@Fanta1 Das hast du ziemlich gut beschrieben. So geht es mir wirklich 1 zu 1. Wie soll man auch keine Hoffnung haben, wenn man das gemeinsame Kind im Bauch bemerkt. Wenn all die Erinnerungen an die schönen Tage die momentan traurigem Tage prägen.
Die schönen Urlaube und Spaziergänge, Treffen mit Freunden, die vielen liebevollen kleinen Gesten.
Und ich habe auch Hoffnung, wenn das Baby dann da ist und die Familie damit eigentlich komplett ist, dass er es sich überlegt. Aber tatsächlich ist das ein irrwitziger Gedanke.
Und egal was man tut und sagt, es kommt immer nur ein ich will nicht mehr. Selbst wenn er meinen Argumenten zustimmt es bleibt.
Ich weiß nicht wie ich aus dieser Hoffnungsspirale herauskomme. Ich lese eure Beiträge, ich sehe sein Verhalten und spüre jeden Tag die Ablehnung. Und es wirkt alles nicht. Ich frage mich einfach wirklich, wann dieser Wendepunkt, den du beschreibst, endlich eintritt.
Er ist gester Abend halb 9 wieder hier eingeschneit. Er sei ja nicht aus der Welt und wäre trotzdem immer für mich da, er will sich einbringen. Aber emotionale Basis für Familie und Partnerschaft sei für ihn nicht vorhanden. Und daher auch jede Paartherapie sinnfrei.
Mir ist sofort das Herz wieder in Hose gerutscht. Ich war die Nacht wieder mehrmals wach mit Angstzuständen. Ich schaffe es nicht bis morgen den Termin abzuwarten. Ich muss da heute noch mal anrufen.
Zitat von Perzet: Ninchen, bitte wach auf. Du bist total fertig. Rette Dich endlich da raus
Aber wie? Es kommt mir vor wie ein Labyrinth. Überall Mauern und jeder Weg geht ins Leere.
Mit meinen Freunden habe ich zum Geburtstag auch darüber gesprochen. Sie würden mir auch mal helfen, was den Umzug betrifft oder mir zuhören. Aber diese Lebenslage verstehen sie nicht. Haben sie auch selbst gesagt.
Meine Mutter versteht es. Sie meinte ich soll mir ein neues Leben in der neuen Wohnung aufbauen und ihn einfach lassen. Es sei sinnlos, er hätte narzisstische Züge und es würde auch eh nie wieder gut werden. Sie hat 37 Jahre gebraucht um sich zu trennen. Aber irgendwie hat sie den Weg gefunden, der nir verschlossen bleibt.
Zitat von Perzet: Irgendwas in Dir scheint Dich zu nötigen, daß Du weiterhin die gute und perfekte Person bleibst, wo er Dich fertig macht, wo er nur kann.
Ja, vielleicht würde er mich dann wieder mögen. Man gilt sonst seht schnell als Zicke, wenn man querschießt.
Zitat von Fanta1: Das ist jetzt nur eine Phase. Wenn der erst sieht, wie tough ich hier alles alleine durchziehe, wird der merken, was er an mir hat. Wenn ich und die Kinder erst wirklich weg sind, wird er merken wie das ist und auf Knien angerutscht kommen....wenn er merkt, dass Freunde und Familie sich von ihm abwenden, wird er eine Rolle rückwärts machen.... zieh das jetzt erstmal durch für den Übergang, und dann wird irgendwann wieder alles gut....."
100% ich