14

Nebeneinander statt Miteinander

Sunny826

Hallo Zusammen,

Ich lese schon eine Weile immer mal wieder mit. Jetzt selbst etwas zu schreiben ist ein bisschen komisch, aber vielleicht k├Ânnt ihr mir etwas raten oder habt einfach einen anderen Blick darauf. Danke Euch - auch f├╝rs Lesen.

Mein Mann und ich - 9 Jahre zusammen, davon 2 verheiratet - leben haupts├Ąchlich nebeneinander her. Ihn st├Ârt das nicht - mich schon.

Wir haben unterschiedliche Tagesabl├Ąufe, er arbeitet Schicht - ich nicht. An sich ist das kein Problem. Aber jetzt ist so, dass er erst sp├Ąt in der Nacht schlafen geht (wenn ich gef├╝hlt schon wieder aufstehe) und erst kurz bevor er arbeiten muss aufsteht sowie zur├╝ck kommt, wenn ich schon fast wieder schlafen muss.

Das ist vom Ablauf her genauso, wenn wir gleichzeitig frei haben.

Oft versuche ich wach zu bleiben, damit ich einfach mal mit ihm reden kann. Oft halte ich nicht durch. Ist auch nicht schlimm, weil er eigentlich sowieso nur Fernsehen und am Handy sein m├Âchte.

Haushalt und Kochen ist meins, weil er findet, mir f├Ąllt das leichter alles trotz Arbeit zu machen. Stimmt. Ich finde trotzdem, das wenn er um 16.00 arbeiten muss, ab und zu um 14.00 statt um 15.15 aufstehen k├Ânnte um schnell ein bisschen was zu machen oder mit mir kurz zu reden, falls ich schon wieder da bin - bin ich h├Ąufig.

Versteht mich nicht falsch, ich erwarte nicht, das er dass t├Ąglich macht, aber ab und zu w├Ąre das schon sch├Ân. Weil ich m├Âchte ab und zu wissen, wie es im geht. Ich vermisse ihn sehr und das nicht nur zum Reden.

Wenn ich dass anspreche und versuche einen Kompromiss zu finden, ist er beleidigt. Da habe ich dann keine Lust drauf und sage deswegen sehr selten was. Im Grunde ├Ąndert es sich erfahrungsgem├Ą├č sowieso nicht. Das ist schon ein paar Jahre so. Mit dem Unterschied jetzt, das er mir fehlt, obwohl wir zusammen wohnen. Das wir zusammen leben, w├╝rde ich nicht sagen.

Welchen Sinn ergibt das alles?

Sunny86

20.11.2020 21:35 • #1


Heffalump

Heffalump


11317
15013
Zitat von Sunny826:
Wenn ich dass anspreche und versuche einen Kompromiss zu finden, ist er beleidigt.

Du willst ├Ąndern, er nicht.
Zitat von Sunny826:
Da habe ich dann keine Lust drauf und sage deswegen sehr selten was.

Deswegen.

Eine Beziehung/Partnerschaft/Ehe bedeutet Arbeiten von beiden. Das Miteinander Reden ist das A uns O, aber ihr zwei trefft euch, wie WG Nutzer, an der Haust├╝re, er rein - du raus und umgekehrt. Nicht gerade f├Ârderlich f├╝r ne leidenschaftliche Ehe.
Zitat von Sunny826:
Das ist schon ein paar Jahre so.

Und? Du f├╝gst dich doch immer wieder, warum sollte er es ├Ąndern. F├╝r ihn ist die Situation nicht unangenehm. 6 habt ihr wohl auch im abnehmenden Stadium. Wenn er will, springst du - wenn du willst, muss er schlafen - vermute ich mal frech.

Magst du ihn noch? Willst du was ├Ąndern? Werden Gespr├Ąche abgeblockt? Dann muss es unbequem werden, f├╝r ihn. Nicht du, weil tags├╝ber Arbeit wuppst den Haushalt und er davon nix. Du bist doch seine Frau, oder - nicht seine Haushaltselfe.

aber nur, wenn du das durchziehst, wenn du es vorzeitig beendest, weil er mit dem Dackelblick kommt, hast du verloren, danach nimmt er dich noch weniger f├╝r voll.
So meine Sicht der Dinge, du bekommst bestimmt noch mehr Tipps.

Warum habt ihr geheiratet, wenn dieser Ablauf schon so lange der gleiche ist?

Wo agiert ihr als Paar? Habt ihr noch gemeinsame Stunden?

