E-Claire
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Zitat von Garibaldi:Exkurs:
Ja, Autofahren ist in gewisser Weise böse.
Das hat der Gesetzgeber auch berücksichtigt.
Jeder, der ein Auto in den Straßenverkehr bewegt, hat eine Gefährdungshaftung. Bei einem Unfall mit einem anderen PKW haftet er selbst ohne Verschulden mindestens zu 50 % , nur weil er die Gefahrenquelle "Auto" gefahren ist. Nur , wenn die andere Seite einen erheblichen Verkehrsfehler gemacht hat, haftet sie mehr oder komplett
Eben: etwas ist böse und wird trotzdem gemacht. Huch!
Fazit: gründe ne Versicherung, die andere Leute gegen das Fremdgehen in der Partnerschaft absichert. Keinen Plan, ob das rechtlich zulässig und vor allem versicherungsmathematisch lohnenswert ist, aber mach halt.
Dann kriegt jeder, der betrogen wurde halt kohle und gut ist.
Daß Du damit allerdings Affären de facto legitimierst, eine Versicherung vermutlich wenig präventiv wirkt und Du schließlich auch noch Beischlaf mit einer Geldzahlung verknüpfst (na wie heißen die noch mal, die das tun?), nun ja hatten wir alles schon auf Seite 50.
Du bestimmst einen Preis, wie viel der Beischlaf deines Partners kostet. Wie läuft das eigentlich praktisch, je länger zusammen desto höher das Schmerzensgeld? Oder umgekehrt, weil langfristige Partnerschaften sich die Frage des Mitverschuldens gefallen lassen müßten?
Wird das Schmerzensgeld pro Beischlaf fällig, oder beleibt die Höhe gleich, weil es ja in deiner Welt absolut keinen Unterschied macht, ob jemand einmal fremdgegangen ist oder mehrmals, die Verletzung ist ja absolut gegeben, oder?
Fragen über Fragen.
EDIT: in GEWISSER Weise böse?
Ach na geh, beim Autofahren kannst Du auf einmal differenzieren? Warum sind dann eigentlich Affären nicht einfach in GEWISSER Weise böse?
Ach so ja, dann würde ja der Thread nicht mehr funktionieren.

