Zitat von Vilya: Warum stänkerst du gegen die Kleine?
Die kann nichts dafür das du gefrustet bist.
Das empfinde ich auch als sehr unangenehm. Ich hatte angenommen, dass es mittlerweile Konsens ist, dass das Problem nicht die Tochter, sondern der Umgang der beiden Erwachsenen auf der Paarebene ist

Zitat von Maglia: ja, was die beiden wollen weiß ich und ich nehme da auch Rücksicht.
Nur was ich will, juckt die beiden nicht. So läuft das nicht für mich.
Es ist an Dir, Deine Grenzen zu setzen und zu wahren. Wenn Du Deinem Partner und seiner Tochter gegenüber so ambivalent bist, wie Du hier bei mir rüber kommst, dann wundert es mich nicht, dass sie gar nicht verstehen, was Du eigentlich willst.
Zitat von Maglia: Jaja, wir dummen Kinderlosen wieder, die keine Ahnung haben...
Gibt genauso viel dumme Menschen mit Kindern wie kluge Kinderlose. Eines ist sicher: Bockige Aussagen kommen nicht nur von Kindern.
Zitat von Maglia: Ich bin übrigens nicht nur Pädagoge, sondern auch NLP Coach und weiß daher, wie man solche Dinge bespricht.
Und warum machst Du es dann nicht?
Was ich nicht verstehe: Du bist seit 3 Jahren mit diesem Mann zusammen, der - lt. Deiner eigenen Aufzählung - ganz viele wunderbare Eigenschaften hat. Und dann hast Du jetzt aktuell ein Problem damit, dass momentan 3 Wochen seine Tochter im Mittelpunkt steht? Vorher war alles tutti, jedenfalls gut tragbar für Dich? Oder hat es sich 3 Jahre bei Dir angestaut und jetzt eskaliert?
Zitat von Maglia: keine Sorge, meine psychische Gesundheit wurde von meinem AG eingehend getestet.
Vermische bitte nicht die berufliche Ebene mit der privaten, in der man selbst emotional involviert ist.
Naja, zum ersten Satz

Ansonsten hast Du Deine Qualifikation als Pädagogin und NLP-Coach ins Spiel gebracht, schien Dir wohl wichtig. Da solltest Du Dich nicht wundern, wenn das hinterfragt wird.
Zitat von Nostraventjo: . Als Pädagogin ein Kind dafür verantwortlich zu machen dass man sich schlecht fühlt weil man selbst keine schöne Kindheit hatte finde ich schon extrem heftig.
Ich auch! Bei diesen Gefühlen wären wohl ein paar mehr Coaching-Stunden sinnvoll. Alternativ könnte es bei einer Supervision angesprochen werden, die es vermutlich bei Deinem Job und Deinem Arbeitgeber gibt.
Du kannst Dich natürlich auch weiter im Kreis drehen und der 10jährigen Tochter die Schuld geben.
Zitat von Winza: Mal daran gedacht dass Privatleben und Beruf unterschiedliche Dinge sind?
S. oben. Warum teilt die TE ihren Beruf mit? Wenn jemand sich als „vom Fach“ präsentiert (vielleicht, um damit deutlich zu machen, dass wir dummen Nichtpädagogen keine Ahnung haben?

), dann darf er oder sie sich nicht wundern, wenn er/sie dran gemessen wird.
Im übrigen halte ich es für zwei Paar Schuhe, wenn die TE - auch, wenn sie vom Fach ist - in Beziehungsproblemen steckt, aus denen sie sich nicht lösen kann. Oder ob sie als erwachsene Frau - ob nun mit oder ohne Pädagogikstudium! - sich in Konkurrenz zu einem Kind und es als Auslöser für den Konflikt sieht, den sie mit dessen Vater hat.
Elternebene (auf der sie selber nicht ist) und Beziehungsebene können auch ganz ohne Vorkenntnisse getrennt werden.