Ajvar
Gast
Zitat von Balance:Im letzten Monat wurde mein Vertrauen zerbröckelt. Und dann erst fing ich an zurückzudenken. Und fühlte mich unfair behandelt. Und ich habe doch für ihn so vieles getan. Und er wagt es sich mir so zu verhalten, schätzt mich nicht. Und so weiter. Was stimmt nicht mit mir?
Mit dir ist alles in Ordnung, du bist Ok. Genau, das ist es meiner Erfahrung nach - wenn du anfängst zu DENKEN... es ist unser Kopf, die abgespeicherten Erfahrungen und unbewusste Erinnerungen an etwas - selbstähnliches, vorher erfahrendes, unverarbeitetes, was nicht wirklich "verdaut" ist taucht wieder aus der Versenkung auf, eine neue Schicht kann angeschaut und überprüft werden.
Im Grunde ist unser denken überflüssig, denn das macht uns zu dem, was wir geworden sind.
Rein intuitiv würden wir immer das Richtige machen weil es kein erlerntes, übergestülptes Wissen ist, sondern unserer tiefen inneren Wahrheit entspricht.
Die Erfahrungen, die wir machen und unserer Leid darüber, hilft uns genauer hinzusehen und unseren Anteil daran zu erkennen und Korrekturen vorzunehmen.
"Ich habe so vieles Getan und will wertgeschätzt werden dafür ..." ist eine Erwartung und oft auch ein Hindernis welches dem Anderen abnimmt selbstverantwortlich für sich zu sorgen.
Zitat:Manchmal ist das noch so, das ich mich traurig und wütend, also enttäuscht fühle, ich komme aber schneller drauf, dass in mir selbst noch irgendetwas in Unordnung ist. Mir gelingt es immer öfter dankbar dafür zu sein weil es mir auch hilft mich weiterzuentwickeln.Und wenn Dein Vertrauen, Deine Liebe ausgenutzt wird, wie fühlst Du Dich?
Bist Du nicht enttäuscht?... Nicht erschüttert?...
Ich versuche mich so anzunehmen wie ich mich gerade fühle, auch wenn es nicht immer das ist, was ich wirklich bin.
Grundsätzlich kann ich sagen, wenn ich mich schlecht fühle ist das meine Illusion, die auf Angst basiert, fühle ich mit dem gut ist das meine Liebe, meine innere Wahrheit, die mir den Frieden gibt.
Ich spüre inzwischen schneller wo ich benutzt oder ausgenutzt werde und kann damit besser umgehen, nehme all das nicht mehr (so oft) persönlich, sondern kann es bei ihnen auch oft als Ausdruck von Leid erkennen wenn sie sich so verhalten.
Im Grunde suchen wir alle Liebe und Frieden - aber jeder hat damit andere Erfahrungen gemacht und reagiert anders darauf. Jeder zeigt deshalb diese Liebe auf seine Art, der eine zeigt sie über die emotionale Versorgung, Bemutterung, der andere zeigt es eher auf materieller Ebene, damit er uns damit gut versorgt fühlt, ein Anderer kann sich sogar durch Schläge geliebt fühlen weil das die einzige Form von Zuwendung war, die er kennengelernt hat, das fühlt sich vertraut an, sodass die Gefahr besteht, dass er sich das immer wieder sucht, obwohl es schmerzlich war - beides ist miteinander gekoppelt.


". Und mein erster Gedanke war: "Im Moment meines Tiefs schickt mir das Universum dieses wundervolle Wesen, dieses Mädchen, den kleinen Engel." Dieses Mädchen gab mir das Gefühl wertvoll zu sein. Gab mir das Gefühl, dass das Universum mich liebt. Genau in dem Moment, wo ich mich sehr schlecht fühlte, kam sie. Sie bittete mich darum, mir zu helfen. Sie nahm meinen Koffer und rollte ihn so weit sie kann. Ein anderes Mädchen kam ihr zur Hilfe. Wir haben alle viel gelacht dabei. Ich freute mich sehr. Die Mädchen freuten sich sehr. Es kamen noch mehr Kinder zu uns. Und seit dem begrüsse ich diese Kinder, sie begrüssen mich auch. Sie lächeln. Und ihr Lächeln erfüllt mich mit Wärme. Kinder sind Blumen des Lebens. Ich sehe diese Kinder fast jeden Tag, wenn ich raus gehe. Es gibt mir Kraft, zu wissen, dass Engel unter uns sind.
