Zitat von Lumba: Und genau deshalb musst Du Dich und das Kind schützen. Vielleicht bewegt er sich etwas, bis das Kind da ist.
Antworten ihm nicht mehr. Auch wenn es schwer fällt. Er muss Dich endllich hören und ernstnehmen. Das klappt nur, wenn Du auch hälst, was Du ankündigst.
Ja, das mache ich so gut es geht.
Ich bin auch gespannt, ob er bei sich was ändert. Aber bis dahin möchte (und brauche!) ich wirklich erstmal Abstand. Mir ist klar dass ich mich maximal für die Dauer der Schwangerschaft (noch 5 Monate) zurückziehen kann und danach schauen wir wie's weitergeht. Ich hoffe sehr, dass wir friedlich bleiben können und dass er für sich erkennt, dass es nicht "richtig" war und man so niemanden behandelt.
Er hat noch heftigere Dinge geschrieben, wie gesagt, es war teils grenzwertig und ich habe darauf alles in allem sehr gefasst und zusammengefasst reagiert.
Ich kann gar nicht ständig antworten weil es mich auslaugt, deshalb habe ich es auch bisher nicht getan, aber heute musste sein.
Er hat zb angekündigt (nachdem er mich bat ihn "freizulassen", was er ja aber bereits selbst getan hat mit der Trennung die mehr als deutlich war, nämlich mündlich, tatkräftig und hinterher noch schriftlich) wenn ich heute nichts mehr von mir hören lasse, dann würde er sich morgen auf den Weg machen zu "Abschiedsbesuchen" bei meiner Familie, da er dann davon ausgehe ich liebe und will ihn nicht mehr (weil ich eben tagelang nicht reagiert habe, seit Dienstag dem Desaster). Und er will sich verabschieden damit er neu beginnen und anfangen kann, etc. Frage mich zwar was das mit meiner Familie zu tun hat, aber gut.
Ich dachte ich lese nicht richtig, das wollte ich logischerweise abwehren.
Ich schrieb dass es nicht angemessen sei und dass dies keiner wolle, weder meine Eltern noch meine Oma, noch Geschwister noch ich, und er das bitte akzeptieren und respektieren soll.
Und meinen Wohnungsschlüssel soll er mir bitte per Post schicken. Und dann erstmal meinen Abstand akzeptieren und gut.
Klar hat er mich dazu "genötigt" zu antworten, ich habe mich aber auch wirklich in Schweigen gehüllt.
Demzufolge wird er auch morgen nicht auftauchen, davon gehe ich jetzt mal aus.
Soviel Kontakt war das jetzt zwischen uns nicht, er schrieb mir zwar ständig aber ich habe heute genau dreimal eine Antwort verfasst, klar strukturiert 1. was er getan hat 2.kein Besuch hier erwünscht und 3.Silent Treatment
Die Unterhaltung war nicht böse oder verletzend, sondern klar und deutlich.
Damit hat er quasi eine Hausaufgabe und kann überlegen wie und ob er damit umgehen möchte bzw ob er für sich was daraus machen kann. Bis dahin versuche ich zu heilen.
Wie seht ihr das mit den Abschiedsbesuchen? Ich meine, ich möchte es ihm nicht verwehren, andererseits mag ich das meiner Familie gar nicht zumuten, die mich seit Tagen aufbaut und "erträgt" und dann muss sie noch denjenigen trösten und anhören, wegen dem ihre Tochter so niedergeschlagen ist? Schon irgendwie auch eine Zumutung, finde ich. Oder zumindest zu früh.
Ausserdem wird man sich ja manchmal bestimmt noch begegnen, wenn das Kind dann da ist, denke ich.