Echnaton
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Ich habe immer gesagt, dass ich meine Familie nicht verlassen werde und habe meine Affäre immer als eine Affäre betrachtet. Ich habe immer behauptet, dass mir zwar irgendwie etwas nicht genauer definierbares fehlt um hundertprozentig zufrieden zu sein, aber ich grundsätzlich glücklich bin. Mir ist klar geworden, dass ich mich hinter diesen vermeintlichen Grundsätzen versteckt habe und habe alle anderen Gefühle einfach weggedrückt.
Ich merke gerade jeden Tag, wie sehr mir diese Frau fehlt, wie gerne ich Zeit mit ihr verbringen möchte, ich vermisse sie unglaublich und in diesen Gedanken bin ich zu allem bereit. Diese Gefühle sind wahnsinnig stark und ich habe mehr denn je das Gefühl, dass ich mich hinter diesem Wunsch nach Sex mit ihr verstecke. Ich habe gerade nicht das Verlangen mit ihr zu schlafen, sondern einfach nur mit ihr zusammen zu sein, dieses Gefühl ihrer Nähe, das gemeinsame Reden aber auch das gemeinsame Schweigen zu genießen.
Ich tue mich gerade sehr schwer damit das einzuordnen, diese gefestigte bestehende Ehe diesen Gefühlen gegenüberzustellen. Warum bin ich bereit für meine Ehe zu kämpfen und empfinde gleichzeitig soviel für eine andere Frau? Ist der Wunsch für die Ehe zu kämpfen nur reine Vernunft? Ist das Verlangen für die andere Frau nur dem fehlenden Alltag geschuldet, ein Wunschtraum nach eine Beziehung, die nie so sein kann, wie wir uns das ausmalen? Ich weiß es nicht!
Wir haben jedenfalls den Kontakt abgebrochen und ich möchte für mich herausfinden, wie glücklich ich wirklich bin, diese Gefühle für sie belasten mich dabei sehr. Es ist halt Liebeskummer, der entweder vorbei geht... oder auch nicht!