfter machen? Was gibt es sonst noch, was Du magst? Wie kannst Du das einrichten?

Wenn Du Dich konsequent um Dich kümmerst, wird das "Wir" sich von ganz alleine ändern

Und - übe Dich in Dankbarkeit. Finde jeden Abend drei Dinge, die gut waren . Das muss nichts großes sein. Du kannst dankbar dafür sein, dass Du die Sonne im Gesicht gefühlt hast. Dafür, dass Dein Geld fürs tägliche Brot reicht. Dafür, dass Du zwei gesunde Beine hast. Nichts davon ist selbstverständlich.

Übung in Dankbarkeit hat schon vielen geholfen sich neu auszurichten

x 4 #8


A
Zitat von Nun-zweifel-ich:
In den letzten 10 Jahren sind zwei Familienangehörige gestorben, die Umstände waren sehr herausfordernd. Ich weine deshalb sehr viel (heimlich) und wische mir schnell die Tränen weg und gehe oftmals direkt in den Alltag über.


Zitat von Nun-zweifel-ich:
und ich habe versucht, das Thema irgendwie zu vergessen.

Das war bisher deine Strategie oder? Verdrängen, vergessen, ignorieren. Keine Wertung. Eine Feststellung.

Das geht jetzt nicht mehr. Die Dinge, die Themen möchten angesehen werden und da würde ich ansetzen und das tust du ja auch u. a. wenn du hier schreibst.

Trau dich deine Gefühle zu erleben, auszudrücken. Mir hat dabei das Gefühlsrad sehr geholfen, denn das Benennen hilft oft so viel gerade zu Anfang.

Und: Unternimm was mit deinem Mann. Zeig dich ihm, teile dich erwartungslos mit.

x 2 #9


Heffalump
Zitat von Nun-zweifel-ich:
wir hatten kleine Kinder

wie alt sind die jetzt`?

#10


N
@Ouabain Du hast Recht - ich vermisse mich selbst so sehr. Im Familienalltag habe ich mich wohl selbst verloren und dies jahrelang nicht gemerkt.

Das Problem ist nur, um so mehr ich mich wieder um mich selbst kümmere, umso mehr entferne ich mich von meinem Mann. Es sind nicht mal große Sachen, sondern eher so Sachen wie mal bummeln gehen, eine Freundin alleine treffen oder meine Lieblingsmusik hören.

x 1 #11


N
@Akelei76 Vermutlich ja, leider. Manchmal kann ich dies selbst nicht verstehen. Dieses Mal kann ich es nicht mehr wegdrücken und ich möchte es auch nicht mehr.

Ich bin dafür bekannt, dass ich anderen bei Problemen helfe, nach Lösungen suche und unterstütze, etc. Ich hatte vermutlich die Hoffnung, dass mich auf mal jemand sieht und unterstützt…

Mein Mann kennt alle Themen. Ich habe ihm oft gesagt, dass ich auch gegen eine Wand sprechen könnte und dies den gleichen Effekt haben würde. Ich rede und da kommt einfach nichts zurück. Aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel, ich weiß es nicht.

x 1 #12


Ouabain
Zitat von Nun-zweifel-ich:
Das Problem ist nur, um so mehr ich mich wieder um mich selbst kümmere, umso mehr entferne ich mich von meinem Mann.

Wenn das so ist, dann ist das so.

Wobei es in einer gesunden Beziehung ein Pendeln zwischen Nähe und Distanz gibt. Wenn Dich rein gar nichts zurück zieht, hast Du eventuell bereits jedwede Bindung verloren und das bisher nur übertüncht.

Aber das wird die Zeit dann zeigen. Bleib erstmal am Ball damit, Dich aufzubauen. Vielleicht hast Du ja auch einfach nur einen enormen Nachholbedarf

#13


Heffalump
Beziehungen leben davon, dass man sich zueinander hinbewegt, miteinander Probleme löst, sich Freiraum gibt und gelassen den Alltag bewältigt. Zieht einer nicht mehr mit, führt es zum Ungleichgewicht.

