calt100
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Es gibt Konstellationen, da lässt sich der Mann bewusst drauf ein, die Frau ein Stück weit zu kaufen. Mal ehrlich, welche Beziehung eines 60 Jährigen zu einer 20 Jährigen Thai Frau oder Osteuropäerinnen sind Liebebeziehungen und machen wir uns nichts vor, das ist im Kern nichts anderes als eine Europäerin, die eben auf das Geld des Mannes aus ist. Das muss nicht viel Geld sein, es kann auch einfach reichen, wenn sich der Lebensstandard als angenehm erweist. Und das tut es hier.
Kritisch wird es erst dann, wenn einem der Parteien das Geben und Nehmen im Verhältnis einfach nicht mehr gefällt und das ist halt meistens der Fall wenn es beginnt aufzufallen.
Das Problem sehe ich darin, dass man solche eingeschlichenen Prozesse nur sehr sehr schwer wieder zurück bauen kann.
Nimmt er ihr den Wagen weg, hat das JETZT einen komischen Beigeschmack, viel merkwürdiger als wenn man sich von Anfang an einigt, dass sie sich mit einer Pauschale (die realistisch sein sollte) an den Kosten beteiligt. Das wäre aber am Anfang mit der rosaroten Brille irgendwie nicht machbar gewesen.
In meinen Augen hätte es auch nicht von ihm eingefordert werden müssen, sondern vielmehr von ihr unaufgefordert erfolgen sollen. Das wäre dann auf Augenhöhe gewesen, das nennt man auch für den anderen mit denken.
Das kann hier ein Altersproblem sein oder ein reines Egoismusproblem ihrerseits, dass sie scheinbar als erstes an ihr Wohl auf seine Kosten denkt.
Sie hat ihre Grenzen schon sehr weit gesteckt, ich gehe davon aus, dass das eine abendfüllende Debatte wird mit viel Unverständnis ihrerseits, denn ein Stück weit klingt es nach Kindererziehung der Tochter, die plötzlich im Haushalt mit helfen soll, sich beteiligen soll und das vorher nie musste. Sie wird vermutlich bockig reagieren oder sogar die Beziehung in Frage stellen.
Spätestens das wird ein wenig zur Probe worum es ihr wirklich geht.