21.11.2020 01:24 • x 4 #2



Nebeneinander statt Miteinander

x 3


Hansohnegl├╝ck


112
9
101
Guten Morgen Sunny

Ganz klar gibt es bei euch ein Defizit im Bereich der Kommunikation.

Dein Mann scheint recht klar zu glauben, er m├╝sse sich nicht sonderlich anstrengen f├╝r eure Ehe.

Du schreibst, deine Versuche der Kommunikation bezogen sich auf die Ordnung und Sauberkeit der Wohnung. Habt ihr denn auch mal ├╝ber euch geredet und wie reagierte er dahingehend? Reflektiere dich mal selbst und versuche die Situation dir vor Augen zu f├╝hren, wie dieses Gespr├Âch zustande kam und was und vor allem wie ihr dar├╝ber geredet habt.

Ich selbst war vor Jahren in einer ├Ąhnlichen Situation. Es war eben sehr bequem, weil meine damalige Freundin von Anfang an das Ruder in der Wohnung an sich gerissen hatte und damit anfangs auch kein Problem hatte. Im Nachhinein ist so etwas fatal, denn aus diesem Teufelskreis muss man raus.
Als erwachsener Mensch in einer Beziehung sollte jeder auch Pflichten haben. Pers├Ânlich w├╝rde ich nie wieder meine Freundin/Frau alles im Haushalt machen lassen, egal ob sie das will.

Du kannst nur versuchen ein Umdenken in deinem Mann auszul├Âsen. Auch wenn er eigentlich in der Position ist und selbst reflektieren sollte, was diese Passivit├Ąt mit eurer Ehe macht, so kannst du ihn doch in diese Richtung bringen. Ich glaube aber auch, das er auch nicht so zufrieden ist.

9 Jahre sind ja auch schon viel Zeit, also wird der Prozess etwas zu ├Ąndern auch nicht von heute auf morgen geschehen.

So unangenehm es auch f├╝r dich sein mag, wenn er genervt reagiert, so wichtig ist auch ihm zu sagen wie du dich gerade f├╝hlst. Das du ihn immer mehr als Mitbewohner, statt als Ehemann siehst.
Belies dich in puncto Paarkommunikation und vor allem in dem Bereich, wo man die Satzstellungen so w├Ąhlt, dass er nicht mauert.
Das ist ein durchaus schwieriges Thema, aber ist erlernbar.
Du willst mit ihm ja nicht streiten, sondern gemeinsam mit ihm eure Ehe wieder auf ein Niveau heben, wo du dich auch wohl f├╝hlst. Und da muss er Einsicht zeigen, oder es stehen Konsequenzen an. Aber wie gesagt, glaube ich, das er auch nicht wirklich zufrieden ist, aber das kannst du nur selbst rausfinden.

Aufgrund von Corona sind ja die M├Âglichkeiten begrenzt, aber vielleicht schaffst du es ja, ihn f├╝r einen gem├╝tlichen Abend zu begeistern. Kocht euer Lieblingsessen und vielleicht habt ihr ├╝ber die Jahre viele sch├Âne Erlebnisse geteilt und auf Fotos festgehalten. Schaut sie euch doch mal gemeinsam an und schwelgt in gemeinsamen Erlebnissen. Das w├Ąre dann auch der beste Moment, um mit ihm zu reden. Denn so seid ihr dann beide relaxt und das Gespr├Ąch baut sich nicht auf dem Unmut einer Situation auf.

21.11.2020 07:14 • x 4 #3


Plentysweet

Plentysweet


6523
10755
Zitat von Sunny826:
Im Grunde ├Ąndert es sich erfahrungsgem├Ą├č sowieso nicht. Das ist schon ein paar Jahre so.

Eben. Und da brauchst Du dann auch nicht irgendwie so Liebes-Reunion-Aktionen oder so starten. Es ist eben so. Manche Menschen passen auch nicht so gut zusammen oder entwickeln sich zu unterschiedlich auf l├Ąngere Sicht. Der Schichtdienst tut sein ├ťbriges und sein mangelnder Invest. Da wirst Du Dir den Mund fusselig reden, wenn Du Deine Bed├╝rfnisse kommunizierst. Ver├Ąnderung muss immer von Einem selber kommen. Eine von au├čen auferlegte Verhaltens├Ąnderung h├Ąlt meistens nicht lange an.
Zitat von Sunny826:
Mit dem Unterschied jetzt, das er mir fehlt, obwohl wir zusammen wohnen.

