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Zitat von Femira:Die Maxime ist aber immer, dass es zum Wohl des Kindes ist.
Richtig, und laut gängiger gerichtlicher Handhabe (es gibt einige Fälle dazu bzw man findet das öfters) hat das Wohl des Kindes leider nullkommanull damit zu tun, wie der Vater die Mutter behandelt.
Zitat von Femira:Er müsste mindestens Interesse am Kind zeigen und dich in der Schwangerschaft unterstützen.
Tut er ja, er ist stolz dass er Papa wird und hofft ja dass es sich wieder einränkt bzw "will für uns da sein".
Es könnte auch sein dass er mich finanziell unterstützen möchte, von sich aus weil er das als seine "Pflicht" ansieht. Von daher "bemüht" er sich ja offensichtlich.
Zitat von thegirlnextdoor:Das geteilte Sorgerecht gibt es für unverheiratete Väter NICHT automatisch!
Nein, aber er kann es beantragen und es kann mittlerweile ohne meine Zustimmung gegeben/geteilt werden.
Ich muss innert einer bestimmten Zeit Stellung nehmen, und dann geht der Schei** los. Dies wird dann gerichtlich angeordnet und ich könnt schon ausflippen wenn ich nur daran denke dass es in die Richtung gehen sollte.
Zitat von Femira:Es muss die Vaterschaft offiziell anerkannt werden.
Das wird er sowieso tun, weil er es toll findet dass er Vater wird bzw das sein innigster Wunsch war, Vater zu werden. Niemals würde er sie nicht anerkennen, notfalls vermute ich sogar dass er einen Vaterschaftstest fordern würde falls ich es leugnen würde (was ich nicht vorhabe, es zu leugnen).
Daran würde es auch nichts ändern, wenn wir im Streit sind denke ich. Wieso auch, sein Kind wird vermutlich sein "ganzer Stolz" und ich vermute er wird alles daran setzen dieses zu unterstützen, egal ob mit oder ohne mich.
Daher ist sein Einsatz auch zu erkennen, und ein Gericht kann ihm bestimmt schlecht das halbe Sorgerecht verwehren wenn er sich so ins Zeug legt.
Wie gesagt, es ist ihm wichtig dass er vor anderen gut da steht.
Zitat von Femira:Das bedeutet, wir haben einen Antrag gestellt und der war abhängig von meiner Zustimmung.
Wann war denn das?
Seit 2013 ist es wohl anders... es bedarf ausdrücklich nicht mehr der Zustimmung der Mutter.
Aber...
Zitat von thegirlnextdoor:Das ist für unverheiratete Väter nach wie vor der absolute Regelfall!
Sonst hätte der Freund meines Mannes nicht so hart kämpfen müssen - er ist zwar nett und gutmütig, aber auch in einer Führungsposition und nicht auf den Kopf gefallen, und es waren diverse Experten (Psychologe, Mediator vom Gericht und Anwälte) beteiligt.
Sein größtes Glück war, dass die (medizinisch bestätigt!) psychisch gestörte Mutter sehr geldgierig ist. Sonst hätte er sich das Sorgerecht sonstwohin stecken können... sagte auch sein Anwalt für Familienrecht.
Einer unverheirateten Mutter nimmt man das volle Sorgerecht nicht so einfach. Die Gerichte sind ja nicht dumm sondern heillos überlastet und wissen, dass das nur Ärger gibt.
Denn der Vater muss dann ALLES mit unterschreiben, jede noch so kleine Entscheidung voll mittragen.
Und wo endet so etwas bei getrennten Paaren, die sich nicht einig sind dann unweigerlich..?
Genau, vor Gericht.
Die haben aber schon mehr als genug mit den geschiedenen Paaren zu tun, wo natürlich beide das Sorgerecht haben und sich permanent uneinig sind.
Deswegen macht man dieses Fass nicht auf. Wäre von den Kapazitäten her gar nicht zu bewältigen.
Umgangsrecht ist etwas völlig anderes - das bekommt ein unverheirateter Vater heute selbstverständlich.
Aber das beinhaltet natürlich nicht das gleiche Mitspracherecht in allen Dingen wie das Sorgerecht.
das hier im Text Geschriebene leuchtet natürlich auch ein, heisst ja aber leider nicht dass es immer zugunsten der Mutter ausgeht, nur weil die Gerichte überfordert sind. Zumindest mag ich mich nicht darauf verlassen oder darauf spekulieren.
Ja, ich werde wohl nicht drumrum kommen, mir anwaltliche Auskünfte einzuholen ...
