N
no_idea
Gast
Hallo zusammen,
es ist nun schon etwas mehr als 2 Jahre her, dass meine lange und erste (10 Jahre) Beziehung vorbei ist. Ich habe das mittlerweile gut verarbeitet, denke ich, und treffe mich sogar auch mal mit meiner Ex auf einen Kaffee. Ist kein Problem, denn es sind keine tieferen Gefühle auf beiden Seiten im Spiel und wir kommen damit gut klar.
Aber seit der Trennung ist mein Leben irgendwie aus den Fugen geraten. Es ist ja quasi auch das erste Mal, dass ich wirklich selbst für mich verantwortlich bin. Habe vor meiner Beziehung noch bei meinen Eltern gelebt und bin dann direkt mit ihr zusammengezogen. So war eigentlich immer jemand "da", der mir auch mal in den Hintern getreten oder mich aufgebaut hat, wenn ich mal etwas durchhing.
Kurz vor der Trennung zog ich wegen meines Studiums in eine andere Stadt, war ab da sozusagen das erste Mal auf mich allein gestellt.
Das Studium macht schon Spaß, aber es ist ja auch so, dass man sich die Vorlesungen selbst aussuchen und einteilen kann. So kommt es nun dieses Semester wieder vor, dass ich mir vorgenommen habe um die 10-12 Vl. zu besuchen, es aber jetzt nur noch 5 sind. Einfach aus Bequemlichkeit und weil ich niemandem Rechenschaft schuldig bin. So lebe ich auch einfach mal in den Tag hinein, was auch mal ganz angenehm ist.
Finanziell ist das auch kein Problem, denn ich habe mir genug aus meinem vorherigen Job angespart um noch länger gut über die Runden zu kommen.
Warum ich hier schreibe?
Vielleicht habt ihr mal ein paar Anregungen wie ich mich mal aufraffen kann, mein Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Die 2 Jahre müssten ja nun genug sein um das alles gut verdaut zu haben, aber irgendwie fehlt halt jemand der eben einfach da ist und einen auch mal etwas antreibt, versteht ihr. Klar will ich dann bald auch mal mein Studium abschließen, aber ich habe doch irgendwie keine Eile. Arbeiten können wir noch lange genug.
Aber mit so einer Einstellung ist man natürlich auch nicht gerade attraktiv für das weibliche Geschlecht. Hatte nur eine kurze Sache während der 2 Jahre. Also insofern schadet mir diese Gammelei eigentlich nur. Ich will da irgendwie rauskommen, aber wie? Es ist doch so Bequem.
Viele Grüße
es ist nun schon etwas mehr als 2 Jahre her, dass meine lange und erste (10 Jahre) Beziehung vorbei ist. Ich habe das mittlerweile gut verarbeitet, denke ich, und treffe mich sogar auch mal mit meiner Ex auf einen Kaffee. Ist kein Problem, denn es sind keine tieferen Gefühle auf beiden Seiten im Spiel und wir kommen damit gut klar.
Aber seit der Trennung ist mein Leben irgendwie aus den Fugen geraten. Es ist ja quasi auch das erste Mal, dass ich wirklich selbst für mich verantwortlich bin. Habe vor meiner Beziehung noch bei meinen Eltern gelebt und bin dann direkt mit ihr zusammengezogen. So war eigentlich immer jemand "da", der mir auch mal in den Hintern getreten oder mich aufgebaut hat, wenn ich mal etwas durchhing.
Kurz vor der Trennung zog ich wegen meines Studiums in eine andere Stadt, war ab da sozusagen das erste Mal auf mich allein gestellt.
Das Studium macht schon Spaß, aber es ist ja auch so, dass man sich die Vorlesungen selbst aussuchen und einteilen kann. So kommt es nun dieses Semester wieder vor, dass ich mir vorgenommen habe um die 10-12 Vl. zu besuchen, es aber jetzt nur noch 5 sind. Einfach aus Bequemlichkeit und weil ich niemandem Rechenschaft schuldig bin. So lebe ich auch einfach mal in den Tag hinein, was auch mal ganz angenehm ist.
Warum ich hier schreibe?
Aber mit so einer Einstellung ist man natürlich auch nicht gerade attraktiv für das weibliche Geschlecht. Hatte nur eine kurze Sache während der 2 Jahre. Also insofern schadet mir diese Gammelei eigentlich nur. Ich will da irgendwie rauskommen, aber wie? Es ist doch so Bequem.
Viele Grüße