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Sechs Wochen

TasseKaffee

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Sechs Wochen ist es jetzt her, seitdem Du Dich von mir getrennt hast.
Sechs Wochen ist es jetzt her, seitdem ich Dich das letzte Mal gesehen habe.
Sechs Wochen ist es jetzt her, seitdem ich bei Dir und unserem ungeborenen Kind war.
Drei Wochen ist es jetzt her, seitdem wir ein wunderschönes Telefonat hatten.
Drei Wochen ist es jetzt her, seitdem wir miteinander gelacht haben.
Drei Wochen ist es jetzt her, seitdem ich die Hoffnung habe, es könnte wieder etwas mit uns werden.
Eine Woche noch bis Du Deinen nächsten Termin beim Frauenarzt hast.
Eine Woche noch bis Du Dich wieder bei mir meldest, um mir zu sagen, dass es dem Kind (hoffentlich) gut geht.
Eine Woche noch bis die ersten drei Monate Schwangerschaft geschafft sind.
In vier Monaten wollten wir heiraten...


Du bist die Liebe meines Lebens. Das warst Du schon damals, als ich dich vor 8 Jahren das erste Mal gesehen habe. Als wir uns nach 6 Jahren wieder getroffen haben, warst Du es immer noch. Du warst es gestern, Du bist es heute und Du wirst es auch immer sein. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht in Gedanken bei Dir und unserem Kind bin. Ihr fehlt mir beide so wahnsinnig und ich w√§re gerne bei Euch und f√ľr Euch da. Wir, aber auch Du hast in der kurzen Zeit so viel durchgemacht - von ganz oben bis ganz unten, aber wir haben alles gemeinsam durchgestanden, egal wie schlecht es uns oder Dir ging oder wie ausweglos die Situation schien. Wir haben immer gesagt, wir wollen uns nicht mehr (aus den Augen) verlieren, wir haben gesagt, wir geben uns nicht mehr her. Die n√§chsten 60 Jahre sollte es diesmal halten, Du hattest damals sogar geschrieben, dass Du hoffst, dass aus einem Monat ein Jahr wird, aus diesem Jahr ein Jahrzehnt und aus diesem Jahrzehnt ein ganzes Jahrhundert. Du hattest mich einmal gefragt, ob Du mitkommen k√∂nntest, sollte ich Dich jemals verlassen. Jetzt hast Du mich verlassen und ich trage die Schuld daran. Ich w√ľrde es gerne ungeschehen machen, aber was passiert ist ist passiert. Wir hatten noch so viel miteinander vor - ich wollte Dir doch noch Schwimmen und Radfahren beibringen. Es tut mir unendlich Leid, dass es soweit gekommen ist. Ich hoffe, Du gibst mir bald noch eine Chance. Ich liebe Dich!

07.02.2016 23:59 • #1


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Was ist passiert?

08.02.2016 00:05 • #2



Sechs Wochen

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Waldfee1982


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@TasseKaffee
erst mal herzlich Willkommen hier im Forum. Dein Thread von hört sich sehr traurig und verzweifelt an. Magst Du mal erzählen, was genau passiert ist? Dann kommen vielleicht auch einige konkrete Tipps
Ansonsten bist Du hier schon ganz gut aufgehoben
Alles Gute f√ľr Dich!

08.02.2016 12:14 • x 1 #3


TasseKaffee


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Naja, kurz gesagt hab ich wiederholt ihre W√ľnsche nicht respektiert und deswegen hat mich meine schwangere (Ex)Verlobte verlassen.
Ich hab als Gast schon mal eine längere detaillierte Geschichte dazu geschrieben. Sollte "Bedarf" bestehen, schicke ich Dir gerne den Link zu. Musste das nur einfach mal irgendwie los werden.

08.02.2016 14:20 • #4


azrael

azrael


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Erzähle wenn du möchtest wir haben hier ein offenes Ohr

08.02.2016 14:38 • x 1 #5


Waldfee1982


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@TasseKaffee
Zitat:
Erzähle wenn Du möchtest wir haben hier ein offenes Ohr

Sehe ich genau so

08.02.2016 14:43 • x 1 #6


TasseKaffee


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So, das ist mal aus dem anderen Beitrag raus kopiert... paar Sachen hab ich noch ergänzt, damit es zeitlich bis zum heutigen Tag passt.

