bruce60
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ich bin seit nunmehr knapp 3 Wochen in einer elenden Trennungskrise, die ich in meinem Thema "nach 13 Jahren will sie eine Dreierbeziehung" bereits dargestellt habe und in welcher ich, geführt durch Eure Hilfe mittlerweile eine Kontaktsperre installiert habe. (Für mich ein gewaltiger Schritt)
Natürlich bin ich nicht daran interessiert, auf Dauer nur phänomenologisch wahrzunehmen, wie diese Frau mich fertigmacht. Was mich in der Phase der Einsamkeit und des Rückzuges, die jetzt begonnen hat, vor allem interessiert ist: was sind meine Anteile, wodurch gebe ich ihr das Recht, so mit mir umzugehen?
Ich habe im Netz recherchiert: sie hat mir vorgeworfen, "narzisstisch" zu sein, aber das passt, wenn ich die entsprechenden Charakeristika studiere, nicht wirklich, z.B. bin ich empathiefähig und ich bin nicht der, der gerne andere Menschen zu seinem Vorteil benutzt, eher im Gegenteil...
Jetzt stieß ich auf was, was mich fast komplett beschreibt:
Edit: Zitate mussten entfernt werden
Link: uni-saarland.de/uploads/media/Vermeidend-selbstunsichere_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung.pdf
So jetzt sitz ich also da, heule mir die Augen aus, aber nicht, weil sie mich belogen und betrogen hat, sondern weil sie mich zu Recht belogen und betrogen hat. Ich fühl mich wie ein KRANKER, AUSSÄTZIGER, der es ja nicht anders verdient, als von einer gesunden Person ausgesondert zu werden.
Was bedeutet das? Ich bin offenbar nicht wie andere gesunde Menschen, habe aber doch "gesunde" Gefühle wie Liebe oder Werte wie Verantwortung und Verlässlichkeit und das in diesem Fall einer Frau gegenüber, die keine Probleme damit hat, ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und unliebsamer vorübergehender Erscheinungen zum für sie passenden Zeitpunkt zu entledigen.
Bin ich verdammt? Ist ein Psycho-Knacks das Ende aller Hoffnung? Wie geht es Euch, wenn Ihr das lest? Erschreckt Ihr vor mir? Habt Ihr Angst vor dem Schwarzen Mann? Findet Ihr in diesem Licht das Verhalten meiner Ex-Partnerin nachvollziehbar, richtig? Ist es so abwegig, einen Menschen mit "Fehlern" zu respektieren, zu lieben, wenn es doch auch andere, durchaus zuträgliche Eigenschaften (ich unterstütze sie seit 13 Jahren finanziell ((auch über die Trennung hinaus)), habe ihre Söhne als Ziepapa großgezogen...) gibt. Was ist das für ein schweres Ding: Leben.