Perzet
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als Empath oder auch als "Opfer" entsprechender Eltern weiß ich, daß man lange nach Entschuldigungen für unmögliches bis hin zu missbräuchlichem Verhalten sucht. Man selber fühlt sich sogar gut mit dem Gedanken: im Zweifel für den Angeklagten.
Es fehlt jegliche gesunde Abgrenzung im Sinne von "ich hier - Du da" und daß jeder für seinen eigenen Tanzbereich verantwortlich ist.
Es wird einem ja von kleinst auf suggeriert und eingefordert, für das Wohl von anderen verantwortlich zu sein.
Und das abgeben zu können, erkennen zu lernen, daß der andere herunheulen kann, soviel er will - seine Taten sind und bleiben ausschließlich egoistischer Natur.
Daß man lernt, sich selber etwas Gutes zu tun, lernt, sich abzugrenzen, lernt, daß man selber so irre viel mehr schafft, wenn andere nicht alle Kraft einem abgreifen und aussaugen.
Man stellt fest, man ist ohne so einen egoistischen Vampir besser dran.
Ist alles ein Prozess. Dauert.
und meine restlichen Mitgefühle für ihn, die ich standardmäßig habe (man will nicht ungerecht sein), sind gefallen bein Lesen, daß er für etwas Aufmerksamkeit seine Familie zerstört und seine Frau und Kinder in Gefahr bringt oder dort lässt.
Was für eine unglaubliche innere Party muß er erleben, wenn er sieht, wie sehr Ninchen leidet.
Was für Machtgefühle!
Was für ein unglaublich trauriges Wesen dieser Typ doch ist. Ein echt, echt armes Würstchen.
Bitte Ninchen, Du hast jetzt keine, null Verantwortung mehr für ihn.
Er geht seinen Weg. Er wird daraus auf seine Weise zu seiner Zeit lernen.
Du drehst Dich jetzt innerlich zu Dir hin, zu Deinen Kindern und ihr bekommt ab jetzt alle Liebe, alles Verständnis das sonst andere bekommen.
Und das ist echt viel!
Ihr könnt das gebrauchen.