Zuschauer
Mitglied
- Beiträge:
- 72
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 104
- Mitglied seit:
auf der einen Seite freue ich mich wieder hier zu sein, andererseits ist auch wieder ein "Problem" der Grund - und ich benötige ich Eure wertvolle Einschätzung.
Irgendwie sind es zwei Themen, aber sie hängen auch stark miteinander zusammen.
Jeden Monat hat meine Freundin gewisse Tage (und nein, damit meine ich nicht die Periode), an welchen Sie super schlecht gelaunt ist, ich würde fast sagen sie verhält sich "depressiv" (ich weis wovon ich da spreche). In dieser Zeit redet sie kaum, falls sie kommuniziert, dann enorm einsilbig, uninteressiert, wütend und ich fungiere als ihr Blitzableiter. Ihr Verhalten wirkt immer sehr ablehnend. In Ihrer Gegenwart fühle ich mich als Störfaktor und das lässt sie mich auch spüren.
Auslöser kann etwas sein, wie ein Fehler meinerseits, ein Versehen etc. muss aber nicht. In diesen Phasen biete ich Hilfe und immer ein offenes Ohr ohne "Tipps" oder "Ratschläge" an. Dann kommt aber nur, dass sie so viele Themen im Kopf hat, dass sie das überhaupt nicht beschreiben kann oder will. Sie kann nicht darüber sprechen. Am Anfang unserer Beziehung machte es mir starke Sorgen, mittlerweile ertappe ich mich öfter dabei, dass ich einfach nur denke "ach geht wieder vorbei", dennoch belastet mich Ihre schlechte und negative Art selbst dann auch sehr. Vor allem, weil ich mich dabei zurückgesetzt fühle. als wäre ich es nicht wert, dass man mit mir darüber spricht. Dadurch habe ich ebenfalls Angst, mit Ihr über meine Sorgen oder Ängste zu sprechen.
Das Gefühl keine wirkliche Priorität zu sein, merke ich auch wenn es um das soziale Umfeld und die Freunde geht. Trifft sie oder treffen wir in dieser oben beschriebenen Zeit Freunde, wird eine Maske aufgesetzt und die Lage wird verdrängt. Ggü diesen ist sie super happy. Ist das aufgesetzt oder liegt es vielleicht an mir? Ist meine Anwesenheit das Problem? Bin ich das Problem?
Zudem merke ich immer öfter, dass ich zurückstecken muss, wenn es um ihre Freunde geht. Sei es gemeinsame Urlaube, seien es "Aussagen" meinerseits, die von Freunden missverstanden werden - sie versucht gar nicht erst, mich einfach mal anzuhören oder zu verstehen, sondern steht sofort auf der anderen Seite und ich werde vor "versammelter Mannschaft" zurechtgewiesen. Ich wehre mich dann auch selten, weil ich es nicht noch eskalieren lassen möchte.
Das Thema Priorität war bereits einmal Thema und ich weis gefühlt schon wo ich stehe. Es ist besser geworden, aber immer noch oft schwierig für mich.
Was mache ich falsch? Habe ich Fehler in der Perspektive? Bin ich der Fehler?
Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen - Vielen Dank!