Das wird die liebgewonnene Gewohnheit sein .

21.11.2020 08:57 • x 2 #4


Sunny826


Danke Euch allen.

Es geht mir eigentlich nicht um unseren Haushalt. Wir sind diesbez├╝glich sehr unterschiedlich. Das hat mich so lange nicht gest├Ârt, wie ich mich in unserer Beziehung wahrgenommen gef├╝hlt habe.

Das f├╝hle ich jetzt nicht, jetzt st├╝rze ich mich in Haushalt und Arbeit. Es ist schwer f├╝r mich, aber ich habe aufgeh├Ârt hinter ihm her zu r├Ąumen oder ihn zu Unternehmungen zu begleiten mit seinen Freunden, wo die Zeit gemeinschaftlich am Handy verbracht wird. Es st├Ârt ihn, wenn ich nicht mit komme. Sagt er zumindest.

Es macht immer so den Eindruck, das in vielen Lebensbereichen sehr gl├╝cklich ist - mit seiner Arbeit, im Freundeskreis, mit seinem Haus - aber er wirkt ungl├╝cklich, sobald er mit mir alleine ist. Wir haben lange und offen dar├╝ber geredet und er sagte, er ist jetzt so und er ist froh, das er wenigstens bei mir so sein kann und er kann mir nicht geben, was ich mir w├╝nsche.

Kommunizieren k├Ânnen wir durchaus gut- wenn wir uns dann doch mal 2 Stunden sehen, aber die die das m├Âglich macht bin ich. Manchmal schaffe ich es auch mich nicht abringen zu lassen.

Und - ich bin vor einer Weile aus unserem Schlafzimmer ausgezogen - das st├Ârt ihn auch nicht - ihm ist wichtig, das ich gut schlafen. Zugegeben, ich hatte ein bisschen gehofft, das es ihn wenigstens etwas st├Ârt. Andererseits schlafen wir nicht oft zur selben Zeit. Wird also auch nicht ausfallen.

Mein Mann mag keine N├Ąhe und er kann damit auch nicht umgehen. Ausser bei mir, sagt er immer. Das stimmte auch zumindest am Anfang. Da ging das mit dem sich nahe sein super. Und jetzt verliere ich ihn. Denke ich. Weil ich nicht mehr weiss, wie wir uns wieder n├Ąhern k├Ânnen und er es stand letzter Woche auch nicht f├╝r n├Âtig findet das wir das machen, weil ja f├╝r ihn alles
gut ist und er gl├╝cklich ist. Also ist es egal, was und wie ich etwas sage oder ob ├╝berhaupt - wir sind beide P├Ądagogen - ganz schlecht eigentlich f├╝r unsere Situation.

Lg Sunny

21.11.2020 11:56 • x 1 #5


HierUndJetzt


Liebe Sunny,

hast du denn schon mal ├╝ber Trennung nachgedacht?

21.11.2020 13:04 • #6


Sunny826


An Trennung habe ich schon mal kurz gedacht. Aber ich liebe ihn sehr und deswegen habe ich ihn geheiratet. Das hab ich nicht gemacht, damit ich mich wieder scheiden lassen kann. Ich kann noch nicht aufgeben - zugegeben, vielleicht w├Ąre das tats├Ąchlich besser - aber ich kann noch nicht.

Ich bin selbst ├╝berrascht, das mich etwas an ihm und in unserer Beziehung st├Ârt. Das hab ich so ganz ehrlich nicht erwartet.

Ich w├╝rde bei einer Trennung so sehr viel aufgeben - aber gerade st├Ârt mich das nicht, weil ich emotional betrachtet leer oder nicht mehr da bin.

Es ist nicht so, das sich von jetzt auf gleich soviel ├Ąndern muss. Aber es w├Ąre sch├Ân, zu sp├╝ren, das er sich freut, das ich da bin. Auch wenn wir allein sind. Es w├Ąre sch├Ân, einfach mal mit ihm zu reden - nicht ├╝ber Arbeit und Haushalt und ohne Handy und Fernseher - einfach miteinander reden und wieder gemeinsam lachen. Das w├Ąre sch├Ân. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

An den letzten Wochenenden war immer jemand da. Familie oder Freunde. Oder wir waren bei ihnen. Das war sehr sch├Ân.

