×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

31

Nach 20 Jahren Beziehung die ersten Zweifel

E
Danke @Margerite,

wieder mal wunderbar auf dem Punkt gebracht (meiner Meinung nach). Ich habe 3 wertvolle Zitate rausgesucht, damit sie nicht untergehen beim umaufmersames Lesen und werde dazu noch ein paar Anmerkungen von mir schreiben. Aber die ganze Post ist sehr gut.

Zitat von Margerite:
Du kannst das positiv oder negativ einordnen. Negativ ordnest du es jetzt ein, weil sogleich dahinter wieder Fragezeichen auftauchen?

Mir ist auch aufgefallen, dass stets eine negative Auslegung stattfindet und nicht nur negativ - im Sinne von ungünstig - sondern auch schwächend. So, als würde alles hoffnungslos und sinnlos sein.

Wir haben alle innere Sabboteure, es könnte hier auch einer vorliegen. Sie zu demaskieren kann manchmal echt Wunder bewirken.

Zitat von Margerite:
Wieso ist da dieser Zusammenhang der doch gar nicht gegeben ist? Warum entfernst du dich von deinem Mann, wenn du dich um dein Wohlergehen kümmerst?

Auch das unterschtreicht die Ohnmacht, die ich oben erwähnte. Wenn der Preisfür die Selbstentfaltung angeblich so hoch ist, - die TE bezahlt quasi mit ihrer Familie dafür - dann vergeht einem die Zuversicht und auch die Freude an das Gestalten.

Ich nehme viel Schwere wahr bei der TE und es ist echt nicht verwunderlich bei diesen Glaubensaetze. Ich würde dazu raten, etwas aufmerksamer in dieser Hinsicht hinzuschauen und nicht alles zu glauben, was man denkt.

Zitat von Margerite:
Warum gleich alles in Zweifel ziehen, nur weil jetzt erstmals Zweifel bei dir auftauchen? Mach und schau dir die Wirkung an.

Ich denke das könnte die Folge sein, der selbstentmutigenden Gedanken. Das Gefühl wird wahrgenommen, aber falsch zugeordnet, die Ursache im außen projeziert - in dem Fall auf den Ehemann beziehungsweise auf die Ehe - da der innere Sabboteur / die innere Sabboteure nicht bekannt sind. Was man nicht kennt, kann man nicht bei der Suche nach Erklärungen berücksichtigen.

Es ist meiner Meinung nach sehr viel Potenzial da, so viele Ecken, wo man anpacken kann, um die Lage zu verbessern. Und doch wird subjektiv die Lage als hoffnungslos empfunden. Da stimmt was nicht und dem würde ich auf den Grund gehen

#16