Isabella93
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Mir reicht es!
Mir reicht es einfach so zu leiden und immer so ein negatives Gedankenkarusell zu haben. Und ich habe lange überlegt wie ich da rauskommen soll. Natürlich wird die Zeit auch einfach viel bringen und das immer wieder darüber sprechen mit verschiedenen Personen.
Aber ich wollte aktiv selbst auch daran arbeiten. Ich denke viel nach und dann kommen auch immer mal wieder positive Gedanken dabei rum. Nun dachte ich mir wäre es doch schön dies alles auch schriftlich fest zu halten. Und es hier zu veröffentlichen. Vielleicht hilft es sogar dem ein oder anderen.
Ich möchte also eine Art Tagebuch machen. Ich werde nicht jeden Tag etwas schreiben, immer nur dann, wenn ich mich danach fühle. Und ich will mich auf positive Gedanken, Veränderungen und Gefühle konzentrieren. Dabei möchte ich die negativen nicht komplett auslassen, denn sie gehören definitiv zum Verarbeitungsprozess dazu. Aber der Fokus soll auf den positiven Dingen liegen, die sehe ich manchmal selbst noch nicht aber gut
Möglicherweise hilft mir das Schreiben hier dann aber auf lange Sicht, immer mehr zu positiven Gedanken und Gefühlen zu kommen.
Vielleicht noch wirklich ganz kurz zu mir (ich mag es immer, wenn man eine ungefähre Ahnung hat wer hier schreibt): Ich bin (bald) 27, hatte eine sechsjährige Beziehung und davon waren wir knapp über ein Jahr auch verheiratet. Meine Frau hat mich nun vor zwei Monaten am anderen Ende der Welt während unseres langen geplanten Auslandsaufenthaltes verlassen. Sie hat sich auf der Reise in eine andere Frau verliebt und bei mir würde ihr etwas fehlen, die Gefühle wären nicht mehr da. Ich bin dann nach Deutschland (drei Monate früher als geplant) und stehe nun vor dem Nichts. Keine Wohnung mehr (ich möchte dort auch nie wieder rein), keinen Job (den hatte ich aufgegeben für das halbe Jahr im Ausland) und keine Ehe mehr. Mit meiner (noch) Frau gab es einen Monat nach der Trennung ein ruhiges Gespräch. Wir gehen (GOTTSEIDANK) beide immer noch sehr respektvoll miteinander um, aber sie hat deutlich gemacht, dass es kein Zurück mehr gibt.
So ich möchte auch nun hier mit etwas positivem enden
gar nicht so leicht. Wartetdas erste was mir einfällt ist, dass ich wirklich viele großartige Freunde habe und sich seit der Trennung die ein oder andere Freundschaft sehr intensiviert hat! Ich bin sehr froh, diese Menschen um mich zu haben.
Ich kann immer jemandem schreiben und es tut einfach gut Kontakte zu haben. Auch dieses Forum finde ich dafür sehr nützlich. Und mir hilft reden einfach so sehr. Weil ich dann auch merke, wie sich meine Gedanken verändern und eine Rückmeldung von der anderen Person bekomme.
Zu Beginn fiel es mir oft nicht leicht, weil es so weh tat. Mittlerweile denke ich manchmal schon ich nerve langsam damit. Deshalb bin ich auch so froh durch das Forum Kontakt zu Menschen zu haben, die wissen was für einen Mist man grade durchmacht.
Also mein Tipp wäre: reden reden reden. Bis ihr keine Stimme mehr habt! Natürlich hilft das nicht jedem aber probieren geht über studieren! Ich habe auch bewusst mit einigen Freunden vereinbart bei manchen Treffen NICHT über die Trennung und alles zu sprechen. Um mir auch mal eine Auszeit zu geben und über andere Dinge zu sprechen und so auch zu merken, dass da noch andere Dinge existieren.
Ich habe mich dummerweise sehr über die Beziehung definiert und nun fehlt ein sehr großer Teil meines Lebens. Aber ich habe schnell gemerkt, ich kann trotzdem von irgendwas anderem erzählen. Irgendwas gibt es immer. Also klar, reden über die Trennung aber auch mal bewusst über andere Dinge reden. Oder wenigstens zuhören wie jemand anderes sich über die Arbeit ausko*** oder von den nervigen Nachbarn erzählt etc.
Fragt eure Freunde also auch ruhig, einfach mal was von sich zu erzählen. Ich höre meiner sehr guten Freundin momentan sehr gerne zu, wie sie über ihren Job erzählt und was dort alles passiert und wie ihr Studium läuft. Es lenkt mich einfach ab und gibt auch mal neue Gedankenanstöße.