Heute haben wir dann ├╝ber die Wochenendplanung gesprochen. Sein bester Freund hat angefragt, so wie immer. Nicht falsch verstehen. Ich mag ihn gern. Nur nicht jedes Wochenende. Ob wir nicht vorbei kommen wollen. Mein Mann war nicht begeistert, als ich abgelehnt habe mitzugehen. Wie gesagt, beim Handyspielen muss ich nicht zu gucken. W├╝rden wir alle 3 vielleicht miteinander reden w├Ąre das was anderes. Und noch weniger begeistert war mein Mann, als er gemerkt hat, das ich es sch├Ân finden w├╝rde, wenn er nach Monaten - er arbeitet viele Wochenenden - mal einen Abend mit mir verbringen w├╝rde. Letztenendes ist er jetzt kurz in die Arbeit, geht dann zu einem Freund und peilt 23.00 an statt 2.00 um zur├╝ck zu sein.

Mich macht das traurig irgendwie.

Sch├Ânen Abend Euch Allen.

Sunny

21.11.2020 19:40 • #7


Arjuni

Arjuni


969
2521
Zitat von Sunny826:
Ich w├╝rde bei einer Trennung so sehr viel aufgeben

Was genau?

21.11.2020 20:34 • #8


Sunny826


4
Ich w├╝rde den tollsten Menschen auf der Welt hergeben. Das geht so gar nicht. Und ich komme mit unserer beider Wesensver├Ąnderung so gar nicht zurecht. Bis gerade eben haben wir geredet und jetzt muss ich erstmal ein bisschen heulen.

Gute Nacht,
Sunny

22.11.2020 00:45 • #9


Heffalump

Heffalump


11317
15013
Zitat von Sunny826:
Mein Mann mag keine N├Ąhe und er kann damit auch nicht umgehen. Ausser bei mir, sagt er immer.

Gerade aber dir verweigert er dies, Schau genau.
Zitat von Sunny826:
wir sind beide P├Ądagogen

Im Schichtdienst? Wow
Zitat von Sunny826:
Ich w├╝rde bei einer Trennung so sehr viel aufgeben

Du lebst in einer Blase, du liebst das was er zu Anfang war, was er aktuell ist, willst du ├Ąndern, wei├čt nicht wie und drehst dich im Kreis.
Zitat von Sunny826:
Ich w├╝rde den tollsten Menschen auf der Welt hergeben

Das Totschlagargument, weil ich ihn liebe, weil er so toll ist, weil h├╝ und weil hott.

Dumme Frage, warum bist du hier? Wenn er so toll ist, gibts ja kein Problem. Somit, setzen, sechs.

Zitat von Sunny826:
unserer beider Wesensver├Ąnderung

Nennt sich Entwicklung, im besten Falle weiter.

Das anbahnende Ende, Auszug aus der gemeinsamen Schlafstatt - ja, ich wei├č, Frau schl├Ąft besser, wenn neben ihr kein D-Zug pfeifft, aber so trifft man sich auch nicht mehr zum f├╝├čeln und fummeln, zum fl├╝stern und schnaxseln. Dann h├Ârts halt auf.
Du wirfst dich gl├╝cklich auf den Haushalt, weil es erf├╝llt so sch├Ân. Und er, liest sich zumindest so, tut nix dazu. Er wohnt dort, schl├Ąft dort, isst dort, Pfurzt dort und sonst nix.
Sowas finde ich auch toll, so toll. das kann nur einer aushalten, der wahrlich blind liebt.

Schlag ihm doch vor, er m├Âge am 29.2. dir einen Termin frei halten f├╝r Gemeinsamkeit, dann kann er sich nun bis 2024 vorbereiten, nicht das ihn das erschreckt und ├╝berw├Ąltigt.

22.11.2020 05:02 • x 1 #10


CaveCanem

CaveCanem


3791
1
5494
Zitat von Sunny826:
und er kann mir nicht geben, was ich mir w├╝nsche.


Kann nicht wohnt in der Will-nicht-Stra├če.

Er hat es sich so eingerichtet, dass er eine gute Erkl├Ąrung hat, warum er sich um Dich keine M├╝he mehr geben braucht.

├ťberleg mal: er hat alle Vorteile:

Kumpels
Status "verheiratet"= mich wollte mal eine haben
Haus
Job
Putzfrau
TV
Handy

├ľh... joa... wozu sollte der sich um Dich bem├╝hen?

Du als Frau kommst anscheinend in seinem Leben gar nicht vor.