Ich habe mich vor 8 bzw. 9 Jahren in eine Frau verliebt, von der ich dachte (und immer noch denke) sie ist meine Traumfrau, mit der ich mein restliches Leben verbringen m√∂chte. Wir hatten damals eine wundersch√∂ne Beziehung, die f√ľr sie aber mehr Freundschaft Plus war, weil sie sich ihrer Gef√ľhle nicht sicher bzw. laut ihrer Aussage jung und dumm war. Weil ich mir so sehr etwas festes mit ihr gew√ľnscht habe, war ich zu der Zeit extrem eifers√ľchtig, weshalb es dann auch irgendwann in die Br√ľche ging.
Wir hatten keinen Kontakt mehr und jeder ging seine Wege. Sie hat in der Zeit immer wieder versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen, was ihr aber nicht gelang. So kam es dann dazu, dass wir uns letzten Juni ganz zuf√§llig auf dem Parkplatz eines Supermarktes trafen. F√ľr mich war an der Stelle klar, dass wenn ich die Chance habe, wieder eine Beziehung mit der Frau anzufangen, ich es sofort machen w√ľrde, obwohl ich zu dem Zeitpunkt bereits eine 6 Jahre andauernde Beziehung hatte.
Wir trafen uns in der n√§chsten Zeit immer √∂fter, teilweise so oft, dass sich meine damalige Freundin beschwerte, ich w√ľrde mehr Zeit woanders verbringen als bei ihr.
So kam es dann nach vielen Gespr√§chen mit meiner Traumfrau recht schnell dazu, dass wir wieder etwas anfingen, weil von beiden Seiten immer noch Gef√ľhle da waren. Wir waren uns so sicher, wir w√ľrden unser restliches Leben miteinander verbringen, eine gemeinsame Familie gr√ľnden usw. usf.

Als es dann dazu kam, dass ich mich von meiner jetzigen Ex-Freundin getrennt habe und aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen bin, habe ich mehr oder weniger bei meiner ‚ÄěNeuen‚Äú gewohnt, obwohl ich das aufgrund diverser Umst√§nde eigentlich nicht h√§tte d√ľrfen. Wir hatten auch dar√ľber gesprochen, dass sie regelm√§√üig Freir√§ume braucht, sprich wir uns mal einen Tag nicht sehen. Ich hatte ihr zu dem Zeitpunkt versichert, dass das kein Problem w√§re und ich mich aktiv darum k√ľmmere. Das habe ich leider nicht getan, weshalb es fr√ľher oder sp√§ter auch zum Streit gekommen ist. Ich hab mich dann letztendlich (ziemlich sp√§t) um einen Platz f√ľr mich gek√ľmmert und hab sie dann tageweise nicht gesehen, nach einem Streit sogar f√ľnf Tage am St√ľck.

Wir haben uns dann wieder zusammen gerauft und Mitte November beschlossen, zu heiraten. Wir waren gemeinsam Ringe kaufen und ich habe ihr einen Heiratsantrag gemacht. Nebenbei kam auch das Thema Kinder zur Sprache, weshalb sie nun auch schwanger ist.

Als es dann bei ihr darum ging, Ende November aus beruflichen Gr√ľnden umzuziehen, kam das gleiche Thema wieder zur Sprache. Sie br√§uchte ihre Freir√§ume und ich solle, was das betrifft, aktiv auf sie zugehen. Ich hab ihr, wie auch davor schon versprochen, dass das kein Problem sein und wir das schon schaffen.
Inzwischen hatten wir gesagt, wir h√∂ren aufgrund des Kindes beide zum Rauchen auf, was ihr leichter fiel als mir, weshalb sie mich ‚Äěimmer wieder‚Äú dabei ‚Äěerwischte‚Äú, dass ich mir nach einem rauchfreien Tag eine angez√ľndet habe. Sie h√§tte mir sogar angeboten, dass wir uns ein paar Tage nicht sehen, damit sie selbst davon weg kommen kann und es sie nicht mehr st√∂ren w√ľrde, w√ľrde ich dann noch rauchen. Habe ich abgelehnt‚Ķ

Vier Wochen nach Einzug, nach mehreren Hinweisen ihrerseits, sie br√§uchte mal einen Tag f√ľr sich und mehreren kleineren Streitigkeiten deswegen, ist das ganze eskaliert. Der Ausschlag gebende Punkt daf√ľr, war wohl, dass ich ihr keinen Gute Nacht Kuss geben wollte‚Ķ

Sie wollte, dass ich ihre Wohnung verlasse, woraufhin ich damit reagiert habe, ihr den Verlobungsring zu geben, ihr zu sagen, dass ich Handy/Geldbeutel etc. nicht brauche, da wo ich jetzt hingehe usw. usf.

