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Scheidung steht im Raum, Ex ist abgetaucht

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EvaSkip
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Hallo liebe Foristen,
nach mehr als einem Jahrzehnt mit einem Mann, der seine wütenden Ausfälle und Beleidigungen immer wieder mit seiner schlimmen Kindheit erklärte und unsere Haustiere instrumentalisierte, habe ich endlich nach dem letzten "Vorfall",er schrie wie ein Verrückter bei meinen betagten Eltern rum, weil ich ihn angeblich respektlos anschaute, die Trennung ausgesprochen. Er hat sich danach entschuldigt, aber das war es für mich. Viel zu spät und zu einem katastrophalen Zeitpunkt, da wir vor kurzem ein Haus zusammen gekauft haben. Wir hatten auch gute Zeiten und zu 80 Prozent war es gut. Denn ich möchte ihn fair beschreiben. Sein Problem, das ihn überallhin verfolgt, ist seine kurze Zündschnur. Seine Wut ist aber oft auch schnell verraucht. Trotzdem war es für mich schon so schlimm, dass ich ich vor einigen Jahren in eine eigene Wohnung gezogen bin. Er war sich seines Problems bewusst, war bei Ärzten, aber es wurde unter Stress schlimmer. Und der Hauskauf verband sich mit seinem aktuellen Jobverlust. Was mich nicht gestört hätte, da ich ok verdiene und er auch nicht ohne Vermögen ist. Aber diese letzte Eskalation war zuviel. Ich hatte Angst und war froh, dass ich meine Wohnung habe, zu der er keinen Zutritt hat. Als ich ihm die Trennung mitteilte, wurde er eiskalt und teilte mir mit, dass ich alles, was mit dem neuen Haus zu tun hat, regeln solle, er habe damit nichts mehr zu tun und er möchte mit dem Fiasko nicht mehr belästigt werden und sofort die Scheidung. Wir haben gemeinsam gekauft und stehen beide 50 50 im Grundbuch. Ich bin gerade nur noch damit beschäftigt, die akuten Hausangelegenheiten zu regeln, werde mir diese Woche Anwalt besorgen, aber ich bin völlig geschockt, dass sich ein erwachsener Mann so verhält. Ich habe ihn nie im Stich gelassen und er ist jetzt abgetaucht. Ich bin nur noch wütend und will so bald wie möglich die Scheidung. Dieser Mann ist das Schlimmste, was mir je passiert ist.
Ich kann das neue Haus ja gar nicht ohne ihn verkaufen, ich kann ohne ihn keinen Makler beauftragen. Er wollte einen Scheidungsfolgenvertrag mit weitreichenden Zugeständnissen und ich bin schon fast soweit, dem zuzustimmen, ich will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Was ist das nur für ein Mann? Er ist fast 50. Ich habe aber das Gefühl einem trotzigen gehässigen Kleinkind ausgeliefert zu sein. 😕

LG

x 3 #1


Dennis1982
Guten Abend Eva,

beim Lesen deines Beitrags merkt man sofort, wie viel du über Jahre ausgehalten hast und wie lange du versucht hast, diese Beziehung irgendwie stabil zu halten. Ein Jahrzehnt mit jemandem, der immer wieder in Wut ausbricht, dich beleidigt, Situationen verdreht und dann alles mit seiner Vergangenheit erklärt – das hinterlässt Spuren. Dass du irgendwann eine eigene Wohnung gebraucht hast, sagt schon alles darüber, wie belastend das für dich war.

Was bei dir jetzt passiert, ist eine Mischung aus Erschöpfung, Schock und berechtigter Wut. Du hast eine Grenze gezogen, weil du Angst hattest – und das ist ein absolut legitimer Grund. Niemand muss in einer Beziehung bleiben, in der man sich vor dem Partner fürchtet. Dass er bei deinen Eltern ausgerastet ist, zeigt, dass seine „kurze Zündschnur“ nicht nur ein Charakterzug ist, sondern ein echtes Problem, das er nicht in den Griff bekommt.

Sein Verhalten nach der Trennung wirkt wie ein kompletter Rückzug aus Verantwortung: erst eiskalt werden, dann alles auf dich abwälzen, obwohl ihr beide im Grundbuch steht. Das ist nicht erwachsen, das ist Flucht. Und ja – es fühlt sich an wie der Umgang mit einem trotzig‑verletzten Kind, das lieber alles hinschmeißt, statt sich der Realität zu stellen.

