Maki
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ich bin 50, wir- Meine Frau und ich- haben uns vor kurzem nach über 20 Jahren Ehe getrennt, Die Initiative ging von mir aus, aber die Unzufriedenheit hatten wir beide.
Die Gründe sind mannigfaltig (kaum noch gemeinsame Interessen, fehlende Anziehung,2 Paar-Therapien, die zu nichts geführt haben).
und seit einem Jahr ginf es hin und her,
Wir leben noch zusammen, erst ab den Sommerferien wollen wir es den Kindern sagen und auch dann die Wohnsituation räumlich trennen.
Wir haben drei Kinder, der Große ist schon ausgezogen, die mittlere Maus macht im Sommer Abi (das ist der Grund, wieso wir noch bis Sommer warten, sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, sich zum Abi zu kämpfen, das wollen wir jetzt nicht so kurz vorher Beeinträchtigen), die Kleine wird bald 13.
Obwohl ich immer wieder denke, innerlich wäre ich sehr zufrieden und klar mit der Entscheidung, merke ich, dass es mir, wenn ich etwa länger im Auto sitze und die Gedanken so schweifen lasse, immer wieder schwer fällt, nicht ins Zweifeln zu geraten. Dann stelle ich mir vor, dass es doch auch schöne Momente gab und auch wiedergeben wird und Dann passiert folgendes:
Wenn wir uns dann wieder sehen oder am Telefon etwas besprechen, wird mir wieder klar, das ist schon seine Gründe hat, wieso ich seit mehreren Jahren nicht mehr glücklich bin. Die schönen Momente sind sowas von selten geworden. Und ehrlicherweise ist es auch so, dass ich in den letzten Jahren Lieber allein war, als in ihrer Anwesenheit.
Und hierauf zielt meine Frage ab: kennt ihr das auch? Obwohl ihr meint, ihr seid klar, dass immer wieder so eine Art rimantisierender Reinnerungsoptimismus da reinkommt?
Ich freue mich auf eure Antworten