Wenn der Geschirrspüler schon Thema ist, ist es schon gewaltig daneben.
Sorry, das hört sich nicht gut an.
Kommt das mit dem Stau hin? Wohnt ihr in einem solchen Ballungsraum?
Sich viel Freiraum schaffen, mit einem vollen Arbeitstag, deutet auf Flucht hin.
Du gibst sonst eher den Ton an? Wäre möglich, es wird ihm zu viel. Grenzen setzen ja, aber kompromissbereit bleiben. Das kannst Du besser einschätzen, ob dem so war.
Anderseits wo war Dein Partner als Du ihn gebraucht hast? War er für Dich da?
Als mein Vater starb, hat es mich regelrecht geschüttelt, wirklich Unterstützung hatte ich von meinem Partner nicht, aber hey, immerhin bot er mir körperlichen Austausch von Flüssigkeiten an.

Meine von mir erklärte momentane nicht vorhandene Libido, war dann Lieblosigkeit.
Du hast da ein ziemliches Paket zu tragen gehabt. Dazu noch arbeiten, funktionieren und den Kindern eine gute Mutter sein. Vermutlich etliches nur mit Dir allein sortieren dürfen. Wenn da die mentale, liebevolle, als auch anpackende Unterstützung fehlt, kein Wunder das man sich verliert.
Ich würde vielleicht nicht unterstreichen in der Therapie, das sein momentanes Verhalten zur Trennung führt. Und das Wort Scheidung dort fallen lassen. Das unterstreicht schon das finale Ende.
Ich bin verletzt, wenn ich herablassend behandelt werde. Darf man sagen. Oder es geht so nicht weiter, ich fühle mich nicht unterstützt.
Redet Dein Mann in der Therapie über seine Gefühle?

Oh, das habe ich häufiger gehört. Nein. 100%ig.
Tatsächlich waren es mehr als ich je vermutet habe. Okay, ein extremer Sonderfall. Sollte nur ausdrücken, zwischen sagen und der Wahrheit können Welten liegen.