Dermougli
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Ich, (m29) und sie (26). Waren 6 Jahre zusammen. Als wir im Jahr 2022 zusammengezogen sind war es einer der einerseits schönsten, wie auch beängstigende Phase meines Lebens. Ich hatte in dieser Zeit auch eine Krise bei der Arbeit und litt unter einem Burnout, was das Jahr als Turbulent gestaltete. Vor dem Zusammenzug haben wir uns oft gesehen und hatten auch genügend Freiräume. Ich freute mich jeden Tag sie zu sehen und die Urlaube mit dem Camper in ganz Europa und auch Übersee stets harmonisch und wir waren ein tolles Team. Wir hatten eine kurze Trennung von 2 Monaten zwischen Drinnen. Während dieser Zeit schien sie sich jedoch auch verändert zu haben und verfiel in eine Gesundheitsschiene mit Yoga, Veganismus und Büchern zu Selbstfindung. Sie veränderte sich und versuchte seit dem Zusammenzug zu „missionieren“ und meinen aus meiner Sicht normalen Lebensstil zu verändern. Ich hatte ihr klar gemacht, dass ich gerne Cola trinke, mal eine Rauche und mein Fleisch esse. Schlussendlich habe ich dem Frieden zu liebe akzeptiert, dass sie nur noch Fleischlos einkauft und ich halt mitesse. Das was ich toll fand gönnte ich mir außerhalb. Unsere Grundkommunikation war jedoch die Selbe, mit viel Ironie, Humor und liebevollen ausdrücken.
Nur streiten konnten wir nicht. Generell ansprechen was uns an einander störte gibt nicht von beiden seiten, ich schlucke meinen Frust für den Frieden runter. Ich denke wenn ich für meien Bedürfnisse (Es soll bleiben wie es ist) eingestanden wäre, wäre die Beziehung noch da oder wir hätten uns früher getrennt.
Ende 2023 waren wir im Urlaub und ich merkte, etwas stimmte nicht. Sie war sehr in Bücher fixiert und es gab wenig zärtlichkeit, Sex schon vorher eher weniger von beiden Seiten impliziert. Auch ich schätzte momente der Ruhe für mich auch mehr, jedoch mit fahlem Beigeschmack. Nur hatte ich es nie angesprochen und dachte mir nicht mehr dabei. Sie sich vermutlich mehr. Ich merkte jedoch dass ich im Alltag angespannter war, ich nehme an dass der passiv ausgetragene Konflikt ohne Initiative die Ursache war und flüchtete in Copingverhalten wie Rückzug und Gaming. Zweiteres fand sie schon seit Beginn an Doof, jedoch akzeotierte sie es weil es zu meinen Leidenschaften gehörte.
Nach dem Urlaub schien sie bei der Arbeit jemanden kennengelernt zu haben, nannte ihn sogar Seelenverwandt da er wie sie gerne Surfte. Dies fand ich respektlos habe es aber erneut geduldet. Eine Woche vor der Trennung gaukelte sie mir vor, sie gehe mit einer Freundin auf einen Drink, brach jedoch die Aktion ab und beichtete es wäre der Typ von der Arbeit, den sie kennenlernen wolle. Sie schrieb ihm dass es nur freundschaftlich sei allerhöchstens. Auch das habe ich hingenommen und ihr vertraut. Eine woche Später erzählte sie mir dass sie an einer Veranstaltung war und zufälligerweise den Typen getroffen habe und ihre freunde verloren und sei zu ihm gegangen als kein ÖV mehr fuhr. Sie sagte es lief nichts sie brauchte nur Obdach. Zwei Tage später machte sie Schluss um sich selbst zu finden bla bla. was war ich ein Narr dass ich bedingungslos vertraue und respektlosigkeiten am Band kassiere, aber ich habs ja nie thematisiert. Ich ging danach full no contact und liess sie ihre Dinge gestaffelt holen. Sie bat um ein Gespräch was ich schnell ablehnte da sie genug möglichkeiten hatte um zu reden. Sie zog innert kürze in eine neue stadt und es fand während abholungen loser Kontakt statt. Ich tat so als wäre alles I.O wie es ist. Innerlich zerriss es mich jedoch jedes mal.
Ich habe während der Kontaktsperre sehr an mir gearbeitet. Bin muskulös geworden, bin beim Psychologen mein Vermeidungsverhalten am bearbeiten und Frauen scheinen aktiv Interesse an Mir zu haben. Habe sie mal an einem Fest getroffen und mit ihre geplaudert, vieleicht war ich so voll dass ich rational bleiben konnte aber die nöchsten Tage waren die Hölle. kriege sie nicht mehr aus dem Kopf. Jeden Tag denke ich an sie auch 8 Monate danach. Ich kriege meine Kopf nicht frei, habe sie entfolgt auf sozial media aber starre im Whattsapp auf das „online“ und frag mich wieso? Es ist sch. so, ich lasse damen abblitzen oder gar nicht an mich ran. Ich leide auch an Reue, dass ich mit jetzigen mindset nicht mehr hätte tun können. Auf rationaler ebene weiss ich, ich wurde respektlos behandelt und habe mehr verdient doch von irgendwo her muss doch die selbstfolterung meines Unterbewusstseins kommen!?
Hat jemand einen Rat oder ähnliches erlebt?
Danke viel Mals für das Lesen meiner psychohygiene und wünsche allen auf dem Heilungsweg nur das Beste