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Nicht eine Sekunde ohne sein Kind

E
Zitat von Nostraventjo:
fehlt es schon allein an Bindung, Hormonen und tatsächlicher Erfahrung

Tut mir leid, da muss ich dir widersprechen!
Da ich täglich mit Kindern arbeite, auch Ausflüge und Reisen mache, kommt es auch vor, dass starke Bindungen entstehen. In den 14 Jahren, die ich jetzt in der Schule tätig bin, habe ich zu mindestens sechs Schülern und Schülerinnen eine große Bindung aufgebaut, und sie zu mir. Das bedeutet, dass ich mich um sie, emotional gekümmert habe, da es im Elternhaus eben nicht so gut geklappt hat.
Wir hatten intensive Gespräche und extreme Nähe.
Sie haben mich quasi als Ersatzmama angesehen, und ich hätte für sie alles getan, und das würde ich auch heute noch tun. Das heißt, ich hätte sie im Notfall (zu dem es natürlich nicht kommen wird) auch bei mir aufgenommen. Auch die Eltern haben das anerkannt, eine Mutter kam zu mir und sagte "F. liebt Sie". Ich habe F. 8 Jahre durch die Schule begleitet, ihm Nachhilfe gegeben, mit erzogen, getröstet, mit ihm gelacht.
Und jetzt studiert er, und ruft mich trotzdem noch alle paar Monate an.
Soviel zum Thema "Bindung".

@CocosPool
Natürlich kann man sich selbst therapieren. War jahrelang in Therapie, da bekommt man im besten Fall das Rüstzeug, um sich z.B. selbst um sein inneres Kind zu kümmern.
Ich gebe dir aber Recht, die TE ist da noch mittendrinnen, da ihre emotionale Stimmung sehr schwankt.

x 1 #886


M
Zitat von Elfe11:
Sicher kannst du lernen dich und deine Persönlichkeit vollumfänglich und positiv einzubringen. Anstatt immer nur den Mund zu halten. Positioniere ...



Absolut.
Beruflich und privat schaffe ich das schon sehr gut.
Nur in dieser neuen Dreierkonstellation eben nicht, da diese neu für mich ist und man bei einem Kind den richtigen Ton finden muss.

Ich habe übrigens auch dort geschlafen, weil die Kleine sich das gewünscht hat und ich nicht wollte, dass sie denkt, wir hätten ihretwegen gestritten.

x 2 #887


A


Nicht eine Sekunde ohne sein Kind

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L
Zitat von Nostraventjo:
Das sind aber zwei komplett verschiedene paar Schuhe. Pädagoge ist überhaupt nicht mit Elternsein vergleichbar. Dafür fehlt es schon allein an Bindung, Hormonen und tatsächlicher Erfahrung.



Pädagogik beschäftigt sich mit Erziehung und Bildung...

x 2 #888


A
Zitat von Maglia:
Ich habe übrigens auch dort geschlafen, weil die Kleine sich das gewünscht hat und ich nicht wollte, dass sie denkt, wir hätten ihretwegen gestritten.


Kompliment, das zeigt wie empathisch du bist, ich wäre nach Hause gefahren, hätte mich dem nicht ausgesetzt.
Also, Respekt!

x 1 #889


B
Zitat von LeTigre:
Was ich aber jetzt echt komisch finde, ist dass du auf einmal sagst, dass du doch nur eifersüchtig warst, weil du es nicht erträgst zu sehen, dass sein Kind und er so aneinander kleben? Sorry, aber das finde ich echt merkwürdig.

#872

Zitat von Kleeblatt99:
Sich nicht gesehen fühlen,weil die Aufmerksamkeit bei einem 10 jährigen Kind liegt (6wochen im Jahr) löst alte Gefühle aus?(eigene Kindheit)
Eifersucht auf das Kind?

#692
Wurde von der TE nicht drauf eingegangen. Viele Seiten vorher schon.

x 1 #890


N
Zitat von Lillilli:
Pädagogik beschäftigt sich mit Erziehung und Bildung...

Trotz alledem ist das eine nur gelernt und hat rein gar nichts damit zutun, zu empfinden wie es ist wenn man selbst ein Kind hat.

So sehr wie man das auch gern als kinderloser Mensch glauben möchte, aber niemand wird Kinder wirklich verstehen können außer Menschen die selbst Kinder haben.

x 1 #891


A
@Nostraventjo achso, wir kamen als Erwachsene auf den Planeten, stimmt schon, an eine Kindheit kann ich mich nicht erinnern.
Junge Junge

x 9 #892


Libellenfrau
Das Kind war nur der Auslöser: Der Papa hat sich zu 100% in Beschlag nehmen lassen, er war davon ausgegangen, daß dies seiner eigenständigen Freundin nichts ausmacht, die wiederum geglaubt hat, wen ihm doch was an mit liegt, muß er doch auch das Bedürfnis haben.... , während er dachte, die hat Verständnis. Hat sie doch immer. Ist doch auch vom Fach. Mag die Kleine doch auch. Was, die Freundin hat auch Bedürfnisse? Echt jetzt? Warum hast du nie was gesagt?

x 3 #893


L
Zitat von Nostraventjo:
Trotz alledem ist das eine nur gelernt und hat rein gar nichts damit zutun, zu empfinden wie es ist wenn man selbst ein Kind hat. So sehr wie man das auch gern als kinderloser Mensch glauben möchte, aber niemand wird Kinder wirklich verstehen können außer Menschen die selbst Kinder haben.



Du vermischt es zu verstehen, wie es ist Mutter zu sein und wie es ist Kind zu sein.

x 1 #894


N
Zitat von Lillilli:
Du vermischt es zu verstehen, wie es ist Mutter zu sein und wie es ist Kind zu sein.

