Zitat von Fanta1:Nun, ich sehe das etwas differenziert.
Tja, das entspricht so ziehmlich dem was ich schon anmerkte und komplett meiner Meinung zum Thema.
Einerseits bringt es wenig sich vorab völlig verrückt zu machen und dabei selbst nicht aktiv zu werden, sondern sich lieber durch gedachte Situationen alles zu erklären.
Andererseits ist dann die "Gutgläubigkeit" ohne tatsächlichem hinterfragen auch ungesund.
Jemanden seine Ruhe, Zeit und Freiraum zu lassen ist grundsätzlich gut und richtig.
Sich die Welt lediglich zu denken, ohne daran tatsächlich teilzunehmen, ist aber bedenklich.
Eine Beziehung benötigt echten und offenen Austausch.
Nicht alles ausblenden, was an der schönen Welt rüttelt und auch nicht Interpretationen von Situationen, die in Wirklichkeit eigene innere Ängste sind.
Zitat von Sorgild:Ja ich denke, da muss man irgendwann für sich abwägen, ob einen das Leben auf dem Abstellgleis auf Dauer gefällt. Kommt halt auch darauf an, ob sich das alles noch mal bessert oder sie auch in Zukunft mit dem Ist-Zustand vorlieb nehmen will. Doch wie viel Zeit will man dem geben?
Depressionen vorzuschieben, wenn man noch nicht mal wirklich Hilfe einschalten will ist auch noch mal eine Sache, für die ich weniger Verständnis habe. Aber wenn das für die TE auf Dauer reicht, muss man das so akzeptieren.
Ich finde zum Beispiel dass wir mit diesem Beitrag wieder genau in diese Spekulationen abgleiten.
Das kann alles sein, muss aber nicht.
Oft liegt es daran, dass hier Menschen ihre eigenen Erfahrungen zu sehr mit einfließen lassen, sie aber in Wirklichkeit mit der Situation des TE nichts zu tun haben.