Wir haben gesagt, wir setzen uns einen Tag später gegen Mittag zusammen, um uns zu unterhalten. Da ich nachmittags immer noch nichts von ihr gehört habe, habe ich nachgefragt, wie es denn nun aussieht. Sie meinte nur, sie wolle mich nicht sehen, weil zu viel vorgefallen sei. Ich hab ihr dann geschrieben, ich möchte meine Ringe, bin sogar zu ihr gefahren und hab geklingelt, dann aber eingesehen, dass es so nichts bringt. Hab mich dann nochmal bei ihr entschuldigt und gefragt, ob ich ihr meine Gedanken per E-Mail schicken kann.
Sie meinte daraufhin, dass sie im Moment nicht viel dazu sagen kann/will, weil zu viel vorgefallen ist, sie nicht weiß ob bzw. wie das weiter geht und sie erstmal klare Gedanken bekommen muss.

Silvester habe ihr geschrieben, ob wir gemeinsam ins neue Jahr feiern wollen. Wollte sie nicht… sie weiß immer noch nicht, wo ihr der Kopf steht, ob und wie das weiter gehen soll und sie Zeit braucht. Sie wisse nicht, wie sie mir nach den Versprechen nochmal vertrauen/glauben soll.

Am 6. Januar habe ich wieder geschrieben und nachgefragt, ob es was Neues gebe. Sie schrieb es wird so schnell nichts neues geben. Sie h√§tte viel zu tun und m√ľsse sich um viele Sachen k√ľmmern. Sie wei√ü im Moment nicht, wie sie mir jemals wieder vertrauen soll. Die Versprechen habe ich das letzte Mal nicht gehalten und sie hat die b√∂se Bef√ľrchtung, dass es diesmal nicht anders sein wird. Das Vertrauen w√§re ein Haufen Schutt und Asche und da sich ihr Leben gerade total ver√§ndert, hat sie keine Kraft, auch noch zu schauen, dass sie Vertrauen aufbaut. Sie kann ihre Gef√ľhle nicht erzwingen und im Moment tue ihr der Abstand sehr gut. Sie hat mir, bevor wir uns wieder trafen, √∂fter gesagt, dass ich der letzte Mann bin, der ihr Herz bekommt und wenn sie wieder verletzt wird, sie niemanden mehr an ihrer Seite haben m√∂chte ‚Äď und das w√ľrde auch so bleiben. Sie wei√ü, ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass alles wieder gut wird, aber im Moment glaubt sie nicht, dass das eintrifft, so leid es ihr tut.
Auf meine Frage, ob das im Prinzip hei√üt, dass es nie wieder etwas mit uns wird, kam von ihr, dass sie die ganze Zeit gesagt hat, dass sie keinen klaren Gedanken fassen kann, zu viel mit ihr und um sie herum passiert. Da ich ja nachfrage, schreibt sie, wie sich im Moment(!) f√ľhlt und was ihr im Moment(!) durch den Kopf geht.

Ich hab sie dann gefragt, ob ich meine Klamotten, meine Unterlagen und meinen Verlobungsring bei ihr abholen könne und ihr gleich ein paar Kleinigkeiten, die ich noch am 2. Weihnachtsfeiertag gekauft hab, da lassen könne.

