Sad1988
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Ich glaube nicht, dass er das komplett nicht will.
Denn vor wenigen Wochen sagte er mir ja, wie er sich alles zwischen uns vorstellt und wovon er mit mir träumt.
Aber da war die Situation noch nicht so, dass es wohl, sobald sie aus den KH ist und mit Dro. usw. weiter so macht, es vielleicht mal um das Sorgerecht der Kinder geht. Oder was, wenn das ein schlechtes Ende mit ihrer Krankheit nehmen sollte, und die Kinder sowieso ihre Mutter nicht mehr hätten.
Ihm ging es darum, dass jetzt wo sie im KH ist und auch wenn sie dann mal nicht mehr das Sorgerecht haben sollte, dass ständig alle Kinder bei ihm wären.
Womit er sich wohl erst mal sehr überfordert fühlt und nicht weiß, wie er da eine Beziehung aufbauen soll. Bzw. groß Zeit für mich haben soll.
Er mag die Kinder und ist auch gerne für sie da. Und er weiß, dass gerade wenn sie ihre Mutter nicht mehr hätten, er umso mehr für sie da sein müsste und ihnen Liebe und Zuneigung gibt.
Und er denkt, die Kinder würden vllt. glauben, dass er nicht mehr so für sie da wäre, wenn er eine Freundin hätte.
Als ich Donnerstag bei ihm war, um mit ihm zu reden, sagte ich dann: "Also dann nehme ich erst mal meine Sachen alle wieder mit?"
Er meinte dann: "du musst nicht alles mitnehmen."
Habe aber trotzdem meine Sachen mitgenommen.
Hätte er wirklich mich garnicht mehr gewollt und dass wir uns nie mehr sehen, hätte er ja gewollt, dass ich alles mitnehme, oder?
Er sagte mir halt zuvor sowas wie: "Ich fühle mich wie kurz vorm Nervenzusammenbruch und kann nicht mehr. Ich bin wie blockiert und fühle gerade garnichts. Ich muss mich um so viele Dinge gerade kümmern, sodass ich nicht einmal groß über uns nachdenken, geschweige denn, mich bei dir melden kann."
Als ich fragte, ob es ihm nicht weh tät, mich für immer zu verlieren, sagte er: "Natürlich tät es mir weh. Aber schlimmer ist es, wenn es den Kindern nicht gut geht. Eine Beziehung kann ich hinten anstellen, aber die Kinder nicht."
Und als ich fragte, was wäre, wenn ich einen anderen Mann hätte, meinte er, dass ich es verdient habe glücklich zu sein. Er mir aber gerade nicht geben kann, was ich verdiene.