elmo
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Sie hat seit Anfang des Jahres als Pflegehilfe bei einem Rollstuhlfahrer (Vollzeitpflegefall) angefangen und alles war normal und gut. Mit der Zeit kamen immer mehr seltsame Ereignisse, die mich misstrauisch gemacht haben (z.B. Kontovollmacht, Nachtschichten). Lange Rede kurzer Sinn, dann fand ich plötzlich die verräterische SMS an ihren neuen Freund "Hallo Schatz, usw...". Da habe ich Sie direkt zu Rede gestellt und bin etwas wütend geworden, mich aber schnell wieder beruhigt und gefangen. Sie sagte nur sie hat sich in ihn verliebt und will die Trennung, aber bitte friedlich und gütlich.
Das war der erste Schock für mich und ich war wie gelähmt und gleichzeitig in Panik. Immerhin waren wir fast 8 Jahre verheiratet mit zwei Kindern (7 & 3). Nun gut um sie nicht zu verlieren brachte ich die etwas vernachlässigte Wohnung wieder auf hochglanz, habe mir alle Zeit für Sie und die Kinder genommen. Einen riesen Rosenstrauß gekauft und sie immer wieder gebeten es sich noch einmal zu überlegen usw. Nach fast einer Woche und einem wunderschönen Wochenende mit ihr und den Kindern, hatte ich schon fast das Gefühl, sie noch retten zu können. Vor allem weil wir uns auch wieder ein klein näher kamen, wobei es nicht mehr als Kuscheln im Bett war oder mal ne Massa..
Dann wieder eine Woche drauf, in der sie fast nur bei Ihrem neuen Typen war und ich mit den Kindern alleine zu Hause blieb, ist sie plötzlich mit den Kindern über das Wochenende zu Ihrer Mutter gefahren. Da blieb sie jedoch nur einen Tag und ist dann zu ihm. Danach ist sie mit den Kindern ins Hotel geflüchtet und ich bekam den zweiten Schock. Auf einmal am Mittwoch stand die Polizei bei mir im Haus und forderte mich auf die Wohnung augenblicklich zu verlassen. Wegen angeblicher häuslicher Gewalt und s.ueller Nötigung. Da mir nichts anderes übrig blieb fügte ich mich.
Nach der 10 tägigen Wohnungsverweisung freute ich mich schon auf das Wiedersehen meiner Kinder. Was aber nicht passieren sollte, worauf ich den dritten Schock erlitt. Sie hat eine Einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt, die es mir nun sogar 6 Monate verbietet sich mir ihr oder der Wohnung zu nähern. Ich bin absolut unschuldig aber sie behauptet es steif und fest.
Die ganze Sache liegt nun beim Anwalt und ich weiß nicht wie es weitergehen soll… Ich wünsche mir immer nur eins: Ich möchte zu meiner Familie zurück! Aber ich glaube es ist hoffnungslos und auch die Ratgeber können mir da nicht mehr viel helfen.
Ich bin seit drei ca. 3 Wochen nur noch am Boden zerstört und kann nicht essen und kaum schlafen.