Hey, danke für eure Antworten!
Ja, ich bin auch männlich und ich fühle mich nicht angegriffen, keine Sorge

Das mit de mAltersunterschied ist natürlich eine Sache, die uns beiden bewusst ist. Ich nehme da entsprechend Rücksicht drauf, er vermutlich eher weniger auf mich. Ich war davor mit einer älterne Frau zusammen, daher kenne ich beide Richtungen.
Und natürlich habe ich an gewissen Stellen innerhalb der Beziehung mehr gegeben. Mehr Miete, mehr Einläufe, mehr Orga-Kram durch mich, mehr Einladungen meinerseits. Ich habe eben einen gefestigten, sehr sehr gut verdienenden Job, während er das nicht hat. Das kommt aber wirklich komplett freiwillig von mir, lange Zeit wusste er von meinem gehaltsrahmen nichts. Auch ist das nie ein Thema gewesen und ich bin mir 110% sicher, dass er nicht "wegen dem Geld" bei mir ist. Natürlich ist das nun ein Problem, wo er ohne mich klar kommen muss. Das weiß und will er aber auch so. Ein Sugardaddy (also jemand zu dem man vor allem des Geldes wegen Kontakt hat) bin ich also definitiv nicht und so sieht er mich auch nicht

Ich kann aber verstehen, woher der Gedanke kommt. Wir haben aufgrund unserer unterschiedlichen Lage im Leben eben einfach ein anderes Gleichgewicht was finanzielles angeht für uns angenommen.
Mit den sonstigen Annehmlichkeiten ist das so ein Ding. Er ist autistisch veranlagt, ich weiß, dass körperliche Nähe von seiner Seite weniger statt findet. Und ich kann verstehen, dass das nicht alle verstehen, nachvollziehen oder für sich wollen würden. Das ist ok. Ich kann damit grundsätzlich aber leben. Daher gabs auch da damals immer eine deutliche Schlagseite. Ich weiß heute, dass das nicht gut ist und ich trotz seiner Ausprägung Dinge erwarten kann.
Nach der Trennung haben sich gewisse Dinge einfach weiter ergeben. Und ich möchte eigt keine WG mit ihm führen. Ich möchte keine Wäsche getrennt waschen, Putzpläne aufstellen, etc. So eine Art von Leben will ich nicht mit ihm leben. Dazu kommt: immer wenn ich abweisender/kälter werde, spiegelt er mir das. Ziehe ich das für eine Woche durch, haben wir nach 2 Wochen keinen Kontakt mehr. Das hier soll aber ja keine Verabschiedung auf Lebenszeit sein. Wir lieben uns beide noch sehr. Und ich will ihn nicht verlieren. Vor allem tut mir diese Art der Nähe aber sehr gut. Mir hilft es, diesen Schmerz, der aktuell sowieso schon sehr stark ist, etwas von mir abzuhalten. Aus meiner Sicht gibt es aktuell also gewisse Dinge, die ich tue, einfach weil sie mir auch gefallen und sie den Schmerz erträglicher machen. Wenn es darum geht, ihn loszuwerden, könnte ich das innerhalb von 1-2 Wochen haben. Er steht nicht im Mietvertrag, ich könnte ihn relativ schnell hierraus kündigen. Aber genau das will ich ja nicht....