Du bist gerade in einer extrem schwierigen Lage: emotional, organisatorisch und rechtlich. Der Hauskauf macht alles komplizierter, aber du machst genau das Richtige, indem du dir einen Anwalt nimmst. Du musst das nicht alleine stemmen, und du musst dich nicht von seinem Verhalten einschüchtern lassen. Er kann nicht einfach „nichts mehr damit zu tun haben wollen“, wenn er rechtlich genauso Eigentümer ist wie du.

Dass du wütend bist, ist normal. Dass du die Scheidung willst, ist nachvollziehbar. Nach so vielen Jahren mit Eskalationen, Rückzügen, Entschuldigungen und wieder neuen Ausbrüchen ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem man nicht mehr kann.

Du hast ihn nicht im Stich gelassen. Du hast lange getragen, lange gehofft und lange ausgehalten. Jetzt schützt du dich – und das ist kein Versagen, sondern Stärke.

Halte an deinem Plan fest: Anwalt, klare Schritte, keine spontanen Zugeständnisse aus Erschöpfung. Du kommst da raus, auch wenn es gerade chaotisch wirkt.

Ich wünsche Dir alles Gute,
Dennis

x 1 #2


A


Scheidung steht im Raum, Ex ist abgetaucht

x 3


HappyMike
@EvaSkip

Herzlich willkommen im Forum!

Zuerst ein kleiner Tipp: Ein paar Absätze und Umbrüche würden deinen Text deutlich leichter lesbar machen – gerade bei so einem emotionalen und komplexen Thema.

Was Du beschreibst, klingt nach einer Entscheidung, die nicht aus einer spontanen Laune heraus entstanden ist. Du bist vor einigen Jahren bereits in eine eigene Wohnung gezogen, seine Wutausbrüche waren offenbar immer wieder Thema und selbst ärztliche Unterstützung hat langfristig keine ausreichende Veränderung gebracht. Dass irgendwann der Punkt kommt, an dem eine Entschuldigung nicht mehr genügt, kann ich gut nachvollziehen.

Trotzdem finde ich einen Satz von Dir wichtig: „Zu 80 Prozent war es gut.“ Nach mehr als 10 gemeinsamen Jahren muss es sehr viele schöne Tage, Nähe und Gründe gegeben haben, warum Ihr so lange zusammengeblieben seid und schließlich sogar gemeinsam ein Haus gekauft habt. Diese guten Jahre werden nicht plötzlich wertlos, nur weil die Beziehung jetzt auf eine sehr unschöne Weise endet. Und Du musst ihn auch nicht nachträglich zum ausschließlich „schlimmsten Menschen“ erklären, um Deine heutige Entscheidung rechtfertigen zu dürfen.

Sein jetziges Verhalten wirkt natürlich besonders bitter. Nach einem gemeinsamen Hauskauf einfach zu erklären, mit dem „Fiasko“ nichts mehr zu tun haben zu wollen, ändert schließlich nichts daran, dass er Miteigentümer ist und Ihr bestimmte Dinge gemeinsam klären müsst. Dass Du Dir jetzt anwaltliche Unterstützung holst, halte ich deshalb für ausgesprochen vernünftig.

Gerade deshalb würde ich aber keinen Scheidungsfolgenvertrag aus Wut, Erschöpfung oder mit dem Gedanken „Hauptsache, ich bin ihn los“ unterschreiben. Ein paar Wochen schneller Ruhe können teuer erkauft sein, wenn Du dafür weitreichende Zugeständnisse machst, die Dich noch Jahre beschäftigen. Erst beraten lassen, dann entscheiden (gilt für beide Seiten).

Einen Punkt habe ich allerdings nicht ganz verstanden: Was genau meinst Du damit, dass er „Eure Haustiere instrumentalisiert“ hat? Hat er mit ihnen Druck auf Dich ausgeübt, sie als Argument benutzt, Dir mit ihnen gedroht oder versucht, Dich über Deine Bindung an die Tiere zu beeinflussen? Das würde für mich einen erheblichen Unterschied machen.

