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So als wärst Du nicht mehr in dieser Welt

B

Bewältigung
Gast

Ich weiss nicht wie oft ich hier schrieb und doch brauche ich das hier für meine Verarbeitung.
Du hast mir nicht mehr geantwortet. Meine Gefühle legte ich Dir in diesem Brief offen.
All die Gefühle, die ich jahrelang in mir trug.
Du warst vlt. überfordert aber es musste einfach raus.
Doch dachte ich, als Mensch würde ich Dir noch irgend etwas bedeuten.
Doch ich war nichts. Nur ein Mensch mit einer kurzen Episode in Deinem Leben.
Ich verstehe bis heute nciht wie Du mir sgen konntest, Du würdest mich ewig lieben und mich heiraten wollen und dann ist dies passiert und Du drehst Dich um-
Schon eine neue Freundin, so als hätte es alles nichts bedeutet.
Ich war so jung, so naiv und doch schon so sensibel, um das Alles zu glauben, Dir zu glauben.
Für meine Fehler wollte ich mich entschuldigen.
Von Dir nur ein Schweigen.
Es ist alles schon so lange her und hat nichts mehr zu bedeuten.
Doch, für mich hat es was bedeutet! Sehr viel! Es hatte grossen Einfluss auf mein Leben.
Ich habe es mir nie verziehen und ich wollte, dass wir uns verzeihen.
Doch nichts von Dir, Du bleibst stumm.

Dein Schweigen soll meine Strafe sein-

Ich hätte mit Dir so gerne gesprochen, nur dieses eine wichtige Gespräch-
Es hätte mir so viel bedeutet!

Es lässt mich innerlich ein Stück zerbrechen aber ich muss weiter und darf nicht aufgeben.

Ich will es einfach verarbeiten und wenn es mir nicht gelingt, dann muss ich mir HIlfe holen, denn es ist so viel wieder aufgewühlt worden. Jeden Tag hoffe ich es zu schaffen, denn ob ich selbst will oder nicht, ich muss weiter.

#1


G
Schön geschrieben! Ich wünsche dir alles Gute!

#2


A


So als wärst Du nicht mehr in dieser Welt

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B
Danke!

#3


B
Ich war zu befangen. Während Du mir etwas erzählt hast, spielten sich in meinen Kopf die Bilder von früher ab. Auf Deine Fragen konnte ich gar nicht klar und vernünftig antworten. Wie gerne hätte ich es mit einer Freundschaft versucht aber ich bin da einfach nicht locker genug. Es wäre mir so viel wert gewesen ein gutes Verhältnis zu Dir herzustellen. Dir hätte ich so lange zuhören können. Es hatte so etwas beruhigendes und ich hab mich da immer wieder zurück versetzt gefühlt. Es tut mir so wahnsinnig leid, dass ich Dich nicht zurückrufen konnte, denn es wäre so etwas wie ein Eingeständnis gewesen. Schön blöd, wenn man seinen Verstand und sein Herz nicht auf einen Nenner bekommt. Doch was kann ich dagegen tun?

Jeden Tag hast Du mich in dieser Woche angerufen, sogar zweimal hinter einander.

Was soll ich schreiben, dass es mir leid tut, das weisst Du ja!

#4


G
Darf ich nach deinem zweiten Eintrag fragen, was passiert ist?

#5


B
Es fällt mir schwer darüber zu schreiben und liegt schon so lange zurück. Eigentlich hatte ich mehr Probleme damit als er.
Die Motive von ihm waren wohl eher oberflächlich.
Es tut mir weh und hört nicht auf.
Ich halte aber trotzdem Abstand.

#6


G
Natürlich, wenn du nicht darüber reden kannst oder willst, dann sind deine Nachrichten hier ein guter Weg deine Schmerzen zu verarbeiten. Ich hoffe, dass du irgendwann mit allem abschließen kannst und Frieden in deinem Herzen hast.

#7


B
Ich möchte nur so gerne ruhig in mir drin werden aber es holt mich immer wieder ein. Ich will das nicht mehr...

#8


G
Wie lange trägst du es schon mit dir?

#9


B
Sehr lange- Es sind Jahre....viele Jahre.
Dann kam es eher zufällig dazu, dass wir uns getroffen haben.
Ich hätte also diese Möglichkeit gehabt mit ihm vernünftig zu reden und habe alles vermasselt.
Ich will ja auch nicht zurück, ich wollte ihm nur so vieles sagen aber es ging nicht.
Stattdessen habe ich wieder alles komplett verkehrt gemacht, wahrscheinlich weil mir einfach zu viel daran lag.

#10


G
Wie hast du es denn bei eurem letzten zufälligen Treffen vermasselt?

#11


B
Ich hab ihm nicht die Wahrheit gesagt. Da er mich jeden Tag angerufen hat, wusste ich ja ungefähr die Uhrzeit und habe ein Glas getrunken. Es war in dem Augenblick eine Art Hilfe, um dem Stand zu halten.
Dann fiel es mir zwar liechter zu reden aber es war eigentlich ganz falsch, unsortiert und nicht das, was ich eigentlich sagen wollte.
Dabei hab ich mich selbst total unter Druck gesetzt. Er hat auf einen Rückruf gewartet aber ich konnte ihn nicht mal anrufen. Es ging nicht.

#12


G
Aber sind die Anrufe nicht etwas anderes als das zufällige Treffen?

#13


B
Ja! Vor dem direkten Treffen hatte ich Angst. Wir haben uns "anders" getroffen.
Erst wollte er sich treffen und ich nicht, dann ich und zuletzt er nicht.
Es ist jetzt vorbei, schon lange aber ich habe mir die Möglichkeit im Leben genommen, diese
für mich so wichtigen Dinge mit ihm zu klären.
Es bringt nichts ihm nochmal zu schreiben.
Ich würde gerne ein letztes Mal mit ihm reden aber ich denke, er will es vlt. nicht mehr.
Vor seiner Reaktion hätte ich einfach Angst und ich weiss nicht, ob ich mit einer neg. Reaktion umgehen könnte. Also bin ich feige und trage das Alles weiter mit mir rum.
Ich denke, er will nicht mehr mit mir sprechen.

#14


G
Du bist nicht feige, wenn du den Wunsch eines anderen Menschen respektierst kein Gespräch führen zu wollen.

Welches sind denn die wichtigen Dinge, die dich nach so langer Zeit immer noch so belasten? Bisher hast du "nur" eure Vorgehensweise nach dem Geschehenen beschrieben. Es fällt dir bestimmt schwer darüber zu reden, aber es könnte dir sehr helfen.

#15


A


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