Das denke ich nicht.

Das Missverständnis liegt darin, das Pädagogen glauben, nur weil sie etwas aus Büchern gelesen haben das sie genau wissen wie man mit Kindern umzugehen hat. Die TE hat hier mehrfach betont dass sie genau weiß wie sie mit der Tochter umzugehen hat, dabei lädt sie ihr persönliches Drama dort ab und hat kein Feingefühl für Vater und Kind und die Situation.

x 1 #895


Ema
Zitat von Maglia:
Ich habe übrigens auch dort geschlafen, weil die Kleine sich das gewünscht hat und ich nicht wollte, dass sie denkt, wir hätten ihretwegen gestritten.

Ich habe ja schon deutlich gemacht, dass ich auch langsam nicht mehr mitkomme bei deinen Themenwechseln.

Nur mal so viel:
Auch ich empfinde dich als sehr ambivalent und vor allem als extrem inkonsequent. Und Konsequenz ist nicht dasselbe wie Härte - das sei mal hier erwähnt, weil einige Leute das verwechseln.

Jetzt hinterfrage auch ich mal deine Kompetenz, auf diesen einen Punkt bezogen:
Bist du als Pädagogin allen Ernstes der Ansicht, dass der einzige Weg, einem Kind glaubhaft zu vermitteln, dass es nicht schuld ist an euren Paarproblemen und Streitereien, der ist, dass du doch wieder dort schläfst, "weil die Kleine sich das gewünscht hat"? Und damit gleichzeitig aufhebst, was du vorher vertreten hast?
Wirklich ernsthaft?

Du scheinst in deinen Erziehungsvorstellungen auch nicht viel mehr Plan zu haben als der Vater. Das ist zumindest mehr und mehr der Eindruck, der bei mir entsteht.
Kein Wunder, dass in eurer Dreierbeziehung so viel Chaos und Unmut entstehen.

x 6 #896


A
Zitat von Lillilli:
Du vermischt es zu verstehen, wie es ist Mutter zu sein und wie es ist Kind zu sein.

Wenn man glaubt eine Geburt befähigt zu vollumfänglichen Verstehen eines Kindes und nur eine Geburt, kommt es zu derartigen unlogischen Schlussfolgerungen.
Wer nicht Elternteil ist, hatte selbst keine Kindheit, echt, das ist Augen rollen

Zitat von Nostraventjo:
Das Missverständnis liegt darin, das Pädagogen glauben, nur weil sie etwas aus Büchern gelesen haben das sie genau wissen wie man mit Kindern umzugehen hat.

Achso Frauen werden durch den Geburtsvorgang Experten in Sachen Erziehung?
Da staune ich.

x 7 #897


L
Zitat von Nostraventjo:
Das denke ich nicht. Das Missverständnis liegt darin, das Pädagogen glauben, nur weil sie etwas aus Büchern gelesen haben das sie genau wissen wie man mit Kindern umzugehen hat. Die TE hat hier mehrfach betont dass sie genau weiß wie sie mit der Tochter umzugehen hat, dabei lädt sie ihr persönliches Drama dort ...


Das Wissen über das Kind har sie nicht aus Büchern, sie kennt das Kind tatsächlich auch schon eine Zeit lang. Du kennst das Kind nicht.

x 9 #898


M
@Libellenfrau perfekt, volle Punktzahl.

x 1 #899


B
60 Seiten!

Zwei Erwachsene mit Prägungen aus der Kindheit.

Zitat von Maglia:
Der Vater saß eben daneben, die beiden sind sowieso eine Symbiose und Einheit, gegen mich offenbar!

Zitat von Maglia:
und mir Schuldgefühle einreden lassen

Zitat von Maglia:
Grenzen setzen und mein Missfallen äußern fällt mir schwer da ich als Kind als Folge emotional oder körperlich misshandelt worden bin!

Zitat von Maglia:
mein inneres Kind durch den "Liebesentzug" hart getriggert worden ist.

Und jetzt wird es erst richtig interessant!
@Maglia
Zitat von Maglia:
Wenn jemand seit drei Jahren rumjammert, dass sein Bein weh tut- schickst du ihn dann nicht auch zum Arzt?

Das ,,rumjammern" kannst du mal bitte aus deinem Wortschatz entfernen in dem Zusammenhang mit Schmerzen jeglicher Art..
Nichtsdestotrotz verstehe ich worauf DU hinaus möchtest.
Aber das ,,verrückte" dabei
ist
-ihm zur Therapie geraten-
Zitat von Maglia:
Ich empfehle ihm seit Jahren eine Therapie... er muss es selbst wollen.

Du wirst getriggert-du ,,jammerst" mit deinem ,,gebrochen Bein" gehst aber nicht zum ,,Arzt". Aber empfehielst das deinem Partner. Machs doch bitte mal selbst.
Zitat von Maglia:
Da brach auf einmal alles aus mir raus. Dass ich die Kleine mag, aber dass es für mich alles schwer zu ertragen ist.

Zitat von Maglia:
Ich hatte keine glückliche Kindheit und sehe nun täglich direkt vor meiner Nase, wie es hätte sein können... das ist wie, wenn ein trockener Alk. in einer Bar arbeiten muss (der Vergleich fiel mir aber erst heute ein). Da wird man getriggert ohne Ende.

Zitat von Maglia:
Zudem kommt man sich nun mal ein wenig abgeschoben vor, das ist einfach nicht leicht, für drei Wochen quasi "bei Seite" geschoben zu werden.

Nicht ,,man" .
Abgeschoben kommst DU dir vor. Das ist dein Problem, dein Trigger und ,,dein gebroches Bein"

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A


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