Totto
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möchte hier mal meine Geschichte erzählen, die mir aktuell Kummer bereitet.
Ich bin 30 und habe eine 24 Jährige Frau kennengelernt, die ca. eine Stunde Fahrtzeit von mir entfernt wohnt. Wir hatten zwei Monate lange ca. einmal in der Woche ein Date. Beim zweiten wurden wir intim. Dabei fuhr sie immer zu mir und übernachtete auch bei mir, da sie im Elternhaus wohnt. Über Silvester blieb sie vier Nächte am Stück. Danach ging ich in mich, um zu überprüfen was das mit uns ist und was mir ihre Taten zeigen. Ich bemerkte, dass ich Gefühle entwickelte. Ich sagte ihr beim nächsten Treffen abends, dass ich mir eine Beziehung vorstellen könnte (nach über zwei Monaten kennelernen). Sie fragte, ob sie sich darüber Gedanken machen könne. Am nächsten Morgen (sie übernachtete bei mir) wollten wir in die Therme. Ich sagte ihr, dass ich lieber allein dorthin fahren würde, wenn sie der Meinung sei, dass es mit uns nicht mehr als Intimität für sie ist und sie nicht Richtung Beziehung datet. Das bejahte sie. Wir verbrachten einen schönen Tag in der Therme, an dem sie auch viel meine Nähe suchte. Zwei Wochen später gingen wir dann eine Beziehung ein. Sie wäre überfordert gewesen mit meiner Offenbarung vor zwei Wochen. Wir hatten täglich Kontak und sahen uns eimal in der Woche, da sie viele Termine hatte. Ich fühlte mich im Verlauf jedoch stets auf Abstand gehalten, da ich meist der Initiator war, was Treffen anging.
Drei Wochen später teilte sie mir am Telefon mit, dass ihre Gefühle für eine Beziehung nicht reichen und sie das Gefühl habe zu einem richtig guten Freund zu fahren. Sie denke, dass ich da mehr drin stecke emotional als sie. Auslöser dafür war für sie, dass ich vorschlug mal bei ihrer Schwester vorbeizufahren, um mir ein Auto anzuschauen weil ich mich für das gleiche Modell interessierte. Das sie da nicht direkt einen Termin mit ihrer Schwester vereinbaren wollte, hätte ihr bewusst gemacht, dass es nicht genug ist zwischen uns. Sie wolle mir bei Treffen nichts vorspielen und das deshalb sagen. Das Gespräch fand am Telefon statt und so stellte ich ihr noch einige Fragen. Zum Beispiel warum sie mir so oft so nah kam, bei mir übernachtete, mit zu meinen Freunden kam und sich dort an mich kuschelte, Intimitäten, täglich WA-Kontakt u.s.w. Sie sagte, dass sie das in dem Moment auch gefühlt habe. Ich bedankte mich dann für die schöne Zeit und wünschte ihr alles Gute. Sie weinte am Telefon.
Nach einer Woche schrieb ich ihr, dass sie sich gerne melden kann und fragte wie es ihr gehe. Darauf meinte sie, dass es immer noch ein bischen komisch bei ihr ist und das sie das nicht gedacht hätte und fragte wie es mir geht. Ich sagte, dass ich gut klar komme. Sie schrieb, dass es schön sei das zu hören. Werde ihr nicht mehr schreiben, da ich sie einfach nur wissen lassen wollte, dasss sie sich melden kann, wenn sie mag. Sie müsste wenn investieren. Oder?
Ich werde aus ihr nicht schlau. Entweder sie hat nie Gefühle gehabt aber gehofft, dass diese noch kommen, wogegen ihre Taten sprechen, oder sie ist einfach super ängstlich und ergreift schnell die Flucht, wenn es ihr zu eng wird (Auto-Schwester-Situation) und weil sie viel mehr Zeit braucht für alles. Ich hätte sie mehr investieren lassen müssen, oder?
Was sind Eure Gedanken zu dem Ganzen? Würde mich mal interessieren wie sich das alles von außen anhört.
Vielen lieben Dank schon jetzt fürs Lesen und Antworten
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