Sie hat mir dann meine Sachen vor ihre Haust√ľre gestellt und ich hab meine Sachen f√ľr sie, darunter ein selbst gebasteltes Gutscheinheft, ebenfalls da gelassen. Sie hat sich daf√ľr bedankt und gemeint, der Teddy w√§re voll s√ľ√ü. Ich hab gemeint, ich hoffe, sie freut sich, auch wenn sie die Gutscheine nicht wirklich einl√∂sen kann und sie gefragt, ob die Gutscheine nicht zu bl√∂d/kitschig sind.
Sie meinte, die Idee wäre lieb, es wäre aber schwer, darauf etwas zu schreiben, aber das könne ich mir ja sicher denken. Sie muss erstmal mit allem klar kommen und ich solle nicht böse sein, dass sie jetzt so verhalten reagiert.
Ich hab ihr nur geschrieben, ich verstehe sie und w√§re √ľberhaupt nicht b√∂se, vielleicht war es ja auch der falsche Zeitpunkt f√ľr solche Geschenke.
Sie hat dann nur noch geschrieben, dass sie halt hofft, dass ich akzeptieren kann, dass sie jetzt erstmal f√ľr sich bleiben m√∂chte, bis mal wieder etwas Ruhe einkehrt und das alles bisschen sacken konnte. Ich hab ihr dann geschrieben, dass sie wei√ü, wie sehr ich sie liebe und dass ich gerne die n√§chsten 60 Jahre mit ihr verbringen m√∂chte und mit niemand anderem und ich das nat√ľrlich akzeptiere, wenn das bedeutet, dass es noch eine gemeinsame Zukunft geben k√∂nnte.

Nachtrag:

Am 14. Januar, einen Tag vor ihrem Ultraschall-Termin war ich dann so bl√∂d und hab ihr wieder geschrieben. Ich hab sie gefragt, wann der Termin ist und gemeint, ich w√§re gerne mit dabei. Sie schrieb nur, sie m√∂chte mich nicht dabei haben. Auf meine Bitte hin, mir doch zu schreiben, wie es gelaufen ist und mir ein Foto vom Ultraschall zu schicken, hie√ü es, sie w√ľrde schon Bescheid sagen, wenn etwas w√§re, ich solle sie in Ruhe lassen, ich h√§tte mir das fr√ľher √ľberlegen sollen.
Auf mein "Was soll das hei√üen? Es ist immerhin auch mein Kind" kam folgendes zur√ľck. "Das mag ja sein. Ich wollte nur klar machen, dass unsere Beziehung beendet ist und ich nicht will, dass du unser Kind verwendest, um mit mir st√§ndig in Kontakt zu treten. Ich m√∂chte von dir in Ruhe gelassen werden. Alles, was mit dem Kind zu tun hat, wird dann gehandhabt wie Erwachsene. Ich halte dich wie gesagt auf dem Laufenden."

Eine Stunde nach der Nachricht hat sie mich angerufen. Sie war der Meinung, das was wir geschrieben haben, w√ľrde in die falsche Richtung laufen. Sie wollte klarstellen, dass es keinen Rosenkrieg geben wird und sie mich selbstverst√§ndlich auf dem Laufenden halten w√ľrde, wenn es etwas Neues geben sollte. Sie h√§tte also so und so Bescheid gesagt, auch wenn ich nicht nachgefragt h√§tte.
Wir haben gut eine Stunde lang telefoniert. Sie meinte, sie hat viel zu tun und noch keine Zeit gehabt, sich Gedanken zu machen, ob und wie das mit uns weiter geht. Sie braucht ihre Ruhe und ich soll mich nicht jede Woche melden, weil sie das eher von mir weg bringt und das will ich ja nicht, meinte sie. Respektiere ich ihren Wunsch nach Ruhe wäre das durchaus positiv. Die restliche Zeit hat sie mir im Prinzip all das erzählt, was in den drei Wochen davor, in denen wir im Prinzip keinen Kontakt hatten, passiert ist. Wir haben ganz normal miteinander geredet und gelacht, als wär nie was passiert. Gegen Ende hin haben wir uns darauf "geeinigt", dass wir jetzt einfach schauen, was die Zeit so bringt, vielleicht wird es irgendwann wieder mehr, wenn auch erstmal nur freundschaftlich. Sie meinte, man wisse nie, was passiert, vielleicht trifft man sich ja mal zum Kaffee trinken.

08.02.2016 15:01 • #7


Entwickler


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Das ist schon sehr hart zu hören.
Ich verstehe nicht, wie sie dir das antun kann. Es ist wirklich auch dein Kind. Und sie sagt, du darfst dich nicht "jede Woche" melden?

Du m√ľsstest dir aber auch √ľber deine Absichten im Klaren werden.