Ich weiss ja nicht.... es gibt so eine Geschichte "der Tag als Mutter streikte".... seine Sachen zu packen und rauszustellen oder selber zu packen und erst mal irgendwohin auszuweichen f├╝r eine ausreichend lange Zeit k├Ânnte noch eine M├Âglichkeit sein, dass er aufwacht.

K├Ânnte... Der klingt ja leider massiv abgestumpft.

22.11.2020 07:41 • x 1 #11


Baumo


1828
1
1564
Wieso unternimmt ihr nichts zusammen?

22.11.2020 08:09 • #12


Sunny826


4
Hallo Euch Allen,

Danke f├╝r Eure Antworten.

Die sind richtig und tun sehr weg. Sind aber das, was mir hilft aufzuwachen und etwas zu ├Ąndern. Sehr schwer zu ertragen....aber vermutlich bin ich deswegen hier denke ich.

Ich bin sehr ungl├╝cklich, was ich weiss und gerne verdr├Ąngt habe. Das mit dem verdr├Ąngen klappt jetzt nicht mehr.

Mein Auszug aus dem Schlafzimmer, das findet er schade, aber wie gesagt, das ich das gemacht habe, macht keinen grossen Unterschied. Wir schlafen ja nicht gleichzeitig. Nicht, das man das nicht ├Ąndern k├Ânnte. Weil so gravierend anders sind die Zeiten nicht. Aber er will nicht. Er ist gerne bis 4 wach und schl├Ąft bis 15.00. Ob er das immer so machen m├╝sste? Nein. Im Grunde w├╝rde kein kompletter Auszug meinerseits auch erstmal nicht auffallen.

Zugegeben, als ich selber noch im Schichtdienst war, war vieles sch├Âner und leichter - aber ich konnte aus gesundheitlichen Gr├╝nden auf die Dauer nicht im Schichtdienst bleiben.

Gestern war ich so traurig, das ich ihm mal wieder erkl├Ąrt habe, das es ihm vermutlich nicht auffallen w├╝rde, w├Ąre ich ausgezogen. Und wieso er mich geheiratet hat, wo er mich ja scheinbar nicht will. Erst war er schockiert, dann beleidigt. Und ich kann ihm - warum auch immer - nicht begreiflich machen, das er jetzt am Zug ist - m├Âglichst gestern. Oder wie ich darauf komme, versteht er auch nicht.

Sicher hat er sich so eingerichtet. Und mal eben auszuziehen ist jetzt mit Corona nicht so einfach. Aber ich arbeite dran. Tats├Ąchlich.

Wir unternehmen nichts zusammen weil, entweder schl├Ąft oder an seinem Telefon h├Ąngt oder Fernsehen m├Âchte.

Einen sch├Ânen Sonntag Euch allen.

Sunny

22.11.2020 12:12 • #13


Tomte38


158
6
122
Schon mal an eine zeitliche Trennung gedacht, also das Du wenn m├Âglich zu einer Freundin oder Eltern gehst, damit er merkt das was anders ist und eventuell fehlt?

22.11.2020 12:31 • #14


Baumo


1828
1
1564
Zitat von Sunny826:
Hallo Euch Allen, Danke f├╝r Eure Antworten. Die sind richtig und tun sehr weg. Sind aber das, was mir hilft aufzuwachen und etwas zu ├Ąndern. Sehr schwer zu ertragen....aber vermutlich bin ich deswegen hier denke ich. Ich bin sehr ungl├╝cklich, was ich weiss und gerne verdr├Ąngt habe. Das mit dem verdr├Ąngen klappt jetzt nicht mehr. Mein Auszug aus dem Schlafzimmer, das findet er schade, aber wie gesagt, das ich das gemacht habe, macht keinen grossen Unterschied. Wir schlafen ja nicht gleichzeitig. Nicht, das man das nicht ├Ąndern k├Ânnte. Weil so gravierend anders sind ...

Wahrscheinlich ist er einfach ein couch potato und das reicht ihm.
Wahrscheinlich war er schon immer so.
Wenn jetzt nicht alles zu h├Ątte w├╝rde ich ja sagen geht mal ins kino, Therme, Sauna , fahrt mal weg in die n├Ąchste Stadt einfach besichtigen was da so ist, geht mal essen, etc.
Bleibt noch ne runde spazieren oder zusammen sport machen
.wahrscheinlich ist er einfach generell ein sehr gem├╝tlicher mensch.

22.11.2020 13:31 • #15



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag