Zitat von cryingangel:Er ist immer in die Nähe seiner Kinder geflüchtet. Hat sich eine Ferienwohnung gemietet. Tagelang geschlafen und sich abgesondert.
Alk. trinkt er gar nicht und Dro. nimmt er auch keine
....aber genauso ist es doch als wenn man mit einem Suchtkranken zusammmenlebt! Da weiss man auch nie vorher, wann kommt der nächste Absturz und wie schlimm wird es diesmal! Da werden wie in deinem Fall auch nur die schönen Seite hervorgehoben...ja aber wenn er/sie nicht trinkt, irgendwas einwirft...dann ist er/sie so total anders und es war da immer perfekt!
...das sind nur wenige Momente, die meiste Zeit verbringen die Angehörigen in der "Angstphase", und hoffen das der Betroffene nicht wieder "austickt"! Das macht einen mürbe, wie bei dir! Es zieht dich so tief runter, du leidest... bist co-abhängig/krank!
....in deinem Fall ist es besonders tragisch, da du ja dieses Muster/Verhaltensweise kennst, er sich nach einer gewissen Zeit wieder meldet und du ihm sofort wieder da weiter machen lässt, wo es geendet hatte! Die Therapie hat bei ihm leider nicht´s bewirkt sonst gäbe es Fortschritte, die sehe ich überhaupt nicht!
Du machst alles daran fest das nur wenn er bei dir ist alles wunderbar ist, für dich gibt es entweder "Himmel oder Hölle" davon
musst du loskommen, unbedingt! Einen Partner loyal zur Seite zu stehen , diesen wirklich zu lieben/respektieren ist genial, nur sollte man sich nicht völlig "aussen vor" lassen, wenn es um die eigene Gesundheit und Lebensfreude geht!