08.02.2016 15:11 • x 1 #8


Waldfee1982


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Hallo @TasseKaffee ,
wow, da hast Du ja einiges hinter Dir
Kurz nochmal zu Verst√§ndnis meinerseits: Die Streitpunkte und das " zu viel vorgefallen" waren ihr Wunsch nach etwas mehr Freiraum und Deine Zig.? Oder habe ich irgendwo was √ľberlesen?
Ohne Euch beide zu kennen, bist Du Dir sicher, dass sie Dich genau so liebt / geliebt hat wie Du sie? Ihr habt ja relativ schnell beschlossen, zu heiraten und es ging auch schnell wieder auseinander. Ihre Argumente kann ich aus dem Text nicht ganz nachvollziehen... Warum genau hat sie kein Vertrauen?
Hat sie vielleicht erkannt, dass sie mit Dir nicht leben will?
Mein Tipp, jetzt nur "von au√üen", ich denke, Du solltest wirklich versuchen, von ihr los zu kommen, zumindest f√ľr den Moment. Zur Ruhe kommen. Nachdenken, was Du willst.
Dann ist da noch die Sache ,mit dem Kind. Ich bin der Ansicht, Du solltest Dich allerdings nicht abspeisen lassen, wenn es darum geht. Du hast schon recht, es ist auch Dein Kind und Du hast ein Recht darauf, zu erfahren, wie es ihm/ihr geht.
Ich w√ľnsche Dir viel Kraft in dieser Zeit und komm immer hier vorbei, wenn Dir danach ist. Ich dr√ľck Dich mal virtuell
Liebe Gr√ľ√üe

08.02.2016 15:13 • x 1 #9


TasseKaffee


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Ihr Wunsch nach mehr Freiraum bzw. generell Freiraum, meine Handynutzung, die eigentlich nicht so schlimm w√§re und die Sache mit dem Rauchen (aufh√∂ren). Das d√ľrfte es im Groben und Ganzen gewesen sein, wobei das mit dem Freiraum wahrscheinlich das Schlimmste ist bzw. war.

Ich bin mir relativ sicher, dass sie mich genauso liebt/geliebt hat wie ich sie, ich war zumindest nach all den Jahren, in denen wir keinen Kontakt hatten, der einzige und im Prinzip letzte laut ihrer Aussage, mit dem sie sich noch eine Beziehung hat vorstellen können. Ich war der wichtigste Mensch in ihrem Leben, abgesehen von ihrer besten Freundin. Sie hat mir Sachen anvertraut und erzählt, die zum Teil ihre beste Freundin nicht weiß.

Sie hat kein Vertrauen, weil ich ihr den Freiraum desöfteren versprochen, aber nie gegeben habe. Wir haben ja ein paar Mal deswegen gestritten und ich hab immer gesagt, sie kriegt diesen Freiraum....

Was das Kind betrifft, erfahre ich schon, wie es ihm/ihr geht, sie hat ja gesagt, sie meldet sich, wenn etwas ist bzw. sie wieder einen Ultraschall-Termin hat.

08.02.2016 15:28 • #10


Waldfee1982


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Zitat:
Ihr Wunsch nach mehr Freiraum bzw. generell Freiraum, meine Handynutzung, die eigentlich nicht so schlimm w√§re und die Sache mit dem Rauchen (aufh√∂ren). Das d√ľrfte es im Groben und Ganzen gewesen sein, wobei das mit dem Freiraum wahrscheinlich das Schlimmste ist bzw. war.

Okay, das mit dem Freiraum ist nat√ľrlich bl√∂d, das verstehe ich schon. Aber ich finde einfach nicht, dass das Gr√ľnde sind, warum ich eine Beziehung beende, wenn ich den anderen √ľber alles liebe und auch noch schwanger von ihm bin.
Sorry, ist nur meine Meinung hierzu, dass es vielleicht noch andere Baustellen gab oder sie sich einfach ihrer Gef√ľhle nicht sicher ist.
Zitat:
. Ich war der wichtigste Mensch in ihrem Leben, abgesehen von ihrer besten Freundin. Sie hat mir Sachen anvertraut und erzählt, die zum Teil ihre beste Freundin nicht weiß.

