Zitat von Sunshineforyou:Ich hatte noch nie FB, hab aber meinen Exfreund trotzdem auf Partybilder sehen müssen. Ich kenne dieses Verhalten von ihm nur zu gut. Er wusste wie sehr mich dieses rebellische Verhalten stört, auch deswegen ging es nicht mehr. Ich wollte mehr in der Beziehung und er wollte nur sein Vergnügen.
Echt schlimm, wenn man reflektiert und die Beziehung distanziert betrachtet. Aber trotzdem war man doch glücklich irgendwie und hatte das Gefühl, es wäre die große Liebe...
Weil man zurücksteckt.
Im Grunde ist man sich selbst etwas schuldig geblieben.
Ehrlich zu sich selbst zu sein, was man will und was vor allem nicht geht.
Das nennt man Selbstbetrug. Und daher macht man zuviele Kompromisse.
Und die andere Seite macht garkeine oder immer weniger.
Das kanns nicht sein. Das ist ein Missverhältniss und dafür trägt man die Schuld vor sich selbst.
Im Grunde ist es eine Frechheit, wie sehr man sein eigenes Glück demnach herabstuft.
Ist man sich selbst nicht mehr wert? Dass man sich teils so behandeln lässt?
Da würde ich mal ansetzen insgesamt.
Kommt man mit sich selbst gut klar? Ist im Reinen? Wenn dem so wäre,
wüsste man ganz genau, was einem "getan" werden darf. Denn wer Grenzen überschreitet,
darf gehen, denn man geht ja auch positiv auf den anderen zu.
Und man lässt aber nicht gehen, weil man sich dann sich selbst stellen müsste.
Und das macht man ungern, da nimmt man lieber die Partnerschaft als Ausrede,
obwohl der Partner einem schon längst nicht mehr gut tut.
Und je mehr man sich gefallen lässt, wenig Grenzen aufzeigt, desto mehr "tobt" sich das Gegenüber an einem aus.
Es kann gut sein, wenn man Grenzen aufgezeigt hätte, wäre der ein oder andere Partner beleidigt gegangen.
Oder aber...er hätte einfach mehr Respekt gehabt und wäre geblieben, weil er erkannt hätte,
dass man sich hier auf Augenhöhe bewegt.
So hat man sich zu sehr kleingemacht. Für was?
Wegen Verlustangst? Weil man Harmonie wollte? Dem anderen "nur gut tun" die ganze Zeit?
Keine schlechte Stimmung?
Nein. Man hat dem Partner einfach von vorneherein nicht zugetraut, dass er das ganze differenzieren kann.
Richtig einordnen kann. Also lief man lieber mit dem unguten Gefühl herum,
dass man sich ja nicht zu sehr nach links und rechts bewegen darf, weils dann von der Partners Seite aus
gleich Essig mit der Beziehung sein kann.
Rasierklingenritt.
Ist das Liebe? Wohlfühlen? Ankommen? Nein.