Und vielleicht musst Du gerade auch noch gar keine Antwort auf die Frage finden: „Was ist das nur für ein Mann?“ Du kennst sowohl den Mann, mit dem Du viele gute Jahre hattest, als auch den Mann mit der kurzen Zündschnur, vor dem Du zuletzt Angst hattest. Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Jetzt würde ich erst einmal das Sachliche sauber regeln, nichts vorschnell unterschreiben und froh darüber sein, dass Du mit deiner eigenen Wohnung einen sicheren Rückzugsort hast. Der Rest darf sich sortieren. Ich wünsche Dir für die kommende Zeit jedenfalls viel Kraft – und vor allem bald wieder etwas Ruhe.

so long, alles Gute!

x 2 #3


Stella31
Zitat von EvaSkip:
Er wollte einen Scheidungsfolgenvertrag mit weitreichenden Zugeständnissen und ich bin schon fast soweit, dem zuzustimmen, ich will mit ihm nichts mehr zu tun haben.

Eine kluge Frau hat mal zu mir gesagt, dass man niemals in hochemotionalen Zeiten wichtige Dinge entscheiden sollte!
Und genau das rate ich auch dir!
Dein Anwalt wird mit jetzt absolut notwendiger Sachlichkeit alle Möglichkeiten und Konsequenzen auseinander dröseln.
Und du kannst in Ruhe entscheiden.
Viel wichtiger als irgendwelche Kurzschlüsse ist jetzt, dass du Menschen hast, die dich unterstützen und Ruhe, damit dein Mann dich nicht noch weiter ärgern kann.
Die anderen Schritte regeln sich nach und nach!
Alles Gute!

x 2 #4


E
Lieber Dennis,
danke für deinen stärkenden Beitrag! Ich kann leider nur hier so offen schreiben, da Freunde die Welt hinter den Kulissen nicht kennen. Er ist hilfsbereit und wirkt sehr freundlich, fast zu nett. Ich schäme mich so, dass ich nach einer fast vollzogenen Trennung vor einigen Jahren wieder einen Versuch gestartet habe, weil es ein paar Monate sehr gut lief, wir zusammen lachen konnten und er sich wirklich Mühe gab. Ich hatte so gehofft, dass es besser wird und bleibt. Aber das letzte Erlebnis hat mir gezeigt, dass er Widerspruch und Grenzen immer noch nicht akzeptieren kann. Es ging um eine banale Haussache, die ich nicht wollte, aber er stundenlang darauf rumritt. Er kann kein Nein akzeptieren. Und das Abtauchen jetzt ist Bestrafung, da auch ein kranker Hund bei ihm ist und ich nicht weiß, ob er seine Tabletten bekommt. Wahrscheinlich nicht, da die Tabletten bei mir sind. Auf Termine zur Abholung der Tiere bekomme ich keine Antwort. Dieser Mensch ist so eine Enttäuschung. Ich erwarte keine Nettigkeit nach einer Trennung, aber ein Mindestmaß an notwendiger Kooperation. Das war leider keine Liebe, sondern und das tut weh, mir das einzugestehen, eine Beziehung, in der ich zu spät gegangen bin. Ich bin ziemlich selbstbewusst und er konnte mir das nicht nehmen, aber sein Verhalten jetzt bringt mich schon an eine Grenze. Es geht um einen Haufen Geld und ein Haus steht leer,kann nicht verkauft werden. Es ist ein Alptraum.

LG

x 1 #5


Stella31
Zitat von EvaSkip:
Ich schäme mich so, dass ich nach einer fast vollzogenen Trennung vor einigen Jahren wieder einen Versuch gestartet habe, weil es ein paar Monate sehr gut lief, wir zusammen lachen konnten und er sich wirklich Mühe gab. Ich hatte so gehofft, dass es besser wird und bleibt.

Dafür brauchst du dich nicht schämen!
Es ist doch grundsätzlich wunderbar, nicht gleich aufzugeben.
Und du hast berechtigte Hoffnung gehabt, dass er sich geändert hat.
Wichtig ist doch, dass du jetzt eine Entscheidung getroffen hast.
Allerdings das mit deinem Hund und sein grundsätzliches Verhalten geht gar nicht.


Zitat von EvaSkip:
Ich kann leider nur hier so offen schreiben, da Freunde die Welt hinter den Kulissen nicht kennen

Dann sollten sie vielleicht jetzt mal seine andere Seite kennenlernen.
Das ist ja häufig so.
Meine Exen waren auch immer wundervolle, freundliche und lustige Gesellen, wenn sie mit anderen Menschen zusammen waren.
Was sie allerdings mit mir so angestellt haben, konnten Einige überhaupt nicht glauben.
Aber ich hab mich trotzdem getraut, es zu erzählen.
Und das war gut so!