Okay, sie mag Dich, vertraut dir grundsätzlich und dann so eine Trennung?
Wie auch immer, mein nochmaliger Tipp w√§re trotzdem, versuchen los zu lassen. Denke einfach, dir w√ľrde es dann irgendwann besser gehen!
W√ľnsche dir viel Kraft

08.02.2016 15:36 • x 1 #11


TasseKaffee


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Es gibt in ihrem Leben einige Baustellen, aber die gab es davor auch. Mag sein, dass ihr das jetzt alles zu viel geworden ist.
Ja, vertraut hat sie mir im Prinzip blind. Sie hat mir eigentlich alles erz√§hlt, bis auf einige Sachen aus ihrer "nicht so sch√∂nen" Vergangenheit. Da meinte sie aber, das mir zu sagen, w√§re erstens zu schlimm f√ľr mich und zweitens w√ľrde es auch nichts bringen, w√ľsste ich gewisse Sachen.
Das Vertrauen bezog sich ja nicht nur darauf, was sie mir gesagt hat, sondern auch, was wir miteinander gemacht haben. Sie hatte ja in der Vergangenheit öfter schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, sich aber mir immer mehr "geöffnet". Klingt etwas blöd, ist aber auch ein spezielles Thema...

08.02.2016 15:55 • #12


Waldfee1982


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Guten Morgen @TasseKaffee ,
ich denke Vertrauen ist nicht mit Liebe gleichzusetzen, leider. Kurzes Beispiel von meiner Seite: Mein Mann hat mich am 16.01. verlassen, weil er mich nicht mehr liebt. Wir hatten bis Freitag fast nur √ľber WhatsApp Kontakt, haupts√§chlich "Organisatorisches". Am Freitag ist sein Badminton-Doppelpartner bei einem Unfall ums Leben gekommen. Wen hat er angerufen? Genau, mich. Die Liebe mag zwar weg sein, aber Vertrauen und Zuneigung m√ľssen deshalb nicht weg sein.
Ich weiß nicht, ob ich Dir damit geholfen habe. Mein Tipp nach wie vor, Ruhe, Abstand, damit Du Dir klar wirst, was Du willst und sie aber auch....
Alles Liebe

09.02.2016 09:54 • x 1 #13


azrael

azrael


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Huhu
Ja das mit dem Freiraum ist so eine Sache die häufig extremst in die Hose gehen kann. War bei meiner Beziehung vor 2 Jahren leider auch mit ein Grund, Eifersucht, Einengung und damit verbunden hab ich ihn immer mehr von mir weggeschoben.
Mittlerweile habe ich das, denke ich recht gut im Griff,habe auch eine Therapie gemacht. Nur der passende Partner will sich nicht so finden lassen habe ich ja nun wieder mal erfahren m√ľssen.

09.02.2016 10:49 • x 1 #14


TasseKaffee


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Ja, Vertrauen und Liebe sind zwei Paar Stiefel, aber bis zu einem gewissen (Zeit)punkt hat sie mich geliebt, denke ich. Man geht ja nicht nach sechs Jahren ohne Kontakt im Prinzip von heute auf morgen eine Beziehung ein und plant, zu heiraten und ein Kind in die Welt zu setzen, nur weil man sich vertraut und sonst keine Gef√ľhle da sind.
Kontakt hätte ich mit ihr auch gerne, egal auf welche Art, aber sie möchte komplett ihre Ruhe von mir und die hat sie jetzt auch seit unserem Telefonat Mitte Januar. Was ich will, ist mir klar - was sie möchte, wird sich zeigen. Ich kann nur hoffen, dass es wieder etwas wird, immerhin ist sie die Frau, mit der ich mein restliches Leben verbringen will.
Eifersucht hat bei uns so gut wie keine Rolle gespielt, aber das st√§ndige aufeinander sitzen war das Problem, obwohl wir fr√ľher oder sp√§ter eigentlich zusammen ziehen wollten, aber das war meine Schuld.

Ruhe und Abstand ist so eine Sache... klar haben wir uns seit sechs Wochen nicht gesehen, aber gedanklich bin ich doch immer bei ihr und nat√ľrlich auch unserem ungeborenen Kind. Ich wei√ü, sie hat momentan kein leichtes Leben und hatte im Prinzip nie eines, da w√§re ich doch gerne f√ľr sie da wie ich es sonst auch immer war.

09.02.2016 15:53 • #15



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