Zitat von lonelyboy:Hallo PhönixFlamme,
das Thema Kinder ist eigentlich seit Ihrer Krankheit durch und von beiden Seiten abgehakt gewesen. Weiß natürlich nicht ob sich da, von Ihrer Seite aus, zwischenzeitlich was geändert hat. Denke aber da Sie unbedingt einen Hund wollte, dieser so ein bißchen als Ersatz dient...
Ich habe mir eigentlich gedacht das ich über den ersten Trennungsschmerz hinweggekommen bin. Jetzt im nachhinein bin ich mir da aber nicht mehr so ganz sicher. Weiß noch das ich unglaublich glücklich war, als die Kontaktaufnahme Ihrerseits wieder erfolgte. Allerdings lagen da zwischen Schlussstrich und Kontaktaufnahme fast 3 Jahre. In dieser Zeit hatte aber auch ich nie eine richtig dauerhafte Beziehung...
Kannst mir gerne ein paar Infos zukommen lassen, damit mir vielleicht einiges noch verständlicher wird.
Wie gesagt- für mich ist das Ganze schwer zu greifen und zu verstehen. Das macht es nicht immer leicht...

Lieber lonelyboy,
ja, ein Hund kann durchaus Ersatz sein. Vielleicht ist das das Richtige für Sie.
Tiere geben unglaublich viel Liebe.
Kann schon sein, daß Du nicht wirklich über Sie hinweg warst.
Stell Dir dazu einfache Fragen:
Hattest Du in den 3 Jahren bereits "Augen " für andere Frauen ? Also wirkliches Interesse ?
Oder eher nicht ?
Und hast Du Dich in diesen 3 Jahren irgendwann auch mal "allein" wohl gefühlt ?
Und nicht mehr an Sie gedacht ?
Ja, ist absolut verständlich, daß es schwer zu verstehen ist.
Wenn man Ursachen kennt, ist es sehr viel einfacher zu verarbeiten.
Lg
Textauszug Männerschmiede.de
Neue Forschungsergebnisse klären: Wie wirkt die Pille auf den Hormonhaushalt, auf die damit verbundene Partnerwahl und welche Konsequenzen hat das beim Absetzen der Pille?
Immun-, Hormonsystem und unbewusste Auswirkungen auf die Partnerwahl und Beziehungverlauf (Hintergrund)
Das individuell geerbte und durch überstandene Infektionskrankheiten erworbene Immunsystem spiegelt sich in den Sexualbotenstoffen, den sogenannten Pheromonen, wider. Der entwicklungsbiologische Grund liegt darin, dass für die Fortpflanzung diejenigen Paare optimal zueinander passen, die möglichst unterschiedliche Immunstärken zur Ergänzung im Kind verbinden.
Die Geruchsbotenstoffe, Pheromone, steuern das Finden der genetisch optimal zueinander passenden Paare, indem sie Paare mit unterschiedlichen, sich optimal ergänzenden (komplementären) Immunsystemen zueinander führen.1 Beide können in einem solchen Fall einander besonders „gut riechen“. Sie ihn, selbst wenn er verschwitzt ist, er sie, auch wenn sie ihre Regel hat. Beide spüren, sie „gehören zueinander“. Küssen ist für solche Paare die reine Lust.
Aber: Die Pille beeinflusst die Geruchswahrnehmung der Frau: Ihre Pheromone werden durch die Pille in ihrer Wirkung manipuliert. Einer Frau wird durch die Pille eine Schwangeschaft hormonell vorgetäuscht. Im Zustand der Schwangerschaft ist Ihre Libido und Partnerpräferenz „verzerrt“: Vereinfacht gesprochen: Sie benötigt mehr den treuen „Versorger“, als den Verführer.
Mit fatalen Effekten für die Beziehung: Schon lange ist es ein Rätsel, woher die wachsende Zahl von postnataler Depression und Trennungen, ausgehend von den Frauen, nach dem ersten Kind kommt. Die Antwort wird oft in einschlägigen Frauenforen wie goFeminin.de bestätigt: „Ich kann meinen Mann nicht mehr riechen.“ S.C. Roberts fand heraus: „Nun wurde gezeigt, dass sich durch die Einnahme der Pille die Vorliebe der Frauen für bestimmte Männergerüche verändert. Frauen, die hormonell verhüten, bevorzugen Männer, deren genetische Ausprägung ihrer eigenen ähnelt. Laut Professor Craig Roberts, dem Autor der Studie, ist es aber ungünstig, einen genetisch ähnlichen Partner zu wählen. Die Wahrscheinlichkeit von Fehlgeburten kann zunehmen und der Mangel an genetischem Austausch kann das Immunsystem der Kinder schwächen. Außerdem weist Roberts auf eine weitere Nebenwirkung der Pille hin: Finden Frauen zu ihrem Partner, während sie die Pille nehmen und setzen sie diese dann ab, kann es passieren, dass sie ihn nicht mehr ‚riechen’ mögen, und die Beziehung geht in die Brüche.“2
Das Problem ist: Sie konnten es schon vorher nicht, hatten es aber wegen der Pille nicht gemerkt!
Die „Irritation“ der Geruchsnerven entsteht zum einen durch die Veränderung im Hormonhaushalt der Frau. Mit der Umstellung des Hormonhaushaltes durch die Pille wird dem weiblichen Körper eine Schwangerschaft suggeriert. Folglich sucht sie sich in dieser hormonellen Situation einen Mann, der andere Qualitäten mitbringt: weniger Testosteron, mehr Fürsorglichkeit. Umgekehrt nimmt sie auch die Pheromone der Männer anders wahr. Der Mann, den sie in der Phase der Pilleneinnahme als Partner, als „Erzeuger“ „auswählt“, verliert an Attraktivität, sobald sie die Pille absetzt, und auf im genetischen Überlebenskampf aggressivere, durchsetzungsstärkere Männer „steht“.
Hat sie einen solchen Mann gewählt, der immun- genetisch subotptimal ist, und ihn auch noch geheiratet, kommt es nach dem Absetzen der Pille zur Umstellung des Hormonhaushaltes – und der Mann verliert an Attraktivität. Für IHN ist das körperlich und biologisch unerklärlich – aber mehr als wahrscheinlich: Die Zeit nach dem Absetzen der Pille ist für die Partnerschaft und ihrer Zukunft brisant: Aus der unbewussten Ablehnung des jetzt fremden männlichen Geruches (SIE kann IHN nicht mehr riechen) entstehen dann oft Differenzen: SIE hat keine Lust auf einen Mann, den sie nicht riechen kann. Sex wird für sie eine Überwindung – ohne dass der Mann sich das erklären kann. Im besten Fall klärt sich so eine Beziehung bis zur Trennung, was für das Paar langfristig wesentlich sinnvoller ist, als in oder gar nach einer Schwangerschaft.