#6


E
Lieber HappyMike,
ich versuche das mit den Absätzen;) Bin gerade etwas emotional.

Die Entscheidung hat immer im Hintergrund gelauert, aber durch die räumliche Trennung war alles wieder besser und fast gut. Es sah wirklich danach aus als ob er sich in den Griff bekommen hätte. Ich fand es auch gut, dass er sein Problem nie geleugnet hat.

Aber mit dem Hauskauf und einem neuen Job (den er wieder verloren hat) kam sein alter Zorn wieder zum Vorschein. Er bat mich um Verständnis, aber ich kann nicht immer darauf warten, dass das Leben für ihn so stressfrei wird, dass er nicht weiter bei Kleinigkeiten explodiert.

Schon vor ein paar Wochen war eigentlich klar, dass ein Einzug mit ihm nicht in Frage kommt, aber ich war angesichts des finanziellen Verlusts bei einem sofortigen Wiederverkauf bereit, es zu versuchen. Und es wurde schlimmer. Ich würde immer ruhiger, weil er auf alles hochempfindlich reagierte. Und als die letzte Eskalation war, wurde mir bewusst, dass das dann mein Leben wäre. In einem schönen Haus mit einem Wüterich vor dem ich Angst habe. Das wollte ich nicht. Ich verzichte auf mein Traumhaus, wäre es tatsächlich gewesen, aber ich behalte immerhin mich und meine Würde.

Die Haustiere wurden in sämtlichen Streits instrumentalisiert, entweder mit dem "Befehl" der sofortigen Abholung oder der Androhung,sie nie wieder zu sehen. Da ich die Tiere sehr liebe, war das mein Einfallstor.

Ein Anwalt ist bitter nötig, das sehe ich ein, nachdem er heute wichtige Unterlagen nicht unterschrieben hat, was Mahnungen und Schadensersatz zur Folge hätte haben können.

LG

x 2 #7


E
Liebe Stella31,

Nicht Aufgeben ist gut, da gebe ich dir Recht, aber bei mir war das jetzt vollen Bewusstseins ins offene Messer laufen. Ich weiß noch, dass ich nach dem Notar Termin eine echte Panikattacke hatte. Mein Unterbewusstsein hatte es da schon gerafft.
Einige Freunde ahnen etwas und ich werde ihnen die Wahrheit über den Trennungsablauf erzählen. Aber sein Verhalten versteht gerade niemand, da er mir die Schuld für den Hauskauf gibt. Er wollte das Haus genauso.
Ich denke, dass sein Verhalten jetzt, das Bild, das sie von ihm haben, geraderücken wird.

Aber schon brutal, wie schnell aus Liebe Hass wird. Bei mir ist es eher Enttäuschung, ich will ihn nicht zurück, kann aber wenigstens noch seine guten Seiten (hilfsbereit...) sehen.

LG

x 1 #8


HappyMike
@EvaSkip

Immerhin hast Du schon einen Vorschlag von uns (Forumsteilnehmern) angenommen (Absätze gemacht) Lachendes Gesicht
Zum restlichen Inhalt: hört sich nicht gut an.

Daher für alle kommenden Schritte: Emotionalität senken und rational denken sowie Ausdauer behalten. Sei "normal" zu ihm, dann hast auch gute Chancen, dass er sich auch so verhält. Er wird nicht immer so hart sein können. Wenn er zu oft seine Wutausfälle hat, dann leidet schließlich auch seine Glaubwürdigkeit darunter. Damit kannst Du die Lösung besser in Deine Richtung lenken, da andere Dich eher unterstützen werden.

Alles Gute in der kommenden Zeit!

#9


S
@EvaSkip



Zitat:
Hallo liebe Foristen,
nach mehr als einem Jahrzehnt mit einem Mann, der seine wütenden Ausfälle und Beleidigungen immer wieder mit seiner schlimmen Kindheit erklärte und unsere Haustiere instrumentalisierte, habe ich endlich nach dem letzten "Vorfall",er schrie wie ein Verrückter bei meinen betagten Eltern rum, weil ich ihn angeblich respektlos anschaute, die Trennung ausgesprochen.

