Hmmm, ganz schön erschreckend alles, da kommt ja immer mehr zutage womit ich mich niemals im Leben beschäftigt hätte...
Zitat von gabehcuod: die ihren Ursprung in der schwarzen Pädagogik haben
Zitat von Scheol: passt da das „goldene Kind“ ?
Zitat von _Summer_: Grausam!
Das erinnert mich irgendwie an das Buch der Tochter von Johanna Haarer.
Was das mit den Kindern gemacht hat,furchtbar.
🤯😱 ich bin total entsetzt, besonders von erstem u.letzterem.. habe mich mal reingelesen.
Man spürt ja, wie sensibel und feinfühlig Kleinkinder sind und wie sie alles aufsaugen wie leere Schwämme, und was dann für zerstörerisches Potential vorhanden sein muss, um solche zarten Wesen zu beeinflussen oder formen zu wollen, unglaublich.
Aber selbst den Begriff "goldenes Kind" kannte ich nicht, ich wundere mich wieder einmal.
Generell gibt mir das mit dem Mutterkomplex mehr zu grübeln als anderes, denn irgendwo dort muss es schliesslich seinen Ursprung haben, das ganze Dilemma.
Ich würde auch wirkliich gern bei ihr selbst ergründen was damals passiert ist, aber das kann ich mir wahrscheinlich aus dem Kopf schlagen.
Zitat von Scheol: Waren die Geschwister genau soviel wert ?
Das kann ich nicht sagen, wie es früher war aber mich würde genau das brennend interessieren.
Die zwei Mädels sind in langjährigen Beziehungen und wohnen weiter entfernt, und zwei Brüder wohnen auch richtig weit weg (ich denke das sagt auch was aus, ich würde nicht 1000km oder auch nur 500km von meiner Familie wegziehen, wenn wir ein sehr gutes Verhältnis haben, aber vielleicht macht das auch jeder anders.).
Er, also der Protagonist dieser Geschichte, ist wirklich der Einzige der diese Bindung überhaupt zu seinem Elternhaus hat. Alle anderen besuchen nur, und der andere Bewohner ist teilnahmslos.
Der älteste Bruder hatte wohl in einem Schulaufsatz einmal geschrieben, er sei ein Einzelkind. Und sie gingen alle 7 in dieselbe Schule zu dem Zeitpunkt, sie hatten sehr kurze Abstände untereinander.
Das an sich sagt ja auch schon sehr viel aus, wie ich finde, also das mit dem Einzelkind. Denn es war ernst gemeint.
Für mich sagt das unter den Kindern die pure Konkurrenz aus, was doch nicht zwingend notwendig sein muss unter Geschwistern. Ich kenne durchaus Familien mit 4, 6 oder 8 Kindern, wo alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen anstatt sich zu terrorisieren.
Auch auf Familienfotos sah "er" oft traurig aus, von Kind an, das ist mir mal aufgefallen.
Schon traurig, irgendwie.
So richtig strahlen tut da keiner, auch die anderen nicht, und ich weiss wie strahlende Kinder aussehen.
Zitat von Femira: Deswegen würde ich sagen, dass das Ziel ist, bei sich anzukommen, bei seiner eigenen
Wahrheit und seinem Gefühl.
Genau das meinte ich damit. Das Wort "Mitte" habe ich hier eher metaphorisch benutzt.