Leider haben viele nie gelernt, das Kommunikation das A und O ausmacht. Wenn ich dir nichts von meinen Problemen erzähle, gehst du automatisch von aus, es gibt keine

x 2 #14


M
[url=/post4184193.html#p4184193]Zitat von Nun-zweifel-ich[/url]
Nach seiner Geschäftsreise habe ich mir erstmals wieder etwas Zeit für mich genommen. Es klingt total unspektakulär, z. B. War ich einmal wieder alleine shoppen und ich habe mich nach Jahren wieder gespürt. Dies ist schön, aber macht mich auch traurig, denn wie kann es ein, dass man so etwas jahrelang nicht gemacht hat?
Du kannst das positiv oder negativ einordnen. Negativ ordnest du es jetzt ein, weil sogleich dahinter wieder Fragezeichen auftauchen? Warum jetzt erst, warum nicht früher? Warum habe ich meine Aufmerksamkeit zu wenig auf meine Bedürfnisse gelegt?
Du kannst es auch positiv bewerten. Hey toll ich habe nun eine Erfahrung gemacht, die ich früher nicht gemacht habe mangels Zeit, dem Gefühl, für andere da sein zu müssen, vieler Verpflichtungen usw.
Ich habe gemerkt, dass mir das sehr gut tut und werde mir das jetzt öfters gönnen.

Zitat von Nun-zweifel-ich:
Das Problem ist nur, um so mehr ich mich wieder um mich selbst kümmere, umso mehr entferne ich mich von meinem Mann. Es sind nicht mal große Sachen, sondern eher so Sachen wie mal bummeln gehen, eine Freundin alleine treffen oder meine Lieblingsmusik hören.

Wieso ist da dieser Zusammenhang der doch gar nicht gegeben ist? Warum entfernst du dich von deinem Mann, wenn du dich um dein Wohlergehen kümmerst? Ich glaube eher, es ist eine Frage der Gewohnheit. Da du das früher nie oder viel zu wenig gemacht hast, hast du jetzt das Gefühl dich zu entfernen, eben weil du es nicht gewöhnt bist, dein Augenmerk auf dich zu richten. Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Zusammenhäng, finde es eher sehr wichtig, dass man sich in einer Beziehung niemals aufgibt und quasi absorbieren lässt.
Im Gegenteil kann sich mehr Eigenliebe sogar belebend auf eine Beziehung auswirken, weil du deinen Raius erweiterst. Wenn du zufriedener bist, sollte sich das doch eher positiver auswirken.

Du entdeckst jetzt scheinbar erstmals, dass man beides haben kann. Mehr Zeit für sich ohne den Mann und dennoch eine Ehe. Das eine schließt das andere doch nicht aus.


Zitat von Nun-zweifel-ich:
Mein Mann kennt alle Themen. Ich habe ihm oft gesagt, dass ich auch gegen eine Wand sprechen könnte und dies den gleichen Effekt haben würde. Ich rede und da kommt einfach nichts zurück. Aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel, ich weiß es nicht.

Ich spreche auch oft gegen eine Wand und manchmal bin ich die Wand, die nicht zuhört. Du redest und es kommt nichts zurück. Das ist normal bei Männern, sie verstehen oft die Signale der Frauen nicht., Dann handle und gehe verstärkt deinen Interessen nach, triff Freundinnen, besuche eine Veranstaltung an der er kein Interesse hat. Männer verstehen oft erst, wenn sie spüren dass sich die Frau verstärkt um sich kümmert. Worte sind nur Worte, dahihngesagt und die Wirkung verpufft oft, a aber wenn man ins Handeln kommt, nimmt der Partner das Signal eher wahr.

Eine Ehe ist halt nicht Bullerbü, sondern sehr viel Alltag. Es ist nichts Verwerfliches sich da kleine Auszeiten zu nehmen, neue Wege zu beschreiten. Vielleicht folgt der Partner sogar oder aber er reibt sich verwundert die Augen weil er etwas Unbekanntes wahrnimmt und ändert dann auch sein Verhalten, seine Wahrnehmung dir gegenüber.

Warum gleich alles in Zweifel ziehen, nur weil jetzt erstmals Zweifel bei dir auftauchen? Mach und schau dir die Wirkung an. Es könnte dich unter Umständen auch erstaunen was eine Schwerpunktverlagerung bewirkt.

Zitat von Ouabain:
Vielleicht hast Du ja auch einfach nur einen enormen Nachholbedarf

Das sehe ich auch so. Du hast deine Schwerpunkte früher anders gesetzt, aber jetzt ist die Zeit, mal was zu wagen.
Du hast um ihn gekämpft. aber das kannst du jetzt getrost sein lassen. Lass ihn kommen, lass es ihn spüren, dass du jetzt an der Reihe bist.
Warum nur geben sich Frauen in einer Beziehung so oft auf und denken nur noch in den Kategorien des Funktionierens, meist für andere.

Vielleicht willst du unbewusst deinem Mann auch was heimzahlen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was dir fehlt. Wenn dir was fehlt, dann hol es dir, du darfst das. Aber du scheinst auch recht wenig über dich zu wissen. Dann gehe auf Entdeckungsreise zu dir selbst. Warum sollte dein Mann da hinderlich sein?

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