9 Redflags in einem Absatz.

Also ich habe Standarts. Das mich keiner anschreien darf. Wenn dir Person eine Schlimme Kindheit hatte ,dann ist die Person selbst dafür verantwortlich sich darum zu kümmern dass es wieder gerade gerückt wird.


Zitat:
Er hat sich danach entschuldigt, aber das war es für mich.

Also bei dem Ausfall da oben bedarf es wohl keine einfache Entschuldigung.


Zitat:
Viel zu spät und zu einem katastrophalen Zeitpunkt, da wir vor kurzem ein Haus zusammen gekauft haben. Wir hatten auch gute Zeiten und zu 80 Prozent war es gut.

🤔


Zitat:
Denn ich möchte ihn fair beschreiben.

Na schauen wir mal. 80 % Positiv nach dem ersten Absatz ist ne Ansage.

Zitat:
Sein Problem, das ihn überallhin verfolgt, ist seine kurze Zündschnur.


Zitat:
Seine Wut ist aber oft auch schnell verraucht.



Zitat:
Trotzdem war es für mich schon so schlimm,
dass ich ich vor einigen Jahren in eine eigene Wohnung gezogen bin.

Also von einem 80 % gut , erwarte ich sowas nicht.

Zu verstehen ist es bei dem Verhalten von ihm , ständig und immer.

Zitat:
Er war sich seines Problems bewusst, war bei Ärzten, aber es wurde unter Stress schlimmer.

Also hier bedarf es einer langjährigen Therapie. Welche Diagnose hat er den bekommen ?

Ein Arzt wird ihm da nicht alleine weiterhelfen können.

Wenn es ihm 100 % bewusst gewesen wäre , dann hätte er Irgenwann selbstregulationen gelernt.

Zitat:
Und der Hauskauf verband sich mit seinem aktuellen Jobverlust. Was mich nicht gestört hätte, da ich ok verdiene und er auch nicht ohne Vermögen ist.



Zitat:
Aber diese letzte Eskalation war zuviel. Ich hatte Angst und war froh, dass ich meine Wohnung habe, zu der er keinen Zutritt hat.

Angst in einer guten Beziehung , sollte es nicht geben.

Warum hast du noch deine eigene Wohnung ? Weil du unbewusst nicht an diese Sachen geglaubt hast ?

Zitat:
Als ich ihm die Trennung mitteilte, wurde er eiskalt und teilte mir mit, dass ich alles, was mit dem neuen Haus zu tun hat, regeln solle, er habe damit nichts mehr zu tun und er möchte mit dem Fiasko nicht mehr belästigt werden und sofort die Scheidung.

Das er hier einiges selbst entscheiden muss sieht er wohl nicht.


Zitat:
Wir haben gemeinsam gekauft und stehen beide 50 50 im Grundbuch. Ich bin gerade nur noch damit beschäftigt, die akuten Hausangelegenheiten zu regeln, werde mir diese Woche Anwalt besorgen, aber ich bin völlig geschockt, dass sich ein erwachsener Mann so verhält.

Objektiv gesehen , hat der sich durch seine Wutanfälle nie gut verhalten.


Zitat:
Ich habe ihn nie im Stich gelassen und er ist jetzt abgetaucht. Ich bin nur noch wütend und will so bald wie möglich die Scheidung.

Eine von sein Verhaltensweisen. Wegrennen.

Zitat:
Dieser Mann ist das Schlimmste, was mir je passiert ist.

Deshalb keine 80 % gut , das wage ich zu bezweifeln.

Zitat:
Ich kann das neue Haus ja gar nicht ohne ihn verkaufen, ich kann ohne ihn keinen Makler beauftragen. Er wollte einen Scheidungsfolgenvertrag mit weitreichenden Zugeständnissen und ich bin schon fast soweit, dem zuzustimmen, ich will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Was ist das nur für ein Mann? Er ist fast 50. Ich habe aber das Gefühl einem trotzigen gehässigen Kleinkind ausgeliefert zu sein.

Hat man einer was von Egoismus und mehr geäußert, dein Umfeld , der Arzt , in der Vergangenheit ?

x 2 #10


Stella31
Was ich mich noch frage:
Du bist jetzt in deiner Wohnung und er im Haus?
Kannst du da nicht einfach hin, deine Tiere holen und alle wichtigen Unterlagen usw?
Er wird doch auch mal weg sein.
Außerdem gehört das Haus doch euch beiden.

