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Narzisstischer Partner

Arnika
Ja, das muss man sich abtrainieren, genauso wie die ewige Mär mit der angeblichen immer schlechten Kindheit. Da kippt man in die Falle, weil da wartet ja auch immer ein kleines verschrecktes Kind mit großen Augen, das man heilen kann - nicht.

Hat auch was von narzisstischen Zügen, wenn ich glaube, mein Eititeiti und Masochismus können schwerste unheilbare Persönlichkeitsstörungen heilen. Unter die der Betroffene ohnehin nicht leidet (weil dem geht’s ja gut damit), sondern nur ich.

• x 1 #571


PapaEmeritus
@Arnika

Genau. Das ganze ist ja oft ich-synton. Die Menschen sind in absolutem Einklang mit ihrem Verhalten. Die haben nur ein Problem, wenn andere ein Problem damit haben. Deswegen bringt auch Reden nix. Man kann ja von jemandem, dessen Verhalten auch auf einem Mangel an affektiver Empathie basiert (wobei da sicher noch mehr ist, als nur ein Mangel), dann nicht erwarten, dass er Empathie für die Schäden seines Verhaltens aufbringt, welches auf einem Mangel an Empathie basiert. Da beißt sich ja die Katze in den *beep*. Außerhalb der YouTube und Instagram Therapeuten sieht man Kindheit inzwischen auch eher als „nicht-essenziellen Risikofaktor.

• x 4 #572


A


Narzisstischer Partner

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Aiyla
Zitat von Stella31:
und nicht einen eigenen aufmacht,

Er hat inzwischen einen eigenen

• x 2 #573


alleswirdbesser
Zitat von Lucky12:
Hallo spannend das die Zuschreibung schon vor der Diagnose erfolgt. MfG Das ist ja fast so, als würde ich einen Menschen als Dieb bezeichnen, obwohl ...

Sind Diebe, die nicht erwischt wurden, keine Diebe?

• x 2 #574


alleswirdbesser
Und wann wird man Opfer eines Diebstahls? Erst wenn die Polizei ein Protokoll dazu erstellt hat oder durch die Tat an sich? Wer holt sich Hilfe und wird als erstes aktenkundig? Der Dieb oder der Bestohlener? Stiehlt ein Dieb (und richtet einen Schaden an) erst dann, wenn er offiziell als solcher gilt oder schon vorher? Usw.

• x 2 #575


Arnika
Zitat von Lucky12:
Hallo spannend das die Zuschreibung schon vor der Diagnose erfolgt. MfG Das ist ja fast so, als würde ich einen Menschen als Dieb bezeichnen, obwohl ...

Jeder Mensch erstellt Diagnosen über sich und andere, man denke nur an Schnupfen. Eine Diagnose ist nur die kognitive Verbindung eines oder mehrerer Symptome und Variable, Schnupfen könnte grippaler Infekt, nur eine Allergie, COVID bis hin zu der Pest oder Cholera sein, nur je besser man sich mit einer Materie auskennt, umso richtiger liegt man. Nicht mehr und nicht weniger.

Eine Abwesenheit einer Diagnose bedeutet aber noch lange nicht eine Abwesenheit der Symptome oder der Krankheit. Wie kommt man eigentlich auf sowas?

Wenn mein Schatz im Winter mit Fieber im Bett liegt, hat er höchstwahrscheinlich irgendeine grippale Erkrankung, die alle unterm Strich aufs selbe rauskommen - und zwar vollkommen egal, ob er für eine Diagnose zum Arzt geht oder nicht. Der im Übrigen selbst auch oft Fehldiagnosen macht. Und in vielen Fällen, wie zB eben Narzissmus, ohnehin nichts bewirken kann.

• x 2 #576


P
Zitat von Arnika:
Eine Diagnose ist nur die kognitive Verbindung eines oder mehrerer Symptome

Vor allem treten einige Symptome beim Therapeuten oder Spezialisten gar nicht auf. Meine hatte zB Panik vor zu viel Nähe. Ein Symptom, dass sie beim Therapeuten niemals haben kann und dort nur max beschreiben kann.

Vielleicht werden die Symptome sogar verschwiegen, verdreht, beschönigt.
Bei Narzissmus sogar sehr wahrscheinlich.

• x 2 #577


Heffalump
Zitat von PeterN:
Vielleicht werden die Symptome sogar verschwiegen, verdreht, beschönigt.
Bei Narzissmus sogar sehr wahrscheinlich.

alles möglich, nur - es bringt nicht viel, bei Trennung genau aufzuschlüsseln, warum das Ex, doof ist. man ist zu viel in Gedanken beim Ex und zu wenig bei sich selbst.

Das ist dann wie eine Art Traumabonding

• x 1 #578


Arnika
Zitat von PeterN:
Vor allem treten einige Symptome beim Therapeuten oder Spezialisten gar nicht auf. Meine hatte zB Panik vor zu viel Nähe. Ein Symptom, dass sie beim ...

Absolut. Zumal psychische Diagnosen zu einem großen Teil auf Kreuzerltests beruhen und dann nur qualitativ nachjustiert werden.

Wenn ich mich jetzt zu einem Psychologen oder Psychiater begebe kann der nur damit arbeiten, was ich ankreuze und sage. Und was und wie und ob ich was sage bzw. überhaupt sagen kann, weil mir gar nicht bewusst, ist und bleibt ja mir überlassen.

