Delta_12
Gast
ich weiß nicht mehr weiter und hoffe, dass ihr Rat und Erklärungen habt. Hier meine Geschichte:
Ich hatte vor Jahren eine Affäre mit einem Arbeitskollegen. Nicht lang und mit dem scheinbar üblichen Ausgang: er trennt sich nicht und geht zurück zu Frau und Kind. Ich habe das respektiert, meinen Teil der Geschichte komplett aufgearbeitet und alles versucht, dass wir zu einem respektvollen, entspannten Umgang finden. Aber alles, was ich mache, funktioniert nicht. Ich lasse ihn in Ruhe, bin freundlich, sachlich und kollegial. Von ihm kommt nichts als Opferverhalten und Abwertung, seit ich angefangen habe, ihn loszulassen und mich auf mich zu konzentrieren. Ich bin die, die nicht "gewollt" wurde und fühle mich absurderweise so, dass ich mich dafür entschuldigen müsste.
Ich möchte wirklich nicht weiter auf die Details eingehen. Ich bin damit durch. Ich möchte das nur verstehen und einen Weg finden, damit umzugehen. Was ist das? Was für ein Denken steckt dahinter? Gibt es überhaupt eine Chance, normal miteinander umzugehen? Oder ist das Wunschdenken?
Danke euch fürs Lesen und für jeden Ratschlag!