#11


E
Hallo Scheol,
jetzt bin ich geschockt, ich habe alle diesen roten Flaggen übersehen, weggeredet und wegargumentiert.
Das ist meine Verantwortung. Wahrscheinlich war mir schon lange bewusst, dass es keinen Sinn hat. Deshalb dachte ich selbst mit dem neuen Haus nicht daran, meine Wohnung aufzugeben.
Ob es zu 80 Prozent gut war? Schwer zu sagen, aber wenn er nicht wütend war, hat er mir jeden Wunsch erfüllt, war für mich da, hat mich unterstützt. Deshalb war es immer so ein Bruch ihn anders zu erleben. Es ist ihm auch mit anderen passiert, wenn sie nicht seiner Meinung waren, ihn kritisiert haben oder respektlos behandelt haben. Ich konnte ihn aber kritisieren, was auch paradox war.

Ich mag diese Etiketten Narzisst, Borderliner etc nicht. Und ich weiß nicht, ob er in dieses Spektrum fällt. Aus Arztberichten ist mir nichts bekannt.

Letzten Endes war ich selbst schuld, da ich alle Warnzeichen übersehen habe. Ich hatte vor ihm nur lange, sehr liebevolle Beziehungen und er hat mir leid getan.

Jetzt nicht mehr. Das ist jetzt so eine Demaskierung. Gerade weil er immer von an sich arbeiten, sich nicht im Stich lassen, Loyalität gelabert hat. Jetzt taucht er ab, rennt weg.

LG

x 2 #12


E
Liebe Stella31,
die sind in unserem Haus, aber er hat mich überall blockiert und reagiert nicht auf meine Abholnachrichten. Und dieser angespannten Lage ist es mir zu gefährlich dort reinzugehen. Ich habe jedes Vertrauen in ihn verloren.
LG

x 1 #13


GreenTara
Hallo @EvaSkip, du hast dich mit diesem Mann vor 10 Jahren zusammen getan, er war um die 40, und hatte seine schwere Kindheit noch nicht verarbeitet. Im Gegenteil, es war sein Argument für seine Ausraster. Weil er emotional komplett instabil ist. Ich glaube dir, dass er auch gute Seiten hat. Mit einer anderen Vorgeschichte hätte er sich anders entwickeln können. Aber er ist seine Baustellen nicht angegangen, und hat keine Verantwortung übernommen.
Damit er sich sein Versagen nicht eingestehen braucht, ist er in Wut gewechselt, du sollst jetzt sehen, wie du ohne ihn klarkommst. Ein Kleinkind, richtig. Nicht in der Lage, sich selbst als Verursacher zu sehen.
Ist er jetzt arbeitslos? Dann ist er nicht ortsgebunden. Er sitzt irgendwo, und freut sich hämisch über die Probleme, die er dir bereiten kann. Es ist seine einzige Möglichkeit, Macht auszuüben.
Ich hoffe, dass dir ein Anwalt helfen kann, deine Schäden so gering wie möglich zu halten.

#14


E
Liebe greentara,
danke für deine Worte!
Er hat eine Therapie gemacht, aber die hat das Gegenteil bewirkt, da er plötzlich nur noch über seine Bedürfnisse geredet hat. Emotional war es ein Auf und Ab. Entweder voller Energie, Projekte anfangen, nicht abschließen und dann wieder wochenlang zu depri für alles. Ich sollte ihm helfen bei Unterlagen, Rezepten, als er den Führerschein verlor, sollte ich ihn vor meiner Arbeit zum Pendeltreffpunkt fahren, bei Angriffen von außen hat er meine absolute Loyalität erwartet.

Das wird mir jetzt erst bewusst. Auch dass es mir finanziell und organisatorisch besser ging, als ich alleine wohnte. Seit ich wieder öfter bei ihm war, habe ich ständig Schlüssel verlegt. Hätte Augenzucken.

Wahrscheinlich freut er sich gerade wirklich diebisch, dass ich gerade die NK übernehme (Wasser, Strom, Solar) alles läuft auf mich, weil er nichts unterschreibt.
Ich wünsche mir nur, dass ich die nächsten Monate ohne Schaden durchkomme und das Haus wieder gut verkauft werden kann. Den Makler soll auch ich zahlen🤣

LG

x 1 #15


A


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