Hola15
Mitglied
- Beiträge:
- 6412
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 16814
- Mitglied seit:
wenn du dich als Opfer fühlst, bist du vermutlich früher auch Opfer geworden. Auch wenn es dein Weg ist Aufmerksamkeit zu bekommen wurde irgendwas in dir einmal Opfer. Und sei es zu wenig Aufmerksamkeit bekommen zu haben.
Natürlich kann es reichen dazu überzugehen sich die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung gleich wiederzuholen.
Aber es ist auch möglich, dass du dabei einen Punkt überspringst und den verletzten Anteil in dir wieder zum Opfer machst. Wieder wird er nicht gesehen und illoyal behandelt.
Das heißt nicht, dass du nun deiner Umwelt abverlangst deine Opferrolle anzuerkennen und dir darüber immer wieder Aufmerksamkeit generierst.
Es heißt viel mehr dich dem in dir zuzuwenden was Opfer geworden ist. Den Schmerz anzuerkennen, zu sagen: „Ich sehe dich“, darüber auch trauern zu dürfen. Sei diesen verletzen Kind- Anteilen selbst eine gute Mutter. Sehe sie, verurteile sie nicht, tröste sie.
Solange du sie und damit dich selbst verurteilst werden sie nicht aufhören zu bocken (zu Recht), sie können sich erst beruhigen, wenn sie zumindest mal gesehen wurden.
Mach das im Rahmen deiner Therapie und für dich. Gewöhne dir besser nicht an, dies über dein Umfeld zu generieren. Die sind nicht dafür zuständig.