Zitat von Piper2603:Diskriminierung fängt in einem Selbst an, ist im eigenen Denken verankert, dass man denkt, dass eine bestimmte Gruppe von Menschen etwas nicht kann ...
Lehrer und Schüler zum Beispiel? Dann ist die Diskriminierung in den Schulen ja die Tagesordnung.
Gut, das Thema war bisher keins, was mich beschäftigt hat, aber ich finde dir fehlt tatsächlich ein bisschen die Leichtigkeit im Leben. Natürlich nimmt man sich manche Sachen schwer zu Herzen und fühlt sich manchmal schlecht oder ungerecht behandelt. Aber nach kurzer Zeit Grübeln sollte man es abhaken und nach vorne schauen oder versuchen die Gemeinheiten oder was auch immer nicht so nah an sich ranzulassen. Klar, leichter gesagt als getan.
Schau, ich habe Kinder, Pubertiere..... was ich da manchmal zu hören bekomme.... da würde manch unbeteiligte Person aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskommen. Natürlich trifft es mich auch mal, manchmal reagiere ich impulsiv, weil ich meine sie erziehen oder mich wehren zu müssen. Aber es sind Augenblicke, die vergehen, und trotzdem habe ich diese Kinder ganz arg lieb, und trotzdem freue ich mich sie zu haben und dass sie bei mir sind und ich trotz der ganzen Belastung (Job, Haushalt, Schule usw.) und Verantwortung den Alltag mit meinen Kindern teile. Ganz egal, was passiert. Würde ich jedes Wort zerdenken, analysieren und zu Herzen nehmen, würde mich das vermutlich krank machen. Oft hilft einfach das Wissen über diese schwierige Phase in der kindlichen Entwicklung.
Und auch du weißt, dass Menschen sehr unterschiedlich sind in ihrem Handeln und Denken. Nicht alle sind Mustermänner und verhalten sich perfekt in jeder Hinsicht bzw. so wie du es dir wünschen würdest. Weil gerade in dieser Diskussion hat man doch gesehen wie unterschiedlich unsere Vorstellungen sind. Und natürlich gibt es Gute, Böse, Freche, Lustige, Schüchterne, Draufgänger, Höfliche, Unhöfliche, Hilfsbereite usw. unter uns. Das gilt zu akzeptieren (ändern kann man das nicht), sich mit Menschen umgeben, deren Gesellschaft einem gut tut und der Rest bleibt draußen. Natürlich kommt man immer in Kontakt, aber eben nur zeitlich begrenzt und sehr oberflächlich. Richtig verletzen können einen eigentlich nur Menschen, die einem sehr nah stehen. (Was interessiert mich ein Werbespot oder ein doofes Lied wie Leila) Und das wünsche ich wirklich keinem. Hier im Forum tummeln sich jedoch genau solche Menschen, die einst von ihren Partnern verletzt wurden.
Ein Mann, der mir zur Hilfe eilt, wenn ich draußen von Fremden angegangen werde, ist für mich ein Held, ich bin für eine solche Hilfe sehr dankbar und käme nie auf die Idee sein Handeln wäre diskriminierend. Ein Mann, der mir im Supermarkt seine Hilfe anbietet beim Heben eines schweren Behälters o.ä. ist in meinen Augen hilfsbereit und niemals übergriffig. Durch solche Gesten fühle ich mich als Frau nicht diskriminiert, sondern freue mich, dass es solche Männer noch gibt. So unterschiedlich ticken wir
😉