13

Schwere Trennung - Wie weiter?

alleswirdbesser
Daddy

x 2 #16


HappyMike
@ThatCounts

Normalerweise schreibe ich fast immer in Richtung "Pro-Beziehung". In Deinem Fall kann ich das leider nicht. Ihr habt beide einen zu großen Unterschied beim Tempo. Du bist anscheinend längst auf 100 km/h (für Dich anfühlend wie 50 km/h), während er noch lange nicht so weit ist.

Ich denke, dass dieser große Unterschied in den meisten Lebensphasen nur zu Konflikten führen wird.

#17


A


Schwere Trennung - Wie weiter?

x 3


T
Hey, danke für eure Antworten!
Ja, ich bin auch männlich und ich fühle mich nicht angegriffen, keine Sorge Zwinkerndes Gesicht

Das mit de mAltersunterschied ist natürlich eine Sache, die uns beiden bewusst ist. Ich nehme da entsprechend Rücksicht drauf, er vermutlich eher weniger auf mich. Ich war davor mit einer älterne Frau zusammen, daher kenne ich beide Richtungen.

Und natürlich habe ich an gewissen Stellen innerhalb der Beziehung mehr gegeben. Mehr Miete, mehr Einläufe, mehr Orga-Kram durch mich, mehr Einladungen meinerseits. Ich habe eben einen gefestigten, sehr sehr gut verdienenden Job, während er das nicht hat. Das kommt aber wirklich komplett freiwillig von mir, lange Zeit wusste er von meinem gehaltsrahmen nichts. Auch ist das nie ein Thema gewesen und ich bin mir 110% sicher, dass er nicht "wegen dem Geld" bei mir ist. Natürlich ist das nun ein Problem, wo er ohne mich klar kommen muss. Das weiß und will er aber auch so. Ein Sugardaddy (also jemand zu dem man vor allem des Geldes wegen Kontakt hat) bin ich also definitiv nicht und so sieht er mich auch nicht Zwinkerndes Gesicht Ich kann aber verstehen, woher der Gedanke kommt. Wir haben aufgrund unserer unterschiedlichen Lage im Leben eben einfach ein anderes Gleichgewicht was finanzielles angeht für uns angenommen.

Mit den sonstigen Annehmlichkeiten ist das so ein Ding. Er ist autistisch veranlagt, ich weiß, dass körperliche Nähe von seiner Seite weniger statt findet. Und ich kann verstehen, dass das nicht alle verstehen, nachvollziehen oder für sich wollen würden. Das ist ok. Ich kann damit grundsätzlich aber leben. Daher gabs auch da damals immer eine deutliche Schlagseite. Ich weiß heute, dass das nicht gut ist und ich trotz seiner Ausprägung Dinge erwarten kann.
Nach der Trennung haben sich gewisse Dinge einfach weiter ergeben. Und ich möchte eigt keine WG mit ihm führen. Ich möchte keine Wäsche getrennt waschen, Putzpläne aufstellen, etc. So eine Art von Leben will ich nicht mit ihm leben. Dazu kommt: immer wenn ich abweisender/kälter werde, spiegelt er mir das. Ziehe ich das für eine Woche durch, haben wir nach 2 Wochen keinen Kontakt mehr. Das hier soll aber ja keine Verabschiedung auf Lebenszeit sein. Wir lieben uns beide noch sehr. Und ich will ihn nicht verlieren. Vor allem tut mir diese Art der Nähe aber sehr gut. Mir hilft es, diesen Schmerz, der aktuell sowieso schon sehr stark ist, etwas von mir abzuhalten. Aus meiner Sicht gibt es aktuell also gewisse Dinge, die ich tue, einfach weil sie mir auch gefallen und sie den Schmerz erträglicher machen. Wenn es darum geht, ihn loszuwerden, könnte ich das innerhalb von 1-2 Wochen haben. Er steht nicht im Mietvertrag, ich könnte ihn relativ schnell hierraus kündigen. Aber genau das will ich ja nicht....

x 2 #18


alleswirdbesser
Na ja, dann tust du das, was du willst und gehst diesen Weg.

#19


Heffalump
Zitat von ThatCounts:
Wir lieben uns beide noch sehr. Und

Woran merkt man dass? Wer will jetzt gerade Recht haben und warum?
Du kennst ihn doch schon länger, weißt um seine ihm eigene Art, in die du dich bestimmt mitverliebt hast -> und das wird jetzt zum Problem?

Außergewöhnliche Menschen reagieren auch außergewöhnlich. 0815, gibt es da nicht. Die besondere Herausforderung ist, wie Ihr 2, euch definiert als Paar und als Individuum.
Wo gehst du auf ihn zu und wo lässt du ihn stehen? Wo akzeptierst du, dass auch er im persönlichen Bereich über oder unterfordert ist? Wenn ihr ein unterschiedliches Bedürfnis an Ordnung habt, bis zu welcher Grenze könnt ihr euch entgegen kommen?

Und wo, definierst du den Punkt of no return?
Wenn du liebst, willst du das Riff umschiffen oder nicht?

#20


Arnika
@ThatCounts Er sagt zwar, du sollst mehr Verantwortung übernehmen - aber unterm Strich wirkt es so, als dass du die ganze Beziehungsverantwortung übernimmst (Nähe, Orga, Miete, Ausflüge, „ich liebe dich“), und er sich entspannt zurücklehnt und dich damit auch noch manipuliert. Wo übernimmt denn er genau Verantwortung?

Aber gut, du willst ihn zurück. Nur Liebe kann man sich nicht erdienern.

Einen wirklichen Rat kann man dir wohl schwer geben. Das Herz will, was das Herz will. Auch wenn es bei euch schon sehr viel Schieflage und Einseitigkeit gibt. Pass nur auf, dass er dich nicht ausnutzt.

Und in dem du dich ihm körperlich näherst, ist es für dich zwar leichter, aber für ihn offensichtlich nicht. Könntest du auch mal hinterfragen, ob du ihm damit nicht wehtust.

Schwierige Situation. Du solltest allerdings genau hinschauen, dass er dich „spiegelt“ und er dich bei Rückzug dann sofort komplett abschießen und aus seinem Leben streichen würde, klingt für mich nach der großen Liebe nicht. Autismus hin oder her. Grad Autisten fallen Veränderungen ja eigentlich nicht so leicht…

#21