Nun zum Schluss noch ein Zitat (ich liebe Zitate und das ist eines meiner liebsten ): The night is darkest just before the dawn. And I promise you, the dawn is coming. Batman, Harvey Dent
Mir reicht es einfach so zu leiden und immer so ein negatives Gedankenkarusell zu haben. Und ich habe lange überlegt wie ich da rauskommen soll. Natürlich wird die Zeit auch einfach viel bringen und das immer wieder darüber sprechen mit verschiedenen Personen.
Aber ich wollte aktiv selbst auch daran arbeiten. Ich denke viel nach und dann kommen auch immer mal wieder positive Gedanken dabei rum. Nun dachte ich mir wäre es doch schön dies alles auch schriftlich fest zu halten. Und es hier zu veröffentlichen. Vielleicht hilft es sogar dem ein oder anderen.
Ich möchte also eine Art Tagebuch machen. Ich werde nicht jeden Tag etwas schreiben, immer nur dann, wenn ich mich danach fühle. Und ich will mich auf positive Gedanken, Veränderungen und Gefühle konzentrieren. Dabei möchte ich die negativen nicht komplett auslassen, denn sie gehören definitiv zum Verarbeitungsprozess dazu. Aber der Fokus soll auf den positiven Dingen liegen, die sehe ich manchmal selbst noch nicht aber gut
Vielleicht noch wirklich ganz kurz zu mir (ich mag es immer, wenn man eine ungefähre Ahnung hat wer hier schreibt): Ich bin (bald) 27, hatte eine sechsjährige Beziehung und davon waren wir knapp über ein Jahr auch verheiratet. Meine Frau hat mich nun vor zwei Monaten am anderen Ende der Welt während unseres langen geplanten Auslandsaufenthaltes verlassen. Sie hat sich auf der Reise in eine andere Frau verliebt und bei mir würde ihr etwas fehlen, die Gefühle wären nicht mehr da. Ich bin dann nach Deutschland (drei Monate früher als geplant) und stehe nun vor dem Nichts. Keine Wohnung mehr (ich möchte dort auch nie wieder rein), keinen Job (den hatte ich aufgegeben für das halbe Jahr im Ausland) und keine Ehe mehr. Mit meiner (noch) Frau gab es einen Monat nach der Trennung ein ruhiges Gespräch. Wir gehen (GOTTSEIDANK) beide immer noch sehr respektvoll miteinander um, aber sie hat deutlich gemacht, dass es kein Zurück mehr gibt.
So ich möchte auch nun hier mit etwas positivem enden
Ich kann immer jemandem schreiben und es tut einfach gut Kontakte zu haben. Auch dieses Forum finde ich dafür sehr nützlich. Und mir hilft reden einfach so sehr. Weil ich dann auch merke, wie sich meine Gedanken verändern und eine Rückmeldung von der anderen Person bekomme.
Zu Beginn fiel es mir oft nicht leicht, weil es so weh tat. Mittlerweile denke ich manchmal schon ich nerve langsam damit. Deshalb bin ich auch so froh durch das Forum Kontakt zu Menschen zu haben, die wissen was für einen Mist man grade durchmacht.
Also mein Tipp wäre: reden reden reden. Bis ihr keine Stimme mehr habt! Natürlich hilft das nicht jedem aber probieren geht über studieren! Ich habe auch bewusst mit einigen Freunden vereinbart bei manchen Treffen NICHT über die Trennung und alles zu sprechen. Um mir auch mal eine Auszeit zu geben und über andere Dinge zu sprechen und so auch zu merken, dass da noch andere Dinge existieren.
Ich habe mich dummerweise sehr über die Beziehung definiert und nun fehlt ein sehr großer Teil meines Lebens. Aber ich habe schnell gemerkt, ich kann trotzdem von irgendwas anderem erzählen. Irgendwas gibt es immer. Also klar, reden über die Trennung aber auch mal bewusst über andere Dinge reden. Oder wenigstens zuhören wie jemand anderes sich über die Arbeit ausko*** oder von den nervigen Nachbarn erzählt etc.
Fragt eure Freunde also auch ruhig, einfach mal was von sich zu erzählen. Ich höre meiner sehr guten Freundin momentan sehr gerne zu, wie sie über ihren Job erzählt und was dort alles passiert und wie ihr Studium läuft. Es lenkt mich einfach ab und gibt auch mal neue Gedankenanstöße.
Nun zum Schluss noch ein Zitat (ich liebe Zitate und das ist eines meiner liebsten ): The night is darkest just before the dawn. And I promise you, the dawn is coming. Batman, Harvey Dent