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m13ichi
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Liebe Forumsfreunde!
Bin schon wieder einmal in einer verzwickten Situation:
ich habe mich im Herbst "endgültig" von meinem langjährigen (jetzt sind es fast 30 Jahre) Mann getrennt. Ich war total mental von ihm abhängig, hab mir alles gefallen gelassen und er hat mich einfach schlecht behandelt. Die ganze Geschichte ist unter
trennung-nach-silberhochzeit-unendliche-trauer-rat und mann-geht-wieder-online-fremd
nachzulesen und wäre viel zu lange, um sie hier nochmals anzuführen.
Ich habe damals zum ersten Mal verstanden, warum sich Frauen nicht von Männern trennen können, obwohl sie von diesen geschlagen und misshandelt werden. Ich bin auch nicht losgekommen von ihm. Irgendwann war es sogar mir dann zu viel und ich habe ihn hinausgeworfen, was er widerspruchslos zur Kenntnis genommen hat. Wahrscheinlich war es ihm sogar recht, dass ich den Schlußstrich gezogen habe und er sich dadurch als Opfer fühlen konnte.
Anfang Februar ist dann ein wunderbarer Mann via Elitepartner in mein Leben getreten, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Er ist noch berufstätig - selbständig - und wir verbringen doch viel Zeit miteinander. Er trägt mich auf Händen und ein gemeinsamer Urlaub ist für August schon gebucht.
Mein "Fehler" ist jetzt, dass ich ständig Vergleiche ziehe zwischen meinem Ex und meinem Neuen. Mit meinem Ex gab es soooo viele Gemeinsamkeiten und immerhin fast 25 wunderschöne Jahre, an die ich immer wieder denken muss.
Beim Neuen ist alles neu und anders und es fällt mir schwer, mich trotz Verliebtheit auf die geänderte Situation einzustellen.
Und im Moment fange ich gerade wieder an, von einer Wiedervereinigung mit meinem Ex zu träumen. Dabei hat er mir heute von seiner thailändischen Freundin erzählt (die er auch schon das Jahr 2018 über hatte, in dem wir wieder beisammen waren - allerdings nur per Whats App und Chat) und dass sie voraussichtlich im Juni für 3 Monate nach
Wien kommen wird.
Einerseits freut es mich für ihn, dass er jemanden hat, andererseits bin ich aber auch traurig. Komisch!
Ich habe all die negativen Gefühle vergessen, für die er im letzten Jahr in meinen Augen verantwortlich war. Ich habe seinetwegen so viel geweint, wie noch nie zuvor (außer bei unserer ersten Trennung und Scheidung). Ich habe mich ständig minderwertig und nicht wertvoll gesehen.
Und habe jetzt die Chance, mit meinem neuen Freund alles anders und besser zu machen, und bin damit auch nicht zufrieden und trauere den alten Zeiten nach. WARUM?
Danke fürs Lesen!
Elisabeth
Bin schon wieder einmal in einer verzwickten Situation:
ich habe mich im Herbst "endgültig" von meinem langjährigen (jetzt sind es fast 30 Jahre) Mann getrennt. Ich war total mental von ihm abhängig, hab mir alles gefallen gelassen und er hat mich einfach schlecht behandelt. Die ganze Geschichte ist unter
trennung-nach-silberhochzeit-unendliche-trauer-rat und mann-geht-wieder-online-fremd
nachzulesen und wäre viel zu lange, um sie hier nochmals anzuführen.
Ich habe damals zum ersten Mal verstanden, warum sich Frauen nicht von Männern trennen können, obwohl sie von diesen geschlagen und misshandelt werden. Ich bin auch nicht losgekommen von ihm. Irgendwann war es sogar mir dann zu viel und ich habe ihn hinausgeworfen, was er widerspruchslos zur Kenntnis genommen hat. Wahrscheinlich war es ihm sogar recht, dass ich den Schlußstrich gezogen habe und er sich dadurch als Opfer fühlen konnte.
Anfang Februar ist dann ein wunderbarer Mann via Elitepartner in mein Leben getreten, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Er ist noch berufstätig - selbständig - und wir verbringen doch viel Zeit miteinander. Er trägt mich auf Händen und ein gemeinsamer Urlaub ist für August schon gebucht.
Mein "Fehler" ist jetzt, dass ich ständig Vergleiche ziehe zwischen meinem Ex und meinem Neuen. Mit meinem Ex gab es soooo viele Gemeinsamkeiten und immerhin fast 25 wunderschöne Jahre, an die ich immer wieder denken muss.
Beim Neuen ist alles neu und anders und es fällt mir schwer, mich trotz Verliebtheit auf die geänderte Situation einzustellen.
Und im Moment fange ich gerade wieder an, von einer Wiedervereinigung mit meinem Ex zu träumen. Dabei hat er mir heute von seiner thailändischen Freundin erzählt (die er auch schon das Jahr 2018 über hatte, in dem wir wieder beisammen waren - allerdings nur per Whats App und Chat) und dass sie voraussichtlich im Juni für 3 Monate nach
Wien kommen wird.
Einerseits freut es mich für ihn, dass er jemanden hat, andererseits bin ich aber auch traurig. Komisch!
Ich habe all die negativen Gefühle vergessen, für die er im letzten Jahr in meinen Augen verantwortlich war. Ich habe seinetwegen so viel geweint, wie noch nie zuvor (außer bei unserer ersten Trennung und Scheidung). Ich habe mich ständig minderwertig und nicht wertvoll gesehen.
Und habe jetzt die Chance, mit meinem neuen Freund alles anders und besser zu machen, und bin damit auch nicht zufrieden und trauere den alten Zeiten nach. WARUM?
Danke fürs Lesen!
Elisabeth