Sunny826
Gast
Ich lese schon eine Weile immer mal wieder mit. Jetzt selbst etwas zu schreiben ist ein bisschen komisch, aber vielleicht könnt ihr mir etwas raten oder habt einfach einen anderen Blick darauf. Danke Euch - auch fürs Lesen.
Mein Mann und ich - 9 Jahre zusammen, davon 2 verheiratet - leben hauptsächlich nebeneinander her. Ihn stört das nicht - mich schon.
Wir haben unterschiedliche Tagesabläufe, er arbeitet Schicht - ich nicht. An sich ist das kein Problem. Aber jetzt ist so, dass er erst spät in der Nacht schlafen geht (wenn ich gefühlt schon wieder aufstehe) und erst kurz bevor er arbeiten muss aufsteht sowie zurück kommt, wenn ich schon fast wieder schlafen muss.
Das ist vom Ablauf her genauso, wenn wir gleichzeitig frei haben.
Oft versuche ich wach zu bleiben, damit ich einfach mal mit ihm reden kann. Oft halte ich nicht durch. Ist auch nicht schlimm, weil er eigentlich sowieso nur Fernsehen und am Handy sein möchte.
Haushalt und Kochen ist meins, weil er findet, mir fällt das leichter alles trotz Arbeit zu machen. Stimmt. Ich finde trotzdem, das wenn er um 16.00 arbeiten muss, ab und zu um 14.00 statt um 15.15 aufstehen könnte um schnell ein bisschen was zu machen oder mit mir kurz zu reden, falls ich schon wieder da bin - bin ich häufig.
Versteht mich nicht falsch, ich erwarte nicht, das er dass täglich macht, aber ab und zu wäre das schon schön. Weil ich möchte ab und zu wissen, wie es im geht. Ich vermisse ihn sehr und das nicht nur zum Reden.
Wenn ich dass anspreche und versuche einen Kompromiss zu finden, ist er beleidigt. Da habe ich dann keine Lust drauf und sage deswegen sehr selten was. Im Grunde ändert es sich erfahrungsgemäß sowieso nicht. Das ist schon ein paar Jahre so. Mit dem Unterschied jetzt, das er mir fehlt, obwohl wir zusammen wohnen. Das wir zusammen leben, würde ich nicht sagen.
Welchen Sinn ergibt das alles?
Sunny86