Sind wir uns ehrlich, je größer mein Vogel ist - solang ich selber kein Problem damit habe, warum sollte ich einem Fremden so die Hosen runterlassen? Besonders bei Vertretern der Dunklen Triade wär das ja komplett kontraproduktiv für Ziel und Bedürfnisbefriedigung.

Als Narzisstin setze ich mich da nur hin, um den Partner schlecht zu machen, je klüger ich bin, desto subtiler, damit ich Applaus dafür kriege, wie toll ich nicht bin und die Beste, die ein Mann kriegen kann und sowieso und überhaupt. Und selbst, wenn mich der doch durchschaut, ist der halt ein Dillo und geh nicht mehr hin. Und Ende.

• x 1 #579


PapaEmeritus
Es ist zb auch bekannt, und mMn auch vollkommen logisch, dass sich solche Menschen in Therapie ähnlich verhalten, wie im Privatleben, wo sie zb Kooperation und Zusammenarbeit vortäuschen. Jemand, der tatsächlich ein Problem mit seinem Verhalten hat, etwas ändern will, geht in eine Therapie, um das zu tun, unabhängig davon, ob das funktioniert. Jemand, der das Problem aber immer in der Außenwelt sieht, geht ja schon ganz anders an eine Therapie heran. Deswegen ist diese Diskussion um eine Diagnose immer bisl müßig. Man sieht doch, wie ein Mensch sich wiederholt verhält. Das Verhalten ist doch das wichtigste Kriterium unabhängig davon ob das Narzissmus oder was anderes ist.

• x 2 #580


Arnika
Zitat von PapaEmeritus:
Es ist zb auch bekannt, und mMn auch vollkommen logisch, dass sich solche Menschen in Therapie ähnlich verhalten, wie im Privatleben, wo sie zb ...

Zudem, der Partner bzw. die Kinder sind die Experten beim Verhalten einer Person in seinem natürlichen Lebensraum - nicht ein Studierter, der dich pro Monat ein paar Stunden nur in künstlicher Umgebung sieht. Zumal der ja nicht frei davon ist, nicht auch manipulierbar zu sein.

Eine sehr gute Freundin von mir hat eine sehr gewalttätige Narzisstin (ua, wohl auch BL) als Mutter. Die schaffte es tatsächlich, mehreren „Experten“ wiederholt einzureden, dass ihre Kinder psychisch gestört sind - aber natürlich nicht sie.

Was erntete sie dann nicht alles dann für Mitleid und Applaus von mehreren Doktoren und der gesamten Nachbarschaft, die hochgradig Gestörte. Und die ohnehin schon misshandelten Kinder wurden von denen dann so auch noch mitgequält. Als verlängerter Arm quasi.

Die können das: Hochmanipulativ und brandgefährlich - bis ins letzte Detail.

• x 3 #581


PapaEmeritus
@Arnika

Ich hatte nen ähnlichen Vorfall in der Familie, wo ein Familienmitglied Geschichten erzählt hat, und dann Personen auf mich und meinen Bruder zukamen, wir sollten uns doch mal um die Person kümmern, hatten aber nicht ohne Grund alle keine Kontakt mehr zu demjenigen. Deswegen ist mir auch die Diagnose vollkommen egal, ich SEHE und SPÜRE ja, wie ein Mensch mit mir umgeht.

Und ich denke auch, dass so jemand wirklich brandgefährlich ist. Die machen dir dein Leben kaputt, wenn man sich dann zB wehrt usw. Das können dann zB auch falsche Anschuldigungen bei der Polizei sein. Hab ich selbst erlebt. Deswegen braucht mir auch niemand damit kommen, dass so jemand doch so arm und verletzt ist. Ich bleib da lieber bei der Realität, auch wenn die unschön ist.

• x 1 #582


Stella31
Zitat von PapaEmeritus:
Deswegen braucht mir auch niemand damit kommen, dass so jemand doch so arm und verletzt ist

Das Ding ist ja, dass es auch die vulnerablen Narzissten gibt, die erstmal gar nicht auffallen, weil sie doch so nett, hilfsbereit und aufopferungsvoll sind.
Das klassische Opfer, welches Bewunderung bekommen möchte von allen, weil es so rücksichtsvoll, aushaltend und nett ist.
Da fällt es unglaublich schwer, die Maske abzureißen, weil man das Spiel lange nicht erkennt und es allen Anderen ggü kaum erklären kann.

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Liv225
Jaa, so erlebt.
Nach außen oder im Beruf also so empathisch eingestuft.
Bis man ihn näher kannte. Der hatte oft den Arbeitsplatz gewechselt.
Immer ist’s halt doch schwer mit Maske.
Zu Hause fiel die Maske ziemlich schnell und dahinter…. :///
Ihr wisst es.

• x 2 #584


PapaEmeritus
@Stella31

War bei mir so. Immer das Opfer, immer die Benachteiligte, und dahinter hat sich was abgespielt, das glaubt einem keiner. Deswegen verstehe ich jeden, der mit so einem Erlebnis so lange kämpft. Nicht jedes dieser Exemplare ist das laute, offensichtliche